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Forsch! - Summer School des Forschungskolloquiums »Forschung in der Kulturellen Bildung«

13.08.2014

Vom 4.-7. August traf sich das Forschungskolloquium des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung zur Summer School in der Bundesakademie. Für vier Tage kamen 14 Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen, um sich intensiv mit ihren aktuellen Fragen zur Promotion auseinanderzusetzen, sich kollegial im Sinne des Ansatzes »critical friends« zu beraten und gemeinsam an einer Publikation des Kolloquiums zu arbeiten. Die Summer School war das inzwischen vierte bundesweite Treffen des 2013 gegründeten Kolloquiums für Promovierende im Bereich der Kulturellen Bildung.

Einen wesentlichen Beitrag zur Produktivität des wissenschaftlichen Arbeitens, das an der Bundesakademie möglich wurde, leistete nicht nur die einladende Atmosphäre der Schünemannschen Mühle, sondern auch die beeindruckende kulinarischen Ver- und Umsorgung durch das Personal der Hauswirtschaft, die in einem unvergessenen Picknick bei strahlendem Sonnenschein am Ufer der Oker gipfelte. Sorgenfrei bezüglich des leiblichen Wohls konnten sich Teilnehmende und Referenten ganz auf das Inhaltliche konzentrieren.
In ihren Qualifizierungsarbeiten beschäftigen sich die Doktorandinnen und Doktoranden mit Forschungsfragen, die sich auf verschiedene Kunstsparten wie Theater, Bildende Kunst, Zircus oder Musik beziehen. Verortet sind die Arbeiten in Disziplinen wie der Soziologie, den Erziehungs- und Kulturwissenschaften oder der Sozialen Arbeit an Lehrstühlen verschiedener Universitäten in ganz Deutschland. Das Kolloquium wurde wissenschaftlich von Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss und Dr. Tobias Fink begleitet, die ihre fachliche Expertise einbrachten.

Über die Vorstellung und Diskussion konkreter Arbeiten hinaus bereicherten die Beiträge von zwei externen Fachreferenten die Diskussionen. Prof. i.R. Dr. Christian Rittelmeyer von der Universität Göttingen sprach über »Bildende Wirkungen künstlerischer Tätigkeiten am Beispiel der Empathieforschung« und Dr. Leopold Klepacki von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg referierte über »Hermeneutik Kultureller Bildung«.
Während der Summer School arbeitete eine Gruppe der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern darüber hinaus gemeinsam und mit Unterstützung durch Dr. Inken Tegtmeyer an der Konzeption und den Artikeln eines geplanten Sammelbandes. Dieser beschäftigt sich mit Methoden in der Forschung der Kulturellen Bildung und wird 2015 im Kopaed-Verlag erscheinen.

Informationen zum Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung sowie zum Forschungskolloquium finden Sie auf der Website des Netzwerks.

Die Summer School wurde im Kontext des »Rahmenprogramms zur empirischen Bildungsforschung« mit dem Förderkennzeichen 01 JG 1405 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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