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Kulturcamp - die Wahrheit machen wir selbst

18.07.2015

Legendär sollte es werden. Und kurz vor Ende des zweiten Tages sah alles so aus, als sollten wir an einer Geschichte arbeiten, die gut ausgeht. Wie konnte es auch anders sein bei einer Gruppe hochmotivierter Kulturcamper, die von Christoph "Gib mir nen Moment" Deeg und Stephan "Texttheorie" Porombka durch die Tage geführt wurde. 

Was wir vorhatten, stand in der Ausschreibung wie folgt: "In unserem KulturCamp versuchen wir nicht weniger, als einen Fake, eine Urban Legend zu erschaffen. Wir täuschen planvoll und so beweislastig wie möglich. Das Ziel: eine Parallelwelt, die nach außen zweifellos wahr wirkt. Wenn unser Unternehmen glückt, erfinden wir eine Geschichte mit hoher Eigendynamik, die im Web weiterwuchert."

So ging's am ersten Tag mit dem Geschichten erfinden los. Erste Stichworte, Abarbeiten an Bildern, alles mit engem Bezug zu Wolfenbüttel. Wie gehen wir vor? Bei dem enormen Zeitdruck? Es ruckelt hin, es ruckelt her - und die Camper sind ein Team!

Arbeit in Gruppen und im Plenum bis zum späten Abend. Am Tag zwei Ausprobieren der Fakes im wirklichen Leben. Interviews mit Wolfenbüttelern führen, Unterschriften sammeln, Filme schnipseln  - und tatsächlich, es gelingt! Und in extrem kurzer Zeit entstehen Seiten im Netz, die auf falsche Pfade führen, auf denen sich so wunderbar laufen lässt. 

Eines der Ergebnisse unserer Camparbeit: http://jungewelfen2015.bplaced.net

 

 

 

 

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Kommentare

Christina Horn schrieb am: 18.07.2015 18:00

Wow..... so schnell lässt sich Wahrheit machen!

Heiner Wroblewski schrieb am: 23.07.2015 11:25

Bin gespannt, ob die Legende folgen hat. Jedenfalls ist ein schönes Stück modernes Märchen in der kurzen Zeit entstanden. Den Spaß dabei kann man auf einigen Fotos erahnen. Weiter so.

Humphrey van Weyden schrieb am: 23.07.2015 09:17

Eure Wahrheit ist nicht meine Wahrheit. Meine Wahrheit ist nicht ihre Wahrheit. Wahrheit ist nie die reine Wahrheit, denn wirklich wahr ist nur, was meine Wahrheit deiner Wahrheit vorspielt und zwar so wirklich, das deine Wahrheit meiner Wahrheit aber auch alles abnimmt, was sie zu sein behauptet. Wahrheit und Wirklichkeit verschlingen sich also zu Realem, das sich im Sein als Entität widerspiegelt, aber eben nur als Bild dessen und im seitenverkehrten Verhältnis. Wenn dem aber so wäre, fragt sich am Ende: Das kann doch nicht wahr sein!?

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