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Alles immer gut. Mythen Kultureller Bildung

21.11.2013

Rat für Kulturelle Bildung stellt seine erste Bestandsaufnahme vor.

Grundannahmen zur Kulturellen Bildung, die häufig als gültig unterstellt, aber selten hinterfragt werden. Die 14 Experten prüfen diese „Mythen“ mit Blick auf die Praxis und möchten so den Qualitätsdiskurs in der Kulturellen Bildung anregen. Ab 2014 veröffentlicht der Rat ein jährliches Gutachten, nimmt darüber hinaus zu wesentlichen Themen Stellung und bringt seine fachliche Kompetenz in die Debatte ein.

„Wir wollen eine Veränderung der Wahrnehmung erreichen. In der Kulturellen Bildung geht es immer dringlicher um die Frage der Qualität. Überzogene Versprechungen und fragwürdige Grundannahmen, so zu den Wirkungen kultureller Bildungsangebote, zu den Möglichkeiten der handelnden Personen sowie zu den erforderlichen Strukturen, verstellen den Blick. Damit gefährden sie zugleich wertvolle Entwicklungspotenziale. Hier setzt der Rat mit seiner Publikation an“, erklärt Professor Eckart Liebau, Vorsitzender des Rates.

Inzwischen ist der Wert Kultureller Bildung in Deutschland bildungs-, jugend-, sozial- und kulturpolitisch weitgehend anerkannt. Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften sowie an einer Qualitätssicherung kultureller Bildungsangebote ist groß. Ein verlässlicher Zugang und eine starke strukturelle Verankerung in Bildungssystem und Kulturinstitutionen sind jedoch nach wie vor nicht garantiert. Anspruch und Realität in der Kulturellen Bildung klaffen weit auseinander. Nach Ansicht des Rates für Kulturelle Bildung liegt darin ein wesentliches Hemmnis für die Entwicklung neuer Qualitäten von Kultureller Bildung als selbstverständlichem Teil von Bildung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rat-kulturelle-bildung.de

Dort können Sie auch die Publikation des Rates herunterladen.

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