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Von wegen Kaffee kochen und kopieren!

26.02.2014

Clarissa Benning, FSJlerin in der ba● zieht Zwischenbilanz

Seit einem halben Jahr absolviert Clarissa Benning, 19 Jahre alt, bei uns in der ba●wolfenbüttel ihr Freiwilliges Soziales Jahr | Kultur. Aufgewachsen ist sie in Emmerich, einer kleinen Stadt am Niederrhein, direkt an der holländischen Grenze. Nach ihrem Abitur im letzten Jahr hat sie sich dann entschieden, in die Kulturelle Bildung reinzuschnuppern und wir sind sehr froh darüber!

 

Clarissa an ihrem vollen Schreibtisch

Motivation  
Ich habe mich schon immer für Kultur und kulturelle Berufe interessiert. Während der Schulzeit habe ich nebenbei Theater gespielt und das hat mir immer viel Spaß gemacht. Als während der Oberstufe die Frage aufkam was ich nach der Schule machen will, stand für mich fest, dass es etwas mit Kultur zu tun haben muss. Beim Stöbern im Internet kam ich dann auf das Freiwillige Soziale Jahr Kultur, habe mich über das Onlineportal beworben und wurde zum Glück gleich zu mehreren Vorstellungsgesprächen eingeladen.

Arbeitsbereich
Als FSJlerin in der Bundesakademie muss man ganz viele verschiedene Sachen machen. Zum einen helfe ich den Programmbereichsleitern. Birte Werner, Programmleiterin Darstellende Künste, ist meine Betreuerin und daher bekomme ich auch die meisten Aufgaben aus ihrem Bereich. Das können diverse Sachen zur Vorbereitung von Seminaren sein. Außerdem darf ich alle Seminare, die ich im Programm der Bundesakademie interessant finde, selbst besuchen. Zum anderen sind da aber auch Verwaltungsarbeiten, wie der Posteingang, die Auswertung der Evaluationsbögen der Seminarteilnehmer, den Pressespiegel erstellen und so weiter.

Eins steht fest: Als FSJler kocht man nicht bloß Kaffee und kopiert!

Lieblingsaufgaben
Am tollsten finde ich es, Seminare zu besuchen, da ich dort selbst kreativ werden kann. Ein besonders interessantes Seminar war »Feldforschung als Teil künstlerischer Praxis« im Dezember letzten Jahres. Wir sind in eine Bäckerei gegangen, haben dort Feldforschung betrieben, um dann hinterher eine Performance zu gestalten. Außerdem gab es da noch die Bewerbungen zum »LiLaWo« (Literatur Labor Wolfenbüttel), die ich lesen und einsortieren durfte. Ich war beeindruckt davon, welches Schreibtalent junge Menschen in meinem Alter haben können.

Mein Rat
Bewerbt Euch auf jeden Fall für ein FSJ Kultur, egal ob hier an der Bundesakademie oder bei einer anderen Einsatzstelle! An der Bundesakademie finde ich besonders die Bandbreite an kulturellen Berufen toll, von Theaterpädagogen über Autoren bis hin zu freischaffenden Künstlern. Das kann bei der Studien- und Berufswahl sehr hilfreich sein. Es ist echt spannend, nach dem Schulalltag die Wirklichkeit und den Arbeitsalltag einer kulturellen Einrichtung kennen zu lernen.

 

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Kommentare

Olaf K schrieb am: 27.02.2014 13:56

Wäre ich nicht schon an der Akademie, würde ich mich glatt bewerben.

H F schrieb am: 03.03.2014 11:32

schön, dass es inzwischen diese Möglichkeit gibt! Als ich Abitur machte, gab es nur das Freiwillige Soziale Jahr und das Freiwillige Ökologische Jahr (und vielleicht auch den Europäischen Freiwilligendienst, aber über den wurde man nicht informiert). Beides hat mich nicht so interessiert - aber für ein Kulturelles Jahr hätte ich mich auch beworben.

Birte Werner schrieb am: 03.03.2014 14:40

Freut mich, dass dir gerade der Workshop »Feldforschung als Teil künstlerischer Praxis« so gut gefallen hat!!! Eine Nachfrage: Ist Kaffee kochen ein wesentlicher Programmpunkt? Er kam bisher wirklich wesentlich zu kurz, tut mir leid - ich betreue ja zum ersten Mal jemanden im FSJ... - wir holen das nach! ;-)

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