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Blog der Bundesakademie Wolfenbüttel -


Streit um Kulturförderung

In der online-Ankündigung des Spiegel heißt es:
“Wie viel Kultur braucht das Land? Das deutsche Subventionssystem steht vor einem Kollaps. Das behaupten vier Experten und fordern einen radikalen Umbau: Die Hälfte aller Theater, Museen und Bibliotheken sollte geschlossen werden.“

Seit dem Vorabdruck von Teilen des Buches „Der Kulturinfarkt“ von Dieter Haselbach, Armin Klein, Pius Knüsel und Stephan Opitz, das am 20. März erscheinen soll, ist das Netz voll von Meldungen, der Deutschlandfunk, 3sat berichten, die CDU/CSU Bundestagsfraktion meldet sich zu Wort, ebenso die Hamburger Kultursenatorin. Landauf, landab fühlt man sich provoziert.

Hier die Links zu einer Reihe von Reaktionen:


Hier gehts zu einer Zusammenfassung verschiedener Pressestimmen bei nachtkritik.de : http://bit.ly/wsaviW

Die Deutsche Welle hat Pius Knüsel zum Buch Kulturinfarkt interviewt: http://bit.ly/GADxmy

Hier der Kommentar des Geschäftsführers der LAG Soziokultur Niedersachsen http://bit.ly/GQV0Si

Hier ein Interview, das die Zeitschrift Cicero mit Armin Klein führte: http://bit.ly/H03F9L

Hier der Kommentar von Birgit Mandel, Professorin am Institut für Kulturpolitik, Universität Hildesheim http://bit.ly/GQ1dzp

Hier geht es zu den beiden Kommentaren der ZEIT: http://bit.ly/GVTduH und http://bit.ly/H9lAdt

Die KuPoGe hat ebenfalls kommentiert und öffnet seinen Blog zum Mitdiskutieren: http://bit.ly/H975BB

Im Blog der KuPoGe gibt es neue ausführliche Beiträge zum Thema:

- Wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Replik zum Kulturinfarkt. Von Hermann Glaser http://bit.ly/IYnTPt

- Kulturpolitik zwischen Krise und Apokalypse. Von Olaf Martin http://bit.ly/HEQwjh

- Beschweigen oder Diskutieren. Zur Aufregung über den »Kulturinfarkt« Von Wolfgang Hippe http://bit.ly/HPLP7g

- Im Schatten der Polemik. Alles Theater? Eine ehrliche Debatte über die Kulturpolitik ist nötiger denn je. Provokationen helfen dabei so wenig wie die Verteidigung des status quo. Von Bernd Wagner http://bit.ly/HNJNmf

Das NDR Kulturjournal berichtete über Autoren und Buchinhalt, hier gehts zum Video: bit.ly/Hh8ZFz

DRadio Wissen versammelt hier eine Reihe von Rundfunkbeiträgen: http://bit.ly/Hh9XBJ

Das Schweizer Radio DRS 2 bietet 2 Sendungen an, in der längeren Sendung vom 28. März diskutieren Pius Knüsel und Jean-Pierre Hoby, der 26 Jahre als Kulturchef der Stadt Zürich das Kulturangebot zum kritisierten Überangebot ausgedehnt hat: bit.ly/HmLb15

Die Publizistin Adrienne Goehler, 2002 bis 2003 parteilose Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Berlin. 2006 erschien ihre Schrift Verflüssigungen. Umwege und Wege vom Sozialstaat zur Kulturgesellschaft. Sie antwortet in Der Freitag, darunter sind ein ganze Reihe interessanter Kommentare im Blog versammelt: http://bit.ly/Hj3J1M

Deutschlandradio Kultur berichtet:
“Donnerstag, 29. März 2012 11:30 Uhr
Michael Naumann hält “Kulturinfarkt” für hoch problematisch
Kulturkritiker dürfen sich nicht mit Stadtkämmerern gemein machen. Das fordert der Chefredakteur des Magazins “Cicero”, Michael Naumann. Er sagte im Deutschlandradio Kultur, die Debatte über die Streitschrift “Kulturinfarkt” sei hoch problematisch. Die vier Autoren, welche die Subventionen für staatliche Theater und Opern kritisieren, gingen vor wie nervöse Jakobiner: Nach Vorbild der Französischen Revolution wollten sie alles platt machen und dann wieder neu aufbauen. Dabei werde in Deutschland nur halb so viel Geld für die Künste ausgegeben wie etwa in der Schweiz, betonte der frühere Kulturstaatsminister.”
Quelle: http://bit.ly/GZcOw4
Das ganze Interview mit Michael Naumann kann man hier nachlesen: http://bit.ly/HogMxJ

Prof. Dr. Dieter Haselbach setzt Tätigkeit beim Zentrum für Kulturforschung aus
Als Folge des Wirbels um das Buch „Der Kulturinfarkt“ (wir berichteten im letzten Newsletter) und um Schaden vom Zentrum für Kulturforschung zu nehmen, hat der Mitautor Prof. Dr. Dieter Haselbach seine Tätigkeit als Geschäftsführer des Zentrums ausgesetzt. Grund ist, dass viele die Trennung zwischen einer als Mitautor privat (und nicht im Namen des Zentrums) geäußerten Meinung und dem einer Einrichtung nicht trennen können. Bedauerlich, dass man eine wichtige Diskussion nicht unbeschadet anzetteln und führen kann. Seine persönliche Stellungnahme unter http://bit.ly/I73jct

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Info:
Streit um Kulturförderung ist Beitrag Nr. 1318
Author:
Andrea Ehlert am 14. März 2012 um 15:28
Category:
Kulturdiskurs,Öffentlichkeit
Tags:
,  
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1 Kommentar

  1. Weil EssKultur auch Kultur isSt » Kulturnett.de

    [...] Wem das zu viel Startup Infos warten, ließt bitte einfach beim nächsten “Kulturinfakt” weiter..! (das Buch scheint das neue “Feuchgebiete der Kulturszene zu werden, heiß diskutiert und wenig Fakten. Hier zum Diskurs [...]

    #1 Pingback vom 23. April 2012 um 17:21

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