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Blog der Bundesakademie Wolfenbüttel -


6. April 2013

Ergebnisse vom Qualifizierungslehrgang “Taschengeldkino”

“Die Leute verlieben sich – trennen sich”

Um sich mit dem Genre Dokumentarfilm vertraut zu machen, gingen die Filmlehrer_innen im zweiten Workshop ihres Qualifizierungslehrgangs “Taschengeldkino” im September  besonderen Orten mit der Kamera auf die Spur.

Nun sind die Ergebnisse in Videoform sichtbar: Der 1. Film setzt die Aufgabe um, einen Ort in Szene zu setzen. Den Ort konnten sich die Teilnehmenden selbst wählen – hier: das Kunst Haus Alte Schule in Bröckel bei Celle.

Der 2. Film ist ein Ausschnitt aus einer Kurzdokumentation über einen Gebrauchtwarenladen in Wolfenbüttel.

Der Verlauf des Lehrgangs sowie weitere Informationen über die Film-Arbeit mit Schüler_innen sind übrigens auf der Seite http://www.filmlehrer.de einsehbar.

1. März 2012

Luxuslimousine, roter Teppich, Popcorn …

[An dieser Stelle berichtet Nikola Markovic, Belgrad, Stipendiat der Robert Bosch Stiftung im Programm Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa und für ein Jahr Assistent im Programmbereich Bildende Kunst regelmäßig von seinen Erlebnissen und Erfahrungen in Deuschland. Folge 3:]

…aus dem Titel ist schon klar das es um ein Filmfestival geht. Konkret geht es nicht um irgendein Filmfestival, sondern um eins der wichtigsten in Europa, bei dem ein Teddybär eine ganz große Rolle spielt.
Die diesjährige Berlinale ist nun schon vorbei, und die Medien vermitteln den Eindruck, dass nur die Filme, die Preise gewonnen haben, unbedingt gesehen werden sollten. Mein Fokus lag beim Berlinalebesuch weniger auf den Filmen, sondern vielmehr auf den verschiedenen Veranstaltungen, den unterschiedlichen Menschen, auf auszumachenden Bewegungen, kurz auf allem, was sich auf dem Berlinale Talent Campus beobachten ließ. (weiterlesen …)

11. August 2010

Eine Bundesakademie taucht wieder auf

Nun hat es ein Ende, na ja fast, die Filmcrew ist zwar schon ein paar Tage weg, aber immer noch ist die Nachhut unterwegs, beseitigt feinsäuberlich jede Spur von Illusion und lässt uns eben rechtzeitig zum Schulbeginn wieder auftauchen.
Wer von uns noch nicht genug vom Drehen hat, kann die Filmleute eben noch in Braunschweig auf dem Altstadtmarkt antreffen, bevor sie über Drehstationen im glanzvollen Fachwerk-Ostharz und in Hamburg dann schließlich in Berlin, vermutlich in den Studios von Babelsberg, den Film mit Handlung füllen. Ganz klar, wir werden alle nächstes Jahr ins Kino gehen.
Nun hat uns der Alltag wieder. Hin und wieder jedoch – gerade in den Schulpausen – bin ich versucht aus meinem Fenster in den Innenhof zu rufen: “Wir drehen, Ruhe bitte! ACHTUNG, RUHE, Ton ab, und bitte!!!”
Hier die letzten Fotos von Dreh im Schloss.

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6. August 2010

Eine Bundesakademie verschwindet Teil V: Das Nachtbuch der Christina B.

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Beim Nachtdreh zum inzwischen bekannten Filmprojekt musste nun die Filmcrew letzte Nacht in unsere Büros, um riesige Scheinwerfer in den Fenstern platzieren, die den Schlossinnenhof in Mondlicht tauchten. Christina Baker, Kollegin aus der Verwaltung, hatte den Job übernommen, die Filmcrew in unseren Räumen durch die Nacht zu begleiten. Dabei hat sie so Einiges erlebt, wie in den Armen Daniel Brühls gelegen, exzellentes Essen angeboten bekommen … sehen und lesen Sie selbst: (weiterlesen …)

28. Juli 2010

Eine Bundesakademie verschwindet Teil IV

Es enstehen neue Seewege in Wolfenbüttel, nein, nein, nicht etwa wie in ‘unterm Pflaster liegt der Strand’. Blickt man durch den südlichen Torbogen, steht dort – so scheints – mit einem Mal ein Backsteinhaus, wie sich herausstellt nur als Fassade. Überall liegen und stehen wunderbare Requisiten und Container mit undefinierbarem Material herum, gelegentlich auch ein Pferd und leere Regiestühle. Nun wissen wir es auch endlich, die Sache mit der “Klappe 320, die Erste” gibt es wirklich … Ach ja, und der gute alte Lessing musste weichen und verschwand; er passte nicht ins Bild, genau wie wir.

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21. Juli 2010

Eine Bundesakademie verschwindet Teil III

Nun haben wir heute Drehaufnahmen im Innenhof des Schlosses, eine Szene in 30 Klappen der Wahnsinn und eben sehr interessanter Wahnsinn. Nur der arme Schüler, der nun aber 30 Mal etwas auf die Finger bekam, tat uns dann doch leid. Heute jedenfalls waren mindestens zwei prominente Schauspieler unterwegs, sehen Sie selber die Fotos von den Dreharbeiten. Die Schüler sind übrigens alle tatsächliche Schlossschüler. Bei der Hitze sind sie allerdings so schwer zu bändigen wie ein Sack Flöhe und dann läuft die Schminke und vor der Klappe legen die Frauen aus der Maske noch mal Hand an letzte Locken und Falten und Wangen.

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13. Juli 2010

Eine Bundesakademie verschwindet – Teil II

Nach langwierigen Vorbereitungen und ganz erstaunlichen Verschwindetechniken – bis hin zu den mit Latex besprühten Tugendfiguren – wurde nun heute den ganzen Tag gedreht, nein, so ist es auch nicht richtig. Die meiste Zeit verging den SchauspielerInnen und Statisten und TechnikerInnen mit schier endloser Wartezeit.
Immer wieder aber wurden eben doch kurze bis kürzeste Sequenzen gedreht, was jedes Mal komplett den Verkehr rund ums Schloss lahmlegte. Das Filmgeschehen, von dem unten ein paar Eindrücke zu gewinnen sind, fand heute ausschließlich vor dem Schloss statt, nächste Woche wird es dann in den Schlossinnenhof verlegt, dann verschwindet eben auch unser Eingang ins Schloss.

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12. Juli 2010

Eine Bundesakademie verschwindet – Teil I

Morgen nachmittag verschwindet der Eingang zur Akademie im Schloss zu Wolfenbüttel, ebenso steht kein Schild mehr und kein Hinweis rund ums Schloss, dass es eine Akademie je gegeben hat oder dass man mit dem PKW hier Parken kann oder wo der Parkschein zu ziehen ist.
Wo eben noch vor dem Schloss die strahlend weißen Tugend-Figuren den Touristen blendeten, finden sich nurmehr graubraune dreckige Exemplare. Ähnlich ist es der Schlossbrücke ergangen, nur noch ein kleiner Streifen – wie in der Bildergalerie zu sehen – ist noch weiß, der Rest schmuddelig. Da stand doch immer ein langer Text über Eulenspiegel und seine Wolfenbütteler Possen, nun sieht es eher nach einem Grabstein aus.
Dafür kann das Schloss jetzt bequem auf weichem Sand zu Pferde oder mit der Droschke erreicht werden. Wenn die Postbotin dies versucht, findet sie jedoch leider den Briefkasten der Akademie nicht mehr, stattdessen scheint die Schlossmauer Zuwachs bekommen zu haben …

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Des Rätsels Lösung:
Ab morgen wird gedreht, Daniel Brühl spielt Konrad Koch, jenen Braunschweiger Lehrer, der im 19. Jahrhundert das Fußballspiel aus England nach Deutschland brachte. Der Film wird Der ganz große Traum des Konrad Koch heißen. Wir berichten weiter …