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Blog der Bundesakademie Wolfenbüttel -


20. November 2012

Lesungen im Spätherbst

Horst Eckerts “Schwarzer Schwan”
Lesung, Montag, 3. Dezember, 20 Uhr
Hanna Kauls Welt liegt in Trümmern. Erst sagen die Chefs der Investmentbankerin einen Milliardendeal überraschend ab. Dann erfährt sie, dass sie ausspioniert wurde, und schließlich verschwindet auch noch ihre Nichte Leonie. Kripomann Dominik Roth will Han-na helfen – und begibt sich auf verdammt dünnes Eis. Denn im Hintergrund bewegt ein Klub von Topleuten aus Politik und Wirtschaft die Regler von Macht und Einfluss. Fiebern Sie an diesem Abend mit, wenn eine Investmentbankerin zu hoch pokert, ein Abgeordneter seine große Liebe und ein Mädchen seine Freiheit verliert.
Lesung im Gästehaus der Bundesakademie, Schünemanns Mühle, Rosenwall 17
Eintritt: 5,- € / erm. 3,- € / für Schüler, Studenten und BesitzerInnen der NDR-Kulturkarte frei!

Harald Martensteins “Ansichten eines Hausschweins
Neue Geschichten über alte Probleme”
Lesung, Montag, 10. Dezember, 20 Uhr
Wenn am Donnerstag die »Zeit« erscheint oder am Sonntag der Berliner »Tagesspiegel«, dann gibt es viele, die diese Blätter nur wegen eines einzigen Textes kaufen: der Kolum-ne von Harald Martenstein. Martensteins Texte sind witzig, nachdenklich, sarkastisch, skurril, manchmal auch wütend. Sie stellen die Regeln der politischen Korrektheit auf den Kopf, oft balancieren sie auf dem schmalen Grat zwischen Literatur und Nonsens. Ihr Thema ist der deutsche Alltag. Seien Sie dabei, wenn Martenstein seine besten Glossen aus den vergangenen Jahren vorstellt.
Lesung im Gästehaus der Bundesakademie, Schünemanns Mühle, Rosenwall 17
Eintritt: 5,- € / erm. 3,- € / für Schüler, Studenten und BesitzerInnen der NDR-Kulturkarte frei!

3. September 2012

Einladung zu zwei Veranstaltungen der Bundesakademie

Kreative Stadtentwicklung – Kultureller Inkubator Wolfenbüttel
Sonnabend, 8. September 2012, 18.30 Uhr

Ein Diskussionsabend mit Vorträgen im Gästehaus der Bundesakademie, Rosenwall 17
Eintritt frei

„Bischoff gegen BRD“
Markus Orths liest aus seiner unveröffentlichten Erzählung

Montag, 17. September, 20 Uhr
Lesung im Gästehaus der Bundesakademie, Rosenwall 17
Eintritt: 5 EUR / erm. 3 EUR
für Schüler, Studenten und BesitzerInnen der NDR-Kulturkarte frei!

Liebe Freunde der Bundesakademie,
wir möchten Sie herzlich zu zwei besonderen Veranstaltungen im Gästehaus der Bundesakademie einladen: Einerseits zum offenen Werkstatt-Abend „Kreative Stadtentwicklung – Kultureller Inkubator Wolfenbüttel“, einem Diskussionsabend mit Vorträgen zum gegenwärtigen Projekt des Wolfenbütteler Kunstvereins „Kunstfindetstadt“ sowie zur kreativen Plattform „Goethe-Guerilla“ des Goethe Instituts Belgrad. Der Abend findet im Rahmen einer internationalen Werkstatt gleichen Namens in der Akademie statt mit Teilnehmenden aus Deutschland, Belgrad, Budapest, Vilnius und Sarajevo. Sonnabend, den 8. September 2012, um 18.30 Uhr.

Nach den Vorträgen haben Sie die Möglichkeit, mit den Werkstattgästen aus Ost- und Südeuropa über künstlerisch initiierte Stadtentwicklung zu diskutieren. Mehr Informationen zu dem internationalen Projekt finden Sie hier: http://bit.ly/Ug4Cy9
Der offizielle Teil des Abends wird ca. 20:30 Uhr zu Ende sein, danach zeigen wir den Dokumentarfilm „Shutka – Stadt der Roma“. Die mazedonische Stadt Shutka gilt als inoffizielle Hauptstadt der Roma, denn rund 93 Prozent der Bewohner gehören dieser Volksgruppe an.
Zum Inhalt: Auf den ersten Blick wirkt Shutka wohlhabend, die schmucken Häuschen mit den gepflegten Vorgärten und die vielen PKWs mit dem Stern am Kühler wecken Assoziationen zur schwäbischen Metropole, weswegen Shutka auch Stuttgart genannt wird. Möglicherweise sieht man nach diesem Film das allgemeine Jammern und Klagen in Deutschland mit etwas anderen Augen. Ein prallbuntes, poetisches und absolut verrücktes Bild einer Stadt, die in all ihren Gegensätzen ungemein faszinierend wirkt. Ob man allerdings in Shutka leben möchte, sei dahingestellt. Gesehen haben sollte man es aber. (Textquelle: http://bit.ly/OHerTi)

Andererseits freuen wir uns, dass in diesem Jahr der Autor Markus Orths (http://bit.ly/S58ch6) wieder zu einem Seminar und zu einer Lesung bei uns im Haus ist, Montag, 17. September, 20 Uhr. Orths’ Erzählung “Bischoff gegen BRD” erscheint im nächsten Frühjahr in einem Band mit Erzählungen bei Schöffling. In der Akademie liest er aus der unveröffentlichten Erzählung.

Worum geht’s? Ruben Bischoff ist aus Amerika zu Besuch. Nur kurz. Seinem alten Vater Karl stattet er eine Pflicht-Visite ab. Ruben, attac-Mitglied und Globalisierungsgegner, wiederholt seinen nicht enden wollenden Lebensvorwurf in Richtung Vater: “Warum hast du dich nie politisch engagiert?” Einen Tag später sprechen Karls Stammtischbrüder zufällig von Steuerveruntreuung. Und Karl hört genau zu. Ein Atomkraftwerk in Neuwied, das zwar gebaut, aber nie ans Netz genommen wurde, wegen Erdbebengefahr. Und eine Brücke in Brandenburg, die zwar errichtet wurde, aber ohne hin- und wegführende Straße, weil das Geld fehlte. “Steuerverschwendung!” Am Abend notiert Karl “Klage gegen BRD”. Nicht noch einmal will er die Verachtung seines Sohns spüren. Jetzt ist die Zeit gekommen, Ruben zu zeigen, dass er in der Lage ist, etwas zu tun! Sich zu wehren! Blauäugig, aber voller Elan zieht der Rentner Karl Bischoff in den Kampf gegen die Bundesrepublik Deutschland …
Seien Sie herzlich willkommen!

16. Mai 2012

3 Fragen an Ole Könnecke

Er ist in Göttingen geboren, lebte als Kind in Schweden und jetzt in Hamburg. Es dauerte mehr als ein halbes Jahrhundert, bis der Texter und Illustrator Ole Könnecke erstmals nach Wolfenbüttel kam. Hier leitete er kürzlich eine Werkstatt “Wort trifft Bild”. Olaf Kutzmutz stellte ihm bei dieser Gelegenheit drei Fragen.

Texten und Zeichnen gehören für ihn zusammen: Ole Könnecke

Mit welchem Zeichengerät arbeitest Du am liebsten?

Mit meinem schwarzen Montblanc-Füller, einem sogenannten “Meisterstück”. Als ich im Laden probeweise damit herumkritzelte, fragte mich die Verkäuferin: Haben Sie schon einmal mit einem Füller geschrieben? Sie hat mir den Füller dann trotzdem verkauft.

Siehst Du Dich eher als Texter oder als Zeichner?

Ja – ich kann das nicht voneinander trennen.

Georg Christoph Lichtenberg, wie ihn Ole Könnecke sieht

Welches Buch hat Dich in letzter Zeit am meisten beeindruckt?

“Der Graf von Monte Christo”. Ein großartiges, ein verrücktes, ein riesiges Buch. Seit Ewigkeiten hatte ich einmal wieder das Gefühl, einfach nur zu lesen. Und die 1500 Seiten ließen mich kaum zum Arbeiten kommen.

10. Mai 2010

Kolumnen zum Zeitgeschehen von und mit Harald Martenstein

Der Titel ist die halbe Miete
Harald Martenstein liest aus seinem gleichnamigen Buch und spricht anschließend mit Olaf Kutzmutz.
Montag, 17. Mai 2010, 20 Uhr
im Gästehaus der Bundesakademie, Schünemannsche Mühle, Rosenwall 17
Eintritt: 5,- € / erm. 3,50 €, Studierende und SchülerInnen haben freien Eintritt
Wer Kolumnen schreibt, braucht Stoff. Aber woher bekommt er diesen Stoff, solange ihn keine Dealer an dunklen Ecken feilbieten? Der Rat ist ganz schlicht: einfach hinaus ins prallnüchterne Leben und Augen auf! Der Kolumnist muss sehen, was andere übersehen, seine Sinne so schärfen, dass er bemerkt, was am helllichten Tag geschieht.
Hören Sie, zu welchen Ergebnissen der ZEIT-Magazin-Kolumnist Harald Martenstein kommt.

Harald Martenstein

Harald Martenstein