Zum Inhalt springen


Blog der Bundesakademie Wolfenbüttel -


13. Juli 2010

Eine Bundesakademie verschwindet – Teil II

Nach langwierigen Vorbereitungen und ganz erstaunlichen Verschwindetechniken – bis hin zu den mit Latex besprühten Tugendfiguren – wurde nun heute den ganzen Tag gedreht, nein, so ist es auch nicht richtig. Die meiste Zeit verging den SchauspielerInnen und Statisten und TechnikerInnen mit schier endloser Wartezeit.
Immer wieder aber wurden eben doch kurze bis kürzeste Sequenzen gedreht, was jedes Mal komplett den Verkehr rund ums Schloss lahmlegte. Das Filmgeschehen, von dem unten ein paar Eindrücke zu gewinnen sind, fand heute ausschließlich vor dem Schloss statt, nächste Woche wird es dann in den Schlossinnenhof verlegt, dann verschwindet eben auch unser Eingang ins Schloss.

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein..

12. Juli 2010

Eine Bundesakademie verschwindet – Teil I

Morgen nachmittag verschwindet der Eingang zur Akademie im Schloss zu Wolfenbüttel, ebenso steht kein Schild mehr und kein Hinweis rund ums Schloss, dass es eine Akademie je gegeben hat oder dass man mit dem PKW hier Parken kann oder wo der Parkschein zu ziehen ist.
Wo eben noch vor dem Schloss die strahlend weißen Tugend-Figuren den Touristen blendeten, finden sich nurmehr graubraune dreckige Exemplare. Ähnlich ist es der Schlossbrücke ergangen, nur noch ein kleiner Streifen – wie in der Bildergalerie zu sehen – ist noch weiß, der Rest schmuddelig. Da stand doch immer ein langer Text über Eulenspiegel und seine Wolfenbütteler Possen, nun sieht es eher nach einem Grabstein aus.
Dafür kann das Schloss jetzt bequem auf weichem Sand zu Pferde oder mit der Droschke erreicht werden. Wenn die Postbotin dies versucht, findet sie jedoch leider den Briefkasten der Akademie nicht mehr, stattdessen scheint die Schlossmauer Zuwachs bekommen zu haben …

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein..


Des Rätsels Lösung:
Ab morgen wird gedreht, Daniel Brühl spielt Konrad Koch, jenen Braunschweiger Lehrer, der im 19. Jahrhundert das Fußballspiel aus England nach Deutschland brachte. Der Film wird Der ganz große Traum des Konrad Koch heißen. Wir berichten weiter …