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Blog der Bundesakademie Wolfenbüttel -


21. November 2012

Rat für Kulturelle Bildung konstituiert

Der Rat für Kulturelle Bildung ist das erste unabhängige Gremium, das sich umfassend mit Lage und Qualität Kultureller Bildung in Deutschland befasst. Die zentrale Aufgabe des Rates für Kulturelle Bildung wird darin bestehen, die aktuelle Situation der Kulturellen Bildung im politischen wie auch im bildungstheoretischen und bildungspraktischen Raum in Deutschland zu analysieren und zu bewerten. Sein Ziel ist es, Kulturelle Bildung nachhaltig strukturell zu verankern, damit diese selbstverständlicher Teil von Bildung wird. Der Rat für Kulturelle Bildung erstellt belastbare Daten und Studien zu Qualität und Wirkungen von Kultureller Bildung. Er wird Handlungsempfehlungen entwickeln und damit zur qualitativen Optimierung von Projekten und Programmen im Bereich der kulturellen Bildung beitragen.

Die 14 Mitglieder des Rates für Kulturelle Bildung wurden vom involvierten Stiftungsverbund berufen und sind Experten aus unterschiedlichsten Bereichen: der Kunst-, Tanz- und Theaterpädagogik, der Musik- und Literaturvermittlung, der Bildungsforschung, der Kunst- und Kulturwissenschaften, und auch aus den Neurowissenschaften, der Kulturpolitik sowie der Kulturellen Bildung. Die Direktorin der Bundesakademie, Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss ist Mitglied des Rates.

Mehr Informationen finden Sie in dieser Pressemitteilung: http://bit.ly/QXVOQ1

Weitere Informationen über den Rat und die einzelnen Mitglieder finden Sie unter www.rat-kulturelle-bildung.de

16. August 2012

Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa

Programmjahr 2011/2012
Seminar: Strategien für die berufliche Zukunft
vom 12. bis 16. August 2012 in Wolfenbüttel
Leitung: Desirée Förster, Darius Polok Mitost e.V.

Die Robert Bosch Stiftung lädt jährlich zwölf ausgewählte Stipendiaten aus Mittel- und Osteuropa zu einer dreizehnmonatigen Qualifizierung im internationalen Kulturmanagement nach Deutschland ein. Während ihres einjährigen Aufenthaltes in Deutschland absolvieren die Kulturmanager eine praxisbezogene Fortbildung im internationalen Kulturmanagement. In mehreren Fortbildungsseminaren vertiefen sie ihr Wissen über Projektplanung, Teamarbeit, Fundraising, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Kulturmarketing. Der zwölfmonatige Aufenthalt der Kulturmanager in Deutschland beginnt jeweils im Oktober.
Zwei Monate vor Abschluss des Stipendiums fand nun im siebten Jahr das fünfte Seminarmodul in Wolfenbüttel an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Kooperation mit dem Programmbereich Bildende Kunst statt. Themenbereiche des Seminars waren u.a. Strategien für die berufliche Zukunft, mit Reflexion und Zielformulierungen und einem Ausblick auf die Rückkehr, Projektabrechung sowie die Planung der Abschlusspräsentation Mitte Oktober. Mit einem ganztägigen Besuch auf der dOCUMENTA in Kassel endete das Seminar. Eine Besonderheit in diesem Jahr: dass „unser“ Kulturmanager Nikola Markovic aus Belgrad nicht nur Seminarteilnehmer war, sondern auch die Gastgerberrolle übernehmen konnte.

Das gesamte Programm Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa wird von MitOst e. V. durchgeführt, ein Verein für Sprach- und Kulturaustausch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Der Verein wurde von Stipendiaten der Robert Bosch Stiftung gegründet und hat inzwischen 1700 Mitglieder in 40 Ländern. Seit 1996 unterstützt MitOst die Vernetzung von ehemaligen und aktuellen Stipendiaten und trägt mit eigenen Projekten und verschiedenen Programmen von Stiftungen bei zur Völkerverständigung in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.
http://bit.ly/NrS1bH

13. Juli 2012

Die Kulturstiftung des Bundes mit neuem Afrika-Schwerpunkt.

Die Kulturstiftung des Bundes will in den nächsten Jahren den künstlerischen Austausch und die Kooperation zwischen deutschen und afrikanischen Künstlern und Institutionen fördern. 2,09 Mio. Euro fließen zunächst in den „Fonds für deutsch-afrikanische Kooperationen“ („TURN“). Ab Herbst 2012 beginnen in mehreren Etappen die Ausschreibungen sowohl für Recherchen als auch künstlerische Projekte in allen Sparten. Die Vorhaben sollen hierzulande die Kenntnisse über afrikanische Kunstszenen erweitern und selbst eine hohe künstlerische Qualität aufweisen. http://bit.ly/MOp4A7

4. Juli 2012

Förderpreis Museumspädagogik der VGH-Stiftung 2012

Mit Hilfe des Preisgeldes können innovative museumspädagogische Vorhaben für Kinder und Jugendliche, in verstärktem Maße auch solche zur Integration, sowie generationsübergreifende Projekte und Programme für Familien umgesetzt werden.Es werden Museumpädagogische Projekte im im Geschäftsgebiet der VGH Niedersachsen/Bremen (siehe hier: gefördert. Nähere Informationen zur Ausschreibung: http://bit.ly/JgpSCL

8. Juni 2012

Ideeninitiative “Integration durch Musik”

Die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung unterstützt mit 50.000 Euro die Entwicklung und Umsetzung neuer Projektideen für das Miteinander von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund. „Wir suchen wieder praktische Beispiele mit Vorbildfunktion, wie Integration gelingen kann. Dabei soll die Musik im weiteren Sinne als Mittel zur Zielerreichung eingesetzt werden.“ Projekte müssen neu sein und dürfen noch nicht begonnen haben. Bewerbungsschluss: 15. August 2012; Preise 15 x max. 5.000,- €.
Mehr hier: http://bit.ly/Nm7mcd

7. Mai 2012

Wer fördert was?

Die Antwort ist ganz einfach zu finden. Das Deutsche Informationszentrum Kulturförderung sammelt in einem Onlinekatalog Informationen über private und öffentliche Förderer von Kunst und Kultur in Deutschland und macht diese anwenderfreundlich zugänglich. Das aktuelle Informationsangebot ist als Datenbank aufgebaut, die über WWW abgefragt werden kann. Eine umfangreiche Verschlagwortung hilft den Suchenden, die zu ihrer Qualifikation, ihren Ideen und Projekten passende Förderung zu finden. Fördernde Unternehmen und Stiftungen erhalten so verstärkt zielgerichtete Anfragen, die tatsächlich ihren Förderzielen entsprechen. Das Deutsche Informationszentrum Kulturförderung soll auf lange Sicht die Förderung von Kunst und Kultur in Deutschland professionalisieren. Zur Förderersuche geht es hier.

13. Januar 2012

WG gesucht

[An dieser Stelle berichtet Nikola Markovic, Belgrad, Stipendiat der Robert Bosch Stiftung im Programm Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa und für ein Jahr Assistent im Programmbereich Bildende Kunst regelmäßig von seinen Erlebnissen und Erfahrungen in Deuschland. Folge 2:]

Nach einer sehr langen Wohnungssuche habe ich es endlich geschafft, meine zukünftigen Mitbewohner zu überzeugen, dass ich genau der Richtige bin und natürlich sie mich auch, dass sie auch die Richtigen für mich sind. Ein WG-Casting ist fast so nervig wie ein Filmcasting. Man sitzt, lächelt, erzählt über Gewohnheiten, Vergangenheit und Zukunft, und am Ende verlässt man die Wohnung mit dem Gefühl, gewonnen zu haben, nur dass man ein paar Tage später eine sms-Absage kriegt. Keine win-win Situation. Jedenfalls lernt man was bei so vielen Besuchen. Beim WG-Casting spielt Humor keine Rolle, die WGs sind ein paar Stunden vor dem Besuch geputzt worden, Mädels lügen besser als Jungs, und die häufigsten Sätze im Gespräch sind: was sind deine Hobbys, alles klar und wir melden uns.
Manchmal musste ich Detektiv spielen, um Häusernummern zu finden, über den Zaun springen, um in den zweiten Hof hinter den Häusern zu kommen und manchmal habe ich mich eher wie vor Gericht gefühlt, als auf einem WG-Casting. Brav sitzen, schwitzen und viel erzählen. Wenn ein Witz von mir kommt – Stille. Niemand versteht ihn. Beim Fragen was gibt es alles in Braunschweig, reden alle davon, dass sie nach Berlin möchten. Obwohl, wenn man den Song von der Band Kraftklub hört, ist klar, dass man nicht unbedingt nach Berlin möchte.

Ich möchte nicht nach Braunschweig, es ist zu nah an Berlin und gleichzeitig nicht Berlin und nun, zum Glück, habe ich ein Wohnung im Herzen von Wolfenbüttel gefunden.

Zum ersten Mal in meinem Leben muss ich nicht mit Metro, Bus, Tram, Fahrrad oder Skateboard zur Arbeit fahren, sondern kann zu Fuß gehen. Bei solchen Bedingungen schaffe ich es, nie zu spät zu kommen, außer ich tue es mutwillig. Der Spaziergang ist kurz, aber gemütlich und es bleibt immer genug Zeit um „Ich will nicht nach Berlin“ Song zu singen.

11. Juli 2011

Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa

Programmjahr 2010/2011
Seminar: Strategien für die berufliche Zukunft vom 1. bis 5. Juli 2011 in Wolfenbüttel unter der Leitung von Desirée Förster, Darius Polok Mitost e.V.

Die Robert Bosch Stiftung lädt jährlich zwölf ausgewählte Stipendiaten aus Mittel- und Osteuropa zu einer dreizehnmonatigen Qualifizierung im internationalen Kulturmanagement nach Deutschland ein. Während ihres einjährigen Aufenthaltes in Deutschland absolvieren die Kulturmanager eine praxisbezogene Fortbildung im internationalen Kulturmanagement. In mehreren Fortbildungsseminaren vertiefen sie ihr Wissen über Projektplanung, Teamarbeit, Fundraising, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Kulturmarketing. Der zwölfmonatige Aufenthalt der Kulturmanager in Deutschland beginnt jeweils im Oktober.

Drei Monate vor Abschluss des Stipendiums fand das fünfte Seminarmodul in Wolfenbüttel an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Kooperation mit dem Programmbereich Bildende Kunst statt. Themenbereiche des Seminars waren u.a. Rückblick auf das Stipendienjahr und Ausblick auf die Rückkehr, Präsentation und Moderation, Drittmitteleinwerbung und Budgetplanung sowie die Planung der Abschlusspräsentation. Dabei arbeiteten die Kulturmanager mit zwei externen Referenten: der Trainerin und Beraterin Bea Schramm aus Berlin und dem Berater Andreas Knoth von socius, Organisationsberatung GmbH Berlin.

Das gesamte Programm Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa wird von MitOst e. V. durchgeführt, ein Verein für Sprach- und Kulturaustausch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Der Verein wurde von Stipendiaten der Robert Bosch Stiftung gegründet und hat inzwischen 1700 Mitglieder in 40 Ländern. Seit 1996 unterstützt MitOst die Vernetzung von ehemaligen und aktuellen Stipendiaten und trägt mit eigenen Projekten und verschiedenen Programmen von Stiftungen zur Völkerverständigung in Mittel-, Ost- und Südosteuropa bei. www.moe-kulturmanager.de

Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa

Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa in Wolfenbüttel

21. Juni 2011

faktor kunst – Auslobung von Auszeichnungen für partizipatorische Kunstprojekte

Im Rahmen der Auslobung „faktor kunst“ sucht die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft nach Ideen und Konzepten für partizipatorische Kunstprojekte. Das Auswahlgremium vergibt dabei fünf Auszeichnungen in Höhe von jeweils 10.000 €. Eines der ausgewählten Konzepte erhält zusätzlich eine Projektförderung und wird in Kooperation mit der Stiftung durchgeführt.
Gesucht werden Projekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Tanz, Theater sowie spartenübergreifend arbeitende KünstlerInnen und Künstlergruppen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft fördert dabei Kunstprojekte, deren Anliegen es ist, aktiv in gesellschaftliche Prozesse einzugreifen und Impulse zur Verbesserung des sozialen Miteinanders zu geben. Dabei ist gerade auch die Kooperation mit kulturellen und/oder sozialen Vereinen, Institutionen und Organisationen (gemeinnützig oder am Gemeinwohl orientiert) wünschenswert. Einsendeschluss ist der 1. September 2011.

Mehr unter www.faktor-kunst.com

Quelle: Newsletter Freie Szene Rheinland-Pfalz Nr. 92, Juni 2011

11. Juni 2010

Bundesakademie beim regionalen Kulturgespräch vertreten

Im Haus der Braunschweigischen Stiftungen laden LAGS und STIFTUNG NORD/LB .
ÖFFENTLICHE, der Bürgerstiftung Braunschweig und Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz zum Informationstag ein. Vermittelt wurde in erster Linie praktisches Wissen zur Arbeit im Kulturbereich, dabei ging es dann unter anderem um Gebühren, Aufwandsentschädigungen, Fördermöglichkeiten für Kulturschaffende.
Andrea Ehlert erläuterte, was die Bundesakademie Kulturschaffenden bieten kann. Einen Auszug davon gibt es im Folgenden: (weiterlesen …)