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Blog der Bundesakademie Wolfenbüttel -


10. Juni 2013

1. Kinder & Jugend Tanz Gipfel Baden-Württemberg

Vom 5. bis 6. Juli nimmt die Direktorin der Bundesakademie, Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss am 1. Kinder & Jugend Tanz Gipfel Baden-Württemberg in Ulm teil.

Mit dem 1. Kinder und Jugend TanzGipfel Baden-Württemberg wird erstmals auf Landesebene die zeitgenössische Vermittlung von Tanz als wichtiger Bestandteil Kultureller Bildung beleuchtet und in seiner Vielfalt mit Expert_innen aus Deutschland und Europa diskutiert, präsentiert und ausgetauscht.

Das zweitägige Symposium versteht sich als Forum und Plattform, um Erfahrungen in der Tanzkunst mit Kindern und Jugendlichen auszutauschen, neue Impulse für die künstlerische und pädagogische Arbeit zu erhalten und um verschiedene theoretische Ansätze kennen zu lernen.

Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss spricht über „Eine Art des Denkens“ – Über die (Nicht-) Wirkungen des Tanzes:
Trotz einer verstärkten kulturpolitischen Förderung des Tanzes im Bereich der Kulturellen Bildung in Deutschland in den letzten Jahren ist der Tanz z.B. im Vergleich zur Musik eine „kleine“ Sparte. Auch in den Schulen hat sich Tanz noch nicht als reguläres Unterrichtsfach durchgesetzt, obwohl der tänzerischen Bewegung von wissenschaftlicher Seite viele positive Wirkungen bestätigt werden. Warum sollten wir tanzen und wie sollten wir nicht tanzen? Reinwand-Weiss liefert Überlegungen und Gedanken zu einer kritischen Betrachtung der Potentiale von Tanz.

Zum Programm. http://bit.ly/11tYOmN

28. November 2012

Lernprozesse initiieren – das 2. Modul der Qualifizierung KUNSTgeragogik – zweiter Lehrgang

“Älter werden macht Spaß.”

So titelt ein Artikel, aus dem die Teilnehmenden des 2. Lehrgangs KUNSTgeragogik Collagen zu Altersbildern gefertigt haben. Schon zum zweiten Mal beschäftigen sich Teilnehmende aus ganz Deutschland und der Schweiz mit den Rahmenbedingungen und Grundlagen für kulturelle Bildung mit älteren Menschen und setzen sich über die Thematik Alter in verschiedenster Weise auseinander, das die Grundlage ihrer Arbeit bilden wird.

“Über den Tellerrand blicken, anderen Dingen begegnen, vielleicht auch gleichen und darüber ins Gespräch kommen”

Rupprecht Matthies, Dozent der Teilgruppe Bildende Kunst, will genau das mit seinen Projekten erreichen. Mit “Wilhelmsburger Kissen und Fahnen” gibt er sonst vor allem Migranten und Stadtteilbewohnern die Möglichkeit eben diese Objekte zu gestalten und mit ihrer Handschrift und Sprache zu versehen. Die eigene Sprache weckt Gefühle und gibt die Möglichkeit, den eigenen kulturellen Hintergrund mit ins Spiel zu bringen. Für ältere Menschen bedeutet die Materialwahl “Stoff” aber auch, dass sie ihre vorhandenen Fähigkeiten in die Arbeit einbringen können. Häkeln und Nähen sind Fertigkeiten, die hier geschätzt werden und für die KUNSTgeragogische Arbeit nutzbar gemacht werden können. Nützlich für die Transferleistung, die die Kursteilnehmenden im Laufe der Qualifizierung immer wieder erbringen, ist die praktische Erfahrung am eigenen Leib. Deswegen stand dieses Mal u.a. die Gestaltung eigener Fahnen oder Kissen zum Thema “Lebensweg” auf dem Programm.

Eine Frau näht auf Stoff.Eine Frau, auf dem Boden hockend, näht an einer Fahne

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24. Juli 2012

Royston Maldoom – eine Studie während des Seminars mit ihm

Vor kurzem hat Royston Maldoom wieder in dem Seminar rhythm to dance unterrichtet – siehe auch unten im Interview mit Thomas Lang. Auf den folgenden Fotos sieht man ihn beim Demonstrieren einiger Tanzfiguren.

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16. Juli 2012

3 Fragen an Royston Maldoom

Royston Maldoom, Choreograf und Tanzlehrer. Verantwortlicher Leiter von großen bis kleinformatigen Performance Projekten, professionellen und pädagogischen Gemeinschafts-Projekten für jedes Alter und Können. Mitgründer und ehemaliger Direktor von Dance United zur Organisation von sozialen und pädagogischen Tanzprojekten speziell in Problemgebieten mit Unterstützung von Kunst- und Entwicklungsorganisationen. Anlässlich seines Seminars “Rhythm is it” stellte ihm Thomas Lang drei Fragen.

Wenn du kein Choreograf geworden wärst, was für einen Beruf hättest du dann gewählt?

Gartenbaukünstler und Umweltschützer. Mein großes Ziel war es immer eine Wiese mit einer großen Tier- und Pflanzenvielfalt zu erschaffen.

Royston Maldoom im Gespräch mit Thomas Lang

Als du ein zehnjähriger Junge warst, was wolltest du da werden?

Ein Eremit. Jemand der ganz allein in einer Höhle lebt. Das war wirklich mein Traum. Ich habe die ganze Zeit davon geträumt, wo es sein würde, im Norden von Schottland, in einem Wald? Ich war von dieser Idee besessen.

Wenn du allein oder mit anderen zusammen tanzt, was bevorzugst du dann für Musik? Du musst dich jetzt schnell entscheiden.

OK, dann Weltmusik, wie indische oder peruanische Musik.

Royston Maldoom und seine Kollegin Tamara Mc Lorg bei der Arbeit im Seminar

Wenn sich zwei Cowboys treffen fragen sie sich: Wo kommst du her, wo willst du hin? Meine Frage ist: wo du herkommst, wohin du gehst? Das letzte Projekt ist abgeschlossen, das nächste steht vor der Tür.


- Das letzte Projekt, das ich gemacht habe war ein Workshop in Berlin, der diesem hier sehr ähnlich war. Er folgte direkt einem großen Projekt mit dem Bartok Konzert für Orchester mit vielen Kindern in Dresden. Und nächste Woche, in fünf Tagen genau, reise ich für fünf Wochen nach Peru.

Das Interview wurde auf Englisch geführt und übersetzt von unserer Praktikantin Dinah Lichtwitz.

21. Juni 2011

faktor kunst – Auslobung von Auszeichnungen für partizipatorische Kunstprojekte

Im Rahmen der Auslobung „faktor kunst“ sucht die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft nach Ideen und Konzepten für partizipatorische Kunstprojekte. Das Auswahlgremium vergibt dabei fünf Auszeichnungen in Höhe von jeweils 10.000 €. Eines der ausgewählten Konzepte erhält zusätzlich eine Projektförderung und wird in Kooperation mit der Stiftung durchgeführt.
Gesucht werden Projekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Tanz, Theater sowie spartenübergreifend arbeitende KünstlerInnen und Künstlergruppen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft fördert dabei Kunstprojekte, deren Anliegen es ist, aktiv in gesellschaftliche Prozesse einzugreifen und Impulse zur Verbesserung des sozialen Miteinanders zu geben. Dabei ist gerade auch die Kooperation mit kulturellen und/oder sozialen Vereinen, Institutionen und Organisationen (gemeinnützig oder am Gemeinwohl orientiert) wünschenswert. Einsendeschluss ist der 1. September 2011.

Mehr unter www.faktor-kunst.com

Quelle: Newsletter Freie Szene Rheinland-Pfalz Nr. 92, Juni 2011

9. Juni 2011

Der erste Lehrgang KUNSTgeragogik hat erfolgreich an der Bundesakademie für kulturelle Bildung begonnen!!

Mit dem ersten Modul vom 27. – 30. Mai 2011 ist der Lehrgang KUNSTgeragogik gestartet.
Insgesamt 18 Teilnehmende mit u.a. einem beruflichen Background als KünstlerInnen, PädagogInnen oder Ergotherapeuten haben engagiert zusammen mit dem fünfköpfigen Lehrteam einen erfolgreichen Einstieg in Theorie und Praxis genommen. Nach einer Einführung mit der Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Lehrgangs und dem Ansatz von der Kunst ausgehend sowie den positiven Auswirkungen von künstlerischer Praxis auf den Alterungsprozess und den einzelnen Menschen, zählten zu den Inhalten die Begrifflichkeiten der Geragogik, Gerontologie und deren Abgrenzungen, Bildung und kulturelle Bildung, Alter, Altern und Altersbilder; ein Überblick über die geragogischen Denkprinzipien und Arbeitsweisen sowie die Voraussetzungen und Bedingungen des Lernens im Alter. Kenntnisse von und der Umgang mit Lernmotivation und Lernwiderständen in Bildungszusammenhängen.

Tanzworkshop

Tanzworkshop


Der dritte Tag war der künstlerischen Praxis in Bildender Kunst und Tanz gewidmet sowie ersten Reflexionen zum Übertragen dieser Prozesse auf die Arbeit mit älteren Menschen. Eine ausführliche Feedbackrunde und ein Ausblick auf die Zwischenphase und das zweite Modul im September bildeten einen sehr gelungenen Abschluss dieses in sehr angenehmer und dichter Arbeitsatmosphäre verlaufenden Seminars.

Die Teilnehmenden am Qualifikationslehrgang KUNSTgeragogik

18. Februar 2011

KUNSTgeragogik | Kulturelle Bildung mit Älteren

Berufsbegleitende Qualifizierung mit Zertifikatsabschluss
Mai 2011 – März 2012 in 7 Modulen

Kulturelle Bildung ermöglicht Älteren eine erfolgreiche Teilhabe an kulturbezogener Kommunikation, an sozialer Einbindung und Aktivität und fördert zudem die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden.
Kunst und künstlerische Prozesse können Menschen Räume eröffnen, sich intellektuell und emotional mit gesellschaftlichen und individuellen Fragestellungen auseinander zu setzen: Sie können sich mit den eigenen Veränderungsprozessen, den biografischen Wendepunkten, Widersprüchen oder sich auch ganz anderen Inhalten zuwenden. Künstlerische Prozesse ermöglichen es dem Menschen, auf eine differenzierte Art und Weise ganzheitlich mit allen Sinnen Welt wahrzunehmen und sich Welt anzueignen. Gleiches gilt für Ältere und Alte, auch ihnen eröffnen sich durch den Umgang mit ihren kreativen Potentiale neue Erfahrungsräume, die sich für den ganzen Menschen positiv auswirken.
In der einjährigen Qualifizierung erhalten Sie ein fundiertes Wissen, wie Sie mit Älteren qualitätsvoll künstlerisch, konkret und praxisorientiert in der Bildenden Kunst oder im Tanz arbeiten können.
Zielgruppe
Künstler/innen aus den Bereichen Bildende Kunst und Tanz, Kunstvermittler/innen, Kulturpädagogen/innen, Theaterpädagogen/innen, Kunstpädagogen/innen, Tanzpädagoginnen, Kunsttherapeuten/innen, Sozialpädagogen/innen und Praktiker/innen angrenzender Berufsfelder.

Mehr erfahren Sie bei BK 6 hier: http://www.bundesakademie.de/bk11.htm