MUSEUM

 

Berufsbegleitende Qualifizierungen

 

 

M 1 - 4

QuAM 2012 | ‚Museum für Zielgruppen’

M 5

QuAM-Perfekt: ‚Ausstellen für Kinder’. Das Abschlusskolloquium des Jahrgangs 2011

M 6 - 8

Vermitteln & Kuratieren | Bildung in Vermittlung in kuratorischen Arbeitsfeldern

M 9

Vermitteln & Kuratieren | Das Abschlusskolloquium des Jahrgangs 2011/12

M 10

KunstKnowHow | Wissen um Kunst und kreative Prozesse

M 13 - 17

Museumsregistrierung 2012 Niedersachsen/Bremen

M 18 - 20

Qualifizierung für Volontäre, Seminartermine I - III

M 43 - 44

Kompetenzen für die Bildungs- und Vermittlungsarbeit an Museen  Neu im Programm: Beginn am 24.9. 2012

 

 

Konzept und Organisation

 

 

M 21

Forschung fördern! Die Projektförderung der Volkswagen Stiftung

M 24

Management von bürgerschaftlichem Engagement im Museum

M 32

Umgang mit Stiftungen  

M 37

Vertriebspraxis für Museen | Katalogproduktion, Publishing, Ticketing, Museums-Shops   Termin verschoben

 

 

Bildung, Kommunikation, Museumspädagogik

 

 

M 23

Museum kongenial multimedial | Am Beispiel Kunsthalle Bremen

M 29

Werkstatt | Social Media für Museen

M 30

Wissenschaft populär | Texte schreiben für Museen

M 31

Dialogisch führen (Basisseminar)

M 33

Leitlinien zum Besucherservice   

LI 8

Das Prinzip Maus   

 

 

Ausstellen, Bewahren, Dokumentieren

 

 

M 22

Laborwerkstatt | Besucherorientierte Ausstellungskonzepte

M 27

Grundlagen der Provenienzforschung

M 36

Objektdokumentation

M 38

Leitfaden: Depotplanung | Das Beispiel Zentralmagazin der Stiftung Stadtmuseum Berlin

M 41

Ausstellungsmanagement     Zusatztermin

 

 

ForumKultur/Kulturpolitischer Diskurs

 

 

M 35

Jahrestagung des Bundesverbandes Museumspädagogik | Wie Museumspädagogik wirkt

 

 

Internationale Projekte/Bildungspartnerschaften

 

 

M 25

KUVERUM 7 - Modul 1 | Standort finden. KUVERUM / FH Nordwest-Schweiz

M 26

Das offene Museum - Modul 2 (Berlin) | Das Archiv des Möglichen. Mazowieckie Centrum Kultury i Sztuki, Warzawa

M 34

Cultural Patterns and Art Management in Museums and Galleries in Germany | Lomonosov Moscow State University

 

   

Europäische  Bildungspartner 

 

 

 

        

           

 

Der bei den Veranstaltungen angegebene Kostenanteil umfasst, wenn nicht anders angegeben, Vollpension und Kursgebühr.
Über mögliche Rabatte können Sie sich in den Anmeldebedingungen informieren.

Die Kurse beginnen, wenn nicht anders angegeben, am ersten Seminartag um 16 Uhr und enden am letzten Seminartag um 14 Uhr.

Alle Seminare, Tagungen und Qualifizierungsreihen sind offen für Teilnehmer aus dem europäischen Ausland.

Das Programm Museum hier als PDF herunterladbar.

 

 Kooperation mit dem Bundesverband freiberuflicher Kulturwissenschaftler: Mitglieder des Bundesverband freiberuflicher Kulturwissenschaftler (BfK)
bekommen bei Teilnahme an einer Veranstaltung aus den Programmbereichen Museum und Präsentation | Management | Organisation 15,- €
durch den Verband erstattet.

 


Professionalisierungen

QuAM 2012            
 

QuAM 2012 = Qualifizierung und Austausch für Museen                                                                     

QuAM ist ein Projekt zur Qualifizierung von MitarbeiterInnen in kommunikativen Arbeitsfeldern der Museen und der angrenzenden Gebiete der kulturellen Bildung

Die Welt der kulturellen Bildung fokussiert sich in den letzten Jahren zunehmend auf Zielgruppen. Und so bestimmen auch Angebote jeder Couleur und jeden Formates die museumspädagogischen Programme der Museen. Tatsächlich aber ist es nicht damit getan, attraktive Themen zu entwickeln, wenn man die Bedarfe und Perspektiven, Wünsche und Ansprüche dieser Teil-Öffentlichkeiten nicht kennt. Über ihre Anliegen mehr zu erfahren, sie einzuschätzen, ihnen entgegenzukommen oder auch abzuwägen, wie und ob sie zu erfüllen sind, ist Ziel dieser QuAM-Reihe in vier Modulen.

Im Jahresprogramm 2012 bieten wir Ihnen dazu im Themenschwerpunkt:

Die neuen Zielgruppen: Integration und Inklusion - Wer erwartet was vom Museum?

vier Zertifikatskurse an. In diesen Seminaren, Workshops und einer Exkursion werden wir uns mit den unterschiedlichen Voraussetzungen, Formen und Methoden auseinander setzen, Ihnen exemplarische Zugangsarten und Perspektiven anhand von Theorie und Praxis darstellen und diese auf die Umsetzungsmöglichkeit für Ihren Arbeitsbereich hin untersuchen. In der gemeinsamen Arbeit bietet sich zudem die Gelegenheit, die Fragen und Herausforderungen Ihrer eigenen Praxis in kollegialer Beratung und im intensiven Erfahrungsaustausch mit Dozenten und Referentinnen anzusprechen und zu diskutieren.

Anmeldeschluss für Ihre QuAM-Bewerbung ist der 12. März 2012.

Es gilt eine Teilnehmerbeschränkung. Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt nach dem Anmeldeschluss.

Alle QuAM-Seminare können unabhängig vom Zertifikatserwerb gebucht werden. Priorität bei der Vergabe der Seminarplätze haben jedoch QuAM-Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Zur Erlangung des Zertifikats ist die Absolvierung aller vier Module sowie das abschließende Kolloquium obligatorisch.

Projektkoordination, inhaltliche Leitung sowie Durchführung des QuAMProjektes 2012: Nicole Scheda, M. A. und Dr. Andreas Grünewald Steiger.

 

 

 

Die QuAM: Themen und Termine 2012      

 

20. - 22. April 2012
Modul 1
    

Modul 1
Museum für Jugendliche
20. - 22. April 2012
Kostenanteil: 255,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 12. März 2012

Kaum eine Gruppe wird öfter zitiert, wenn es um eine schwer zu erreichende Gruppe von möglichen Museumsnutzern geht. Klar dabei ist, dass eine Anbiederung bei den Jugendlichen in der Entwicklung von Programmen nicht hilft und eher zum gegenteiligen Effekt führt. Dieses erste Seminar in der QuAM-Reihe stellt sich deshalb zunächst auf ihre Seite, untersucht die Perspektive der Heranwachsenden und fragt nach ihren Bedarfen und Bedürfnissen im Zusammenhang mit dem Ort Museum. Beispiele aus der Praxis veranschaulichen und ergänzen unterschiedliche Zugänge.

 

 

23. - 25. Juni 2012
Modul 2
      

Modul 2
Museum barrierefrei
23. - 25. Juni 2012
Kostenanteil: 255,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 25. Mai 2012

Der Einbau eines Fahrstuhls oder einer Rampe, ein Tastkoffer oder Exponatbeschriftungen in Braille-Schrift bedeuten Erleichterung für Menschen mit Behinderungen, sind aber nur ein Teil des ‚Prinzips Inklusion’. Im Modul 2 wird nach Hintergründen und Rahmenbedingungen, nach Möglichkeiten und Schwierigkeiten und auch nach Lösungswegen gefragt, um den Ort Museum für Besucher mit Handicaps zugänglicher und insgesamt erfahrbarer zu machen. Auch hier stehen im Mittelpunkt die Wünsche und Forderungen der Betroffenen und die Ressourcen und Optionen der Museumspädagogik, für und mit dieser Zielgruppe in einen konstruktiven und angemessenen Dialog zu kommen.

 

 

13. - 16. September 2012
Modul 3 (Exkursion)
    

Modul 3 (Exkursion)
Museum für Zielgruppen - Exkursion zu verschiedenen Museen in Berlin
13. - 16. September 2012
Kostenanteil: 160,- € (ohne Ü/VP)
Anmeldeschluss: 17. August 2012

Berlin versammelt auf engem Raum ein weites Spektrum an Modellen, Methoden und auch innovatorischen Experimenten, mit den unterschiedlichsten Zielgruppen über die kulturelle Bildung in einen wirkliches Miteinander zu kommen. Innerhalb dieser Exkursion machen wir Sie mit Ansätzen bekannt, die sich in dieser Form auf die drei Schwerpunktgruppen der QuAM-Reihe beziehen: Jugendliche, behinderte Museumsbesucher und Kinder im Vorschulalter. Die ausgewählten Museen und vorgestellten Projekte werden dabei einem Querschnitt durch alle Gattungen, Größen und institutionellen Formen von Museen entsprechen.

 

 

12. - 14. Dezember 2012
Modul 4
      

Modul 4
Museum für Kindergarten und Vorschule
12. - 14. Dezember 2012
Kostenanteil: 255,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 26. Oktober 2012

Kinder im Vorschulalter sind die Zielgruppe, die oft als die "zukünftigen Museumsbesucher" bezeichnet wird. Tatsächlich sind sie aber schon jetzt Menschen mit Bezug zu Kunst und Kultur, lediglich ihre Zugriffe sind anders. Um den Zugang zu ihnen also nicht in die Zukunft zu verschieben, sind adäquate Methoden gefragt und folgende Fragen zu beantworten: Was genau interessiert Kinder an Kultur und welche Bedingungen müssen gegeben sein, um ihnen nicht nur sinnvolle Beschäftigung anzubieten, sondern auch Impulse für eine kulturelle Bildung mit gewünschten und entsprechend erkennbaren Wirkungen auszulösen? Das vierte Modul setzt sich mit Formen der Vermittlung und des Umgangs mit unterschiedlichen thematischen Inhalten für die Gruppe der jüngsten Museumsnutzer auseinander.

 

 

Frühjahr 2013

QuAM 2012: Das Abschlusskolloquium

Reflexionen und Präsentationen zum Schwerpunktthema ‚Zielgruppen’. Teilnahme auf Einladung. Obligatorisch für alle TeilnehmerInnen, die die Qualifizierung mit dem Zertifikat abschließen wollen.

 

 

 

17. -19. Februar 2012
QuAM-Perfekt: Das Abschlusskolloquium
(Jahrgang 2011)
     

QuAM-Perfekt: Das Abschlusskolloquium
(Jahrgang 2011)
17. -19. Februar 2012
Leitung: Dr. Andreas Grünewald Steiger
GastgutachterInnen: Bundesverband Museumspädagogik, Bundesverband deutscher Kinder- und Jugendmuseen
Kostenanteil: 120,- € (inkl. Ü/VP)

Die QuAM-Seminarreihe ‚Ausstellen für Kinder: Neue Zugänge des Kuratierens’ findet mit diesem Kolloquium ihren Abschluss. Die Teilnahme erfolgt auf Einladung und ist verbindlich für alle QuAM-Teilnehmenden des Jahrgangs 2011, die mit dem Zertifikat abschließen wollen. Weitere Informationen über Form und Ablauf erhalten alle TeilnehmerInnen zugesandt.

 

 


 

Vermitteln & Kuratieren
Berufsbegleitender Zertifikats-Lehrgang mit dem Schwerpunkt Bildung in
Vermittlungs- und kuratorischen Arbeitsfeldern. Module II - IV und Abschlusskolloquium
(Beginn der Reihe 2011).
Qualifizierungsreihe in Kooperation mit den Besucher-Diensten der Staatlichen Museen zu Berlin. Verantwortlich für Planung, Organisation und Durchführung: Daniela Bystron und Monika Zessnik (Staatliche Museen zu Berlin) sowie Dr. Andreas Grünewald Steiger.

 

 

Die Themen und Termine

 

12. - 15. Januar 2012
Ausstellungsanalyse
     

Ausstellungsanalyse
Kunst-, Kultur- und Geschichtsvermittlung am Beispiel von Ausstellungen in Berlin

12. - 15. Januar 2012
DozentInnnen:  Dr. Roswitha Muttenthaler , Dr. Udo Gößwald
Kostenanteil: 180,- € (ohne Ü/VP)
Anmeldeschluss: 16. Dezember 2011
Ort: Museen in Berlin

Welche Bilder und Erzählungen präsentieren Ausstellungen und wie sind diese zu analysieren? Das Modul beschäftigt sich mit Analysemethoden für Ausstellungen - von der dichten Beschreibung von Clifford Geertz bis zur Methoden-Bricolage angelehnt an Claude Lévy Strauss - und ihrer Anwendung heute. Der Fokus liegt auf spezifischen Visualisierungspraktiken des Mediums Ausstellung und darauf wie und welche Bilder und Erzählungen vermittelt werden.

Ausstellungen haben unterschiedliche Präsentationsformen, die wie Sprachen zu lesen und zu verstehen sind. Die Wahl der Ausstellungssprache ist abhängig vom kuratorischen Standpunkt, dem Selbstverständnis des jeweiligen Museums und dem gesellschaftlichen Kontext, in dem sie angesiedelt ist. Die Kuratorin und Museologin Roswitha Muttenthaler führt anhand ausgewählter aktueller Berliner Ausstellungen in Geschichte und Methoden der Ausstellungsanalyse ein und präsentiert die verschiedenen Möglichkeiten, eine Ausstellung zu lesen. Udo Gößwald stellt im Berliner Bezirk Neukölln partizipative Ausstellungsprojekte vor, die die Besucher nicht als Rezipienten sehen, sondern als aktive Mitspieler, die mit eigenen Perspektiven Ausstellungen kuratorisch mitgestalten.

Dr. Roswitha Muttenthaler, Historikerin, Museologin, 1990-94 Kuratorin am Technischen Museum Wien, 1998-2003 Mitarbeiterin der "Arbeitsgruppe für theoretische und angewandte Museologie" und Mitglied des IFF (Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung). 1990-2000 Co-Leitung von "Museum im Kopf" am Institut für Wissenschaft und Kunst.

Udo Gößwald, Studium der Politischen Wissenschaften und Europäischen Ethnologie, leitet seit 1985 das Museum Neukölln. Schwerpunkte seiner dortigen Arbeit sind Sozialund Kulturgeschichte, Migration und Stadtkultur im europäischen Vergleich. 2003 bis 2007 Vorstand der ICOM Deutschland, 2005 bis 2010 Präsident der ICOM Europe. 2008 Promotion zum Thema "Die Erbschaft der Dinge. Eine Studie zur subjektiven Bedeutung von Dingen der materiellen Kultur". Lehrbeauftragter am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt Universität Berlin und im Masterstudiengang "Museum und Ausstellung" der Karl-vonOssietzky-Universität Oldenburg.

 

 

17. - 19. März 2012
Modul III (Wolfenbüttel)
     

Modul III (Wolfenbüttel)
Kuratieren und Konzipieren von Bildungsprogrammen
17. - 19. März 2012
Kostenanteil: 260,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 24. Februar 2012

Inklusion, Empowerment und Partizipation sind die Stichworte und Grundsätze, die einer nachhaltigen, besucherorientierten Vermittlungsarbeit zugrunde liegen. Doch wie haucht man diesen sehr abstrakten Begriffen Leben ein? Das Modul beschäftigt sich mit Prozessen der Projektentwicklung, die von Beginn an das Publikum nicht nur mitdenken, sondern auch mitgestalten lassen. Welche Rahmenbedingungen dafür gegeben sein müssen und wie sich partizipative Arbeit in die Praxis umsetzen lässt, wird im Zentrum der Fragestellung stehen.

 

 

28. Juni - 1. Juli 2012
Modul IV (Berlin)
     

Modul IV (Berlin)
Interaktivität und Informationsvermittlung im Museum
28. Juni - 1. Juli 2012
Kostenanteil: 180,- € (ohne Ü/VP)
Anmeldeschluss: 25. Mai 2012
Ort: Museen in Berlin

Wie werden Inhalte des Museums innen und nach außen kommuniziert? Welche Möglichkeit der Nutzung gibt es für BesucherInnen? Wie findet das Publikum zu seinen Programmen und die Programme zu seinen Besucherinnen und Besuchern? Mit welchen Medien kommunizieren Museen ihre Inhalte an die immer vielfältigeren Zielgruppen? Ist die Nutzung von Foren sozialer Netzwerke die Zukunft der zielgruppengerechten, segmentierten Kommunikation? Und welche etablierten Informationsmedien und –mittel haben Bestand? Welche Schlüsse zieht man aus der Vermittlungsarbeit? Welche Methoden der Evaluation und Formen der  Kommunikation sind adäquat für zukünftige Planungen? Viele Fragen, die gemeinsam diskutiert werden und in Beispielen aus der Praxis Anregungen für die eigene Arbeit bieten sollen.

 

 

21. - 23. September 2012
Vermitteln & Kuratieren: Das Abschlusskolloquium
   

Vermitteln & Kuratieren: Das Abschlusskolloquium
21. - 23. September 2012

Reflexionen und Präsentationen zum Schwerpunktthema, Teilnahme auf Einladung. Verbindlich für alle TeilnehmerInnen, die mit dem Zertifikat abschließen wollen.

 


M 10

 

KunstKnowHow: Wissen um Kunst und kreative Prozesse
Ein Qualifizierungsprojekt des Kunstmuseums Wolfsburg in Kooperation mit der Bundesakademie Wolfenbüttel zur berufsbegleitenden Fortbildung im Bereich Theorie und Praxis der Kunstvermittlung und Kunstpädagogik.

Verantwortlich für Planung, Organisation und Durchführung: Ute Lefarth-Polland (Kunstmuseum Wolfsburg) und Dr. Andreas Grünewald Steiger

Zielgruppe sind ErzieherInnen und Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen aus allen Fachrichtungen sowie Mitarbeiter in kommunikativen Arbeitsfeldern der Museen. Inhalte, Themen und Anmeldeformalitäten können Sie hier abrufen.

  

 


 

Museumsregistrierung 2012
Niedersachsen/Bremen
Ein Kooperationsprojekt mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, dem Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V. und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.

Im Jahresprogramm 2012 bieten wir Museen, die sich auf die Registrierung nach den Standards des Deutschen Museumsbundes vorbereiten wollen sowie den akkreditierten Teilnehmenden der Museumsregistrierung fünf Intensivseminare an. Informationen zu diesem und weiteren Durchgängen der Museumsregistrierung finden Sie unter www.museumsregistrierung.de. Die Seminare sind, soweit Plätze zur Verfügung stehen, offen für Teilnehmende aus allen Bundesländern sowie aus dem europäischen Ausland.

Weitere Seminarangebote außerhalb der Bundesakademie sind Basisseminare sowie Praxiskurse. 

Auskunft zur Museumsregistrierung gibt der Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V., Prinzenstraße 23, 30159 Hannover, Telefon: 0511. 21 44 983 oder museumsregistrierung@mvnb.de.

 

Die Intensivseminare an der Bundesakademie

18. - 19. Januar 2012
Sammlungskonzepte
 

Sammlungskonzepte
Strategien des professionellen Sammlungsaufbaus
18. - 19. Januar 2012
Dozent/in: Dr. Bettina Greffrath, Dirk Heisig
Kostenanteil: 150,- € (inkl. Ü/VP sowie Seminarunterlagen)
Anmeldeschluss: 9. Januar 2012

Themenschwerpunkte des Intensivseminars:

  • Die Bausteine eines bestandsorientierten Sammlungskonzepts

  • Praxisbeispiel I: (Neu-) Orientierung und Analyse: das Sammlungskonzept des Stadtmuseums Schloss Wolfsburg

  • Praxisbeispiel II: Von der Dokumentation zum Sammlungskonzept.

  • M.O.I.N. - Hintergründe zum Projekt SAMMELN!

  • Entsammeln in der Diskussion

  • Praxisphase Gruppenarbeit: Herausarbeitung der Ausgangslage, des Sachstands und der Problemlagen, Zusammenfassung der Arbeitsergebnisse, Entwicklungsziele erarbeiten mit Präsentation der Arbeitsergebnisse.

Dr. Bettina Greffrath leitet das Stadtmuseum Schloss Wolfsburg und das Hoffmannvon-Fallersleben- Museum. Mehr Informationen unter www.wolfsburg.de/stadtmuseum

Dirk Heisig leitet seit 2007 die Weiterbildungsmaßnahme zum "Fachreferenten für Sammlungsmanagement und Qualitätsstandards in Museen - MUSEALOG", zwischen 2001 und 2007 leitete er die Projekte M.O.I.N. und SAMMELN! der Ostfriesischen Landschaft.

Mehr Informationen unter www.musealog.de.

 

 

4 .- 5. Juni 2012
Museumsmanagement: Intern
   

Neuer Termin

Museumsmanagement: Intern
Grundlagen der zur Verbesserung der Kommunikation in Verwaltungsabläufen

4.. - 5. Juni 2012
Dozenten: Roman Passarge, Christian Mothes
Kostenanteil: 150,- € (inkl. Ü/VP sowie Seminarunterlagen)
Anmeldeschluss: 18. Mai 2012

Themenschwerpunkte des Intensivseminars:

  • Organisationsentwicklung: Erfahrungen mit unterschiedlichen Institutionen

  • Organigramme und Kommunikationsstrategien

  • Rechtsformen

  • Personalführung

  • Vertragsrecht: Kauf, Schenkung, Sponsoring

  • Finanzen: Kameralistik versus kaufmännische Buchführung

  • Controlling und Reporting

  • Recht: Urheberrecht, Zuwendungsrecht, Rechtsformen.

Christian Mothes arbeitet als Abteilungsdirektor bei den zentralen Diensten der Stiftung Stadtmuseum Berlin. Mehr Informationen unter www.stadtmuseum.de.

Roman Passarge war bis 2011 kaufmännischer Direktor der Hamburger Kunsthalle und ist seit 2012 Leiter Aquademie Hansgrohe in Freiburg. Weitere Informationen dazu unter www.hansgrohe.de/268.htm.

 

 

12. - 13. März 2012
Bewahren und Erhalten
   

Bewahren und Erhalten
Grundlagen der Konservierung und Schadensprophylaxe in Ausstellung und Depot
12. - 13. März 2012
Dozententeam: Cord Brune, Tekla Krebs, Dr. Thomas Warscheid
Kostenanteil: 150,- € (inkl. Ü/VP sowie Seminarunterlagen)
Anmeldeschluss: 2. März 2012

Themenschwerpunkte des Intensivseminars:

  • Klimabedingungen, Schäden durch Luftfeuchte/Temperatur, Klimamessung und Klimatisierung

  • Licht und Beleuchtung, präventive Maßnahmen

  • Lagerung und Präsentation von Sammlungen, Depotkonzepte, Pflege, Verpackung, Schädlingsmonitoring

  • Grundlagen der Notfallprävention und -planung

  • Übersicht zur Mikrobiologie in Restaurierung und Denkmalpflege, spezielle Betrachtungen zu Archiven, Strategien zur Behebung biogener Schadensprozesse.

Cord Brune ist freiberuflicher Diplom-Restaurator in Hannover mit den Schwerpunkten Möbel und Holzobjekte, sowie Konservierungsberatung und Schädlingsmonitoring für Museen

Tekla Krebs, ebenfalls Diplom-Restauratorin, arbeitet am Braunschweigischen Landesmuseum und ist dort zuständig für Präventive Konservierung

Dr. Thomas Warscheid ist Geo-Mikrobiologe und Spezialist auf dem Gebiet mikrobiologischer Untersuchungsmethoden. Besitzt und leitet ein Labor für biotechnische Untersuchungen in Oldenburg (LBW-Bioconsult).

 

 

M 16
25. - 26. April 2012
Ausstellungsmanagement
    

Ausstellungsmanagement
Instrumente der Ausstellungsplanung für Museen


25. - 26. April 2012
Dozent/in: Julia Debelts, Dr. Wolfgang Schepers
Kostenanteil: 150,- € (inkl. Ü/VP sowie Seminarunterlagen)
Dieses Seminar ist bereits ausgebucht. Wir verweisen daher auf das Zusatzseminar M 41 vom 5. - 6. September 2012.

Themenschwerpunkte des Intensivseminars:

  • Wie strukturiere ich ein Projekt

  •  Das magische Viereck eines Ausstellungsprojektes

  • Basiskoordinaten als zielführende Grundlage

  • Ausstellungs-Typen anhand von Praxisbeispielen

  • Konzeptphasen und ihre Form

  • Projekt-Timing

  • Kosten- und Finanzierungsplanung

  • To-Do-Listen

  • Wie und wo finde ich die passenden Projektpartner.

Julia Debelts ist Geschäftsführerin, Ausstellungsgestalterin und Beraterin für Projektplanungen sowie -entwicklungen im Museumsbereich bei einer Ausstellungsagentur. Mehr Informationen zu ihrer Arbeit unter www.szenario-ausstellungsgestaltung.de.

Dr. Wolfgang Schepers ist Direktor des Museums August Kestner in Hannover. Siehe dazu www.hannover.de/kestner/.

 

 

M 17
7. - 8 Mai 2012
Museumsmanagement: Extern
   

Museumsmanagement: Extern

Techniken und Strategien für Public Relations und Sponsoring
7. - 8 Mai 2012
Dozent: Jörn Brunotte
Kostenanteil: 150,- € (inkl. Ü/VP sowie Seminarunterlagen)
Anmeldeschluss: 27. April 2012

Themenschwerpunkte des Intensivseminars:

  • Management- und Kommunikationsstrukturen

  • Grundlagen der strategischen PR und Öffentlichkeitsarbeit

  • Zielgruppen: Definition und Ausrichtung der Angebote

  • Instrumente des PR und ihr Einsatz

  • Pressetexte: Voraussetzungen und Strategien

  • Pressekontakte: Organisation, Vorbereitung, Durchführung

  • Instrumentarien: Pressegespräch, Pressekonferenz, Pressereise

  • Das Projekt Sponsoring: Grundlagen und Voraussetzungen.

Jörn Brunotte ist seit 2001 Geschäftsführer der Firma Beramus - Museumsberatung Berlin. Von 1997 bis 1999 leitete er die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kunstsammlungen Weimar. Weitere Informationen unter www.beramus.de.

 

 


 

Qualifizierung für Volontäre: Standards der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Strategien für den richtigen Umgang mit Journalisten
Dozent: Jörn Brunotte
Kostenanteil: je Seminar 95,- €, (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 7. September 2012 (gültig für alle Seminare)
Seminar in Kooperation mit dem Museumsverband Niedersachsen und Bremen e.V.

Es hat manchmal den Eindruck, als brauche man Glück oder gute persönliche Beziehungen, um einen Artikel zum richtigen Zeitpunkt mit der exakten inhaltlichen Information in der Zeitung, im Radio oder im Fernsehen unterzubringen. Natürlich ist zu beachten: Journalisten sind auch nur Menschen und dementsprechend subjektiv. Im täglichen Geschäft der Presse dominieren aber ganz eindeutig Grundregeln und Prinzipien, nach denen vorgegangen wird und die ein Journalist für sich und bei seinen Partnern voraussetzt, um professionell berichten zu können. Zu diesen Grundsätzen gehören Fragen, mit denen wir uns in diesem Seminar beschäftigen werden: Wie kommt eine Nachricht in die Zeitung? Wie kommt eine Nachricht in möglichst viele Zeitungen - und andere Medien? Wie kommt die Meldung möglichst so in die Medien, dass die Nachricht auch noch tatsächlich dem entspricht, was ihr Urheber damit sagen wollte? Wir werden Ihnen unter anderem Methoden und Strategien vorstellen wie u.a. die Vorbereitung von Meldungen und Materialien für die Presse, die effiziente Suche nach den passenden Journalisten, den Aufbau und die Pflege eines Pressenetzes oder die Vorbereitung und Durchführung einer Pressekonferenz. Praxisbeispiele und Übungen zu diesen Schwerpunkten werden das Seminar formal und inhaltlich ergänzen.

Zielgruppe: Volontäre aus Niedersachsen und Bremen. Falls noch freie Plätze zur Verfügung stehen, dann besteht für Volontäre aus anderen Bundesländern ebenfalls die Möglichkeit zur Teilnahme. Bitte informieren Sie sich gesondert über die Konditionen.

Bitte beachten Sie: Für alle weiteren Seminare im Jahresprogramm Museum gilt eine Ermäßigung der Teilnahmegebühren für Volontäre mit Mitgliedschaft im Arbeitskreis der Volontäre im Deutschen Museumsbund.

Jörn Brunotte ist seit 2001 Geschäftsführer der Firma Beramus - Museumsberatung Berlin. Von 1997 bis 1999 leitete er die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kunstsammlungen Weimar.

Weitere Informationen unter www.beramus.de.

 

Die Termine der Seminare:

 

M 18
4. - 5. Oktober 2012
Seminar I
   

Seminar I

4. - 5. Oktober 2012
Dozent: Jörn Brunotte
Kostenanteil: 95,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss:
7. September 2012

 

29. - 30. Oktober 2012
Seminar II
       

Seminar II
29. - 30. Oktober 2012

Dozent: Jörn Brunotte
Kostenanteil: 95,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss:
7. September 2012

 

10. - 11. Dezember 2012
Seminar III
     

Seminar III
10. - 11. Dezember 2012

Dozent: Jörn Brunotte
Kostenanteil: 95,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 7. September 2012

 

 


            

 

Bremer Fünf plus

Kompetenzen für die Bildungs- und Vermittlungsarbeit an Museen

Berufsbegleitende Qualifizierung in fünf Museen in Bremen

Die Vielfalt der Bremer Museen mit ihren unterschiedlichen Sparten von der Archäologie und Stadtgeschichte, über die Völker- und Naturkunde, zur Kunstgeschichte, der zeitgenössischen Kunst und dem Design ist die Grundlage für die große Bandbreite ihres museumspädagogischen Angebots. Eine besondere Bedeutung bekommt die fundierte, auf den neuesten Standards basierende Fortbildung der MitarbeiterInnen der museumspädagogischen Abteilungen und des Besucherservice. Neben der fachspezifischen Fortbildung in den einzelnen Häusern sehen wir unsere Aufgabe darin, spartenübergreifende Grundkenntnisse, Kompetenzen und Erfahrungen aus der museumspädagogischen Arbeit weiterzugeben. Das gemeinsam entwickelte, aus vier Modulen bestehende Fortbildungsangebot wird dazu beitragen, die Qualität der eigenen Vermittlungsarbeit und Besucherorientierung zu optimieren.

 

Zielgruppe: Honorarkräfte und MitarbeiterInnen der Bereiche Bildung und Vermittlung bzw. Museumspädagogik der Bremer Museen sowie Interessente aus anderen Museen im gesamten Bundesgebiet sowie aus dem europäischen Ausland.

Diese Fortbildung ist ein Kooperationsprojekt der Bereiche Bildung und Vermittlung bzw. Museumspädagogik an den Bremer „Fünf plus“ Museen mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel. Zu den Bremer „Fünf plus“ gehören das Focke-Museum/Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, das Gerhard Marcks Haus/Das Bildhauermuseum im Norden, die Kunsthalle Bremen, die Kunstsammlungen Böttcherstrasse, das Übersee-Museum Bremen, die Weserburg | Museum für Moderne Kunst und das Wilhelm Wagenfeld Haus.

 

Beginn der Qualifizierung mit dem ersten Modul vom 24. - 25. September 2012.
Weitere Termine: Modul 2 vom 26. - 27. November 2012, Modul 3 vom 21. - 22. Januar 2013, Abschlusskolloquium am 22. April 2013.
Anmeldeschluss für alle Module ist der 27. August 2012.

 

   

 

 

 

 

Bremer Fünf plus
Kompetenzen für die Bildungs- und Vermittlungsarbeit an Museen)

 

 

Bremer Fünf plus
Komplettanmeldung für alle vier Module der Berufsbegleitenden Qualifizierung
Kostenanteil: 500 € (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Anmeldeschluss: 27. August 2012

 

 

Themen und Termine der einzelnen Seminare

 

M 43

24. – 25. September 2012

Modul 1 (A + B)

 

 

A. Standards und Aufgaben des Museums und seiner Bildungsarbeit
24. - 25. September 2012
Ort: Focke-Museum/ Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
DozentInnen: Anka Bolduan, Übersee-Museum Bremen; Hartwig Dingfelder, Kunsthalle Bremen; Dr. Heinz-Gerd Hofschen, Focke-Museum/ Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Moderation: Meike Su, Kunstsammlungen Böttcherstraße
Kostenanteil: 140 € (ohne Unterkunft und Verpflegung)

Was sind die Funktionen und Aufgaben von Museen? Wie kann man eigentlich die Leistungen eines Museums bewerten? Unterschiedlichste Besuchergruppen erwarten zielgruppenspezifische Angebote und Servicequalität. Durch die Brille verschiedener Zielgruppen betrachten wir Ausstellungen und Vermittlungsangebote und erweitern das Bestehende durch die vom Deutschen Museumsbund und dem Bundesverband Museumspädagogik veröffentlichten „Qualitätskriterien der Museen: Bildungs- und Vermittlungsarbeit“.

Die Themenschwerpunkte:

  • Standards: Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln

  • Servicequalität und Besucherorientierung

  • Zielgruppenorientierte Vermittlungsarbeit

 

B. Alltägliche und unerwartete Vermittlungssituationen – vom Umgang mit divergierenden Erwartungshaltungen

Ort: Übersee-Museum Bremen
Dozentin: Doris Hefner, culturalive, Museumspädagogin, Kulturvermittlerin und Kulturkuratorin, Gilching/München

Kulturästhetische Bildung in Museen kann als Einladung an Dritte verstanden werden, sich gemeinsam einem Ausstellungsobjekt über Form und Inhalt zu nähern. „Dritte“ sind verschiedenste Besuchergruppen mit unterschiedlichen Interessen und Erwartungshaltungen. Wie kann und soll man ihnen in Vermittlungssituationen gerecht werden? Wann lohnt es sich vielleicht auch, diese Erwartungen der Besucher zu brechen und kritisch zu hinterfragen, um sie zur eigenen sinnlichen Wahrnehmungen und zum selbstständigen Denken anzuregen?

Altbewährte wie auch neue, ungewohnte Wege von Vermittlungsstrategien bergen provokative Momente in sich und können Konfliktsituationen auslösen. In Gesprächen und kleineren Übungseinheiten werden mögliche Vermittlungssituationen simuliert und im spielerischen Handeln erprobt.

Diese Veranstaltung legt den Fokus auf Kunst- und Kulturvermittlung im Spannungsfeld zwischen Dienstleistung und kritischer Praxis.

Die Themenschwerpunkte:

  • Handlungsstrategien für alltägliche und unerwartete

  • Vermittlungssituationen im Museum

  • Erweiterung eigener Kompetenzen im Dialog mit den Besuchern

 

 

M 44

26. - 27. November 2012

Modul 2

 

 

Selbstpräsentation in Haltung und Sprechweise
26. - 27. November 2012
Ort: Kunsthalle Bremen, Kunstsammlungen Böttcherstraße
Dozent: Thomas Lang, Theaterdozent und Regisseur, Programmleiter Theater an der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel
Kostenanteil: 140 € (ohne Unterkunft und Verpflegung)

Dieses Fortbildungsmodul gibt uns Hinweise darauf, wie unser Sprechverhalten und unsere körperliche Haltung eleganter, knapper, klarer wirken und unsere Ausdruckskraft gesteigert werden kann. Unsere Aufgabe ist es, Wissensvermittlung plastisch und differenziert zu gestalten, ohne unsere persönliche und direkte Sprechweise zu verlieren. Erforderlich dazu sind eine geklärte Haltung zur inhaltlichen Aussage und die Idee von einer Situation. So gelangen wir zu einer Sprechhaltung, die dem Sinn des Textes Geltung verschafft und das Interesse unseres Gegenübers bindet.

Die Themenschwerpunkte:

  • Präsentations- und Vortragstechnik

  • Lebendige Sprache und Vermittlungsstil

  • Sprechtechnische Übungen

  • Atemschulung, Stimmbildung und Stimmmodulation

  • Körperhaltung, Mimik und Gestik

  • Persönliches Feedback und Coaching

 

 

M 6/13
21. - 22. Januar 2013

Modul 3

 

 

Nicht alles erklären! Möglichkeiten der Vermittlung
21. - 22. Januar 2013
Ort: Übersee-Museum Bremen, Focke-Museum/ Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Dozentin: Gundula Avenarius, Kunsthistorikerin, kunstunddialog, Berlin
Kostenanteil: 140 € (ohne Unterkunft und Verpflegung)

Wie die Geschichten der Exponate sichtbar bzw. hörbar machen – ohne sie dabei mit Überinterpretation zuzudecken? Im Dialog über Ausstellungsexponate stecken vielfältige Möglichkeiten, Wissen erfahrbar und ästhetische Erlebnisse vermittelbar zu machen.
Die Qualität museumspädagogischer Angebote ist durch den didaktischen Aufbau und den Einsatz zielgruppenspezifischer Methoden bedingt. Im Modul 3 stehen der Aufbau einer besucherorientierten Vermittlungsveranstaltung und die Vorstellung aktueller Methoden mit einer abschließenden Übungseinheit im Mittelpunkt.

Die Themenschwerpunkte:

  • Deskriptive und performative Methoden

  • Führungsdramaturgie

  • Dialogfähigkeit und Fragetechniken

  • Objektorientierung

  • Übungseinheit zum Aufbau einer Führung

 

 

M 7/13
22. April 2013

Modul 4

 

 

Bremer Fünf: Das Abschlusskolloquium
22. April 2013
Ort: Kunsthalle Bremen
Leitung: Anka Bolduan, (Übersee-Museum Bremen), Hartwig Dingfelder (Kunsthalle Bremen), Dr. Heinz-Gerd Hofschen (Focke-Museum/ Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte)
Moderation: Meike Su (Kunstsammlungen Böttcherstraße)
Gastgutachter: Dr. Andreas Grünewald Steiger (Bundesakademie Wolfenbüttel)
Kostenanteil: 80 € (ohne Unterkunft und Verpflegung)

Reflexionen und Präsentationen zum Schwerpunktthema ‚Bildung und Vermittlung’. Die Teilnahme erfolgt auf Einladung und ist verbindlich für alle TeilnehmerInnen, die das Zertifikat erlangen wollen. Für die Zertifizierung reichen die TeilnehmerInnen zudem die schriftliche Konzeption eines Vermittlungsprojekts ein. Weitere Informationen zu Ablauf und Abschlussbedingungen entnehmen Sie bitte den aktuellen Hinweisen auf der Homepage der Bundesakademie.

 

 


 

Die Fortbildungen in chronologischer Reihenfolge

 

 

TH 1
30. - 31. Januar 2012
Sprechen, Sprechhaltung und Sprachgestaltung
      

Sprechen, Sprechhaltung und Sprachgestaltung
30. - 31. Januar 2012
Leitung: Thomas Lang
Nähere Angaben beim
Programmbereich Theater unter TH 1.

Praxisseminar zur Entwicklung einer Sprechhaltung, die dem Sinn des Textes Geltung verschafft und das Interesse des Gegenübers hervorruft.

 

 

30. - 31. Januar 2012
Forschung fördern!
   

  

Forschung fördern!

Prinzipien, Ideenformulierung, Beantragung und Umsetzung für Forschungsprojekte in mittleren und kleinen Museen
30. - 31. Januar 2012
Leitung: Dr. Thomas Brunotte, Dr. Andreas Grünewald Steiger
Dozent: Jörn Brunotte, Prof. Dr. Antje Sander
Kostenanteil: 85,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 6. Januar 2012
Ein Kooperationsprojekt mit der Volkswagenstiftung*.

 

Forschung bildet das Fundament für die Aufgaben des Museums. Das wird besonders dann offenbar, wenn die Arbeit, die Erkenntnisse und Ergebnisse musealer Tätigkeit in Ausstellungen oder in anderen Vermittlungsformen der Öffentlichkeit dargestellt werden. Die Forschung in Museen zu vernachlässigen widerspräche nicht nur den musealen Standards, sondern wäre auch eine vertane Chance, sich dem Publikum als wissenschaftlich aktive Institution und gesellschaftlich relevante Instanz zu präsentieren. 

Nimmt man dies ernst, ergeben sich Fragen für die Praxis: Was bedeutet das Forschen für Museen? Und was bedeutet es insbesondere an kleinen und mittleren Institutionen? Und nicht zuletzt: Woher kommt das Know-how und das Geld, das für wissenschaftliche Forschung notwendig ist?

In diesem Seminar werden Antworten auf diese Fragen gegeben. Sie lernen - neben den grundsätzlichen Prinzipien der Antragstellung - das Förderkonzept der VolkswagenStiftung kennen, das besonders die Unterstützung mittlerer und kleiner Institutionen zum Ziel hat.

Dr. Thomas Brunotte ist bei der VolkswagenStiftung zuständig für die Förderinitiative Forschung in Museen.

Jörn Brunotte ist seit 2001 Geschäftsführer der Agentur Beramus - Museumsberatung Berlin. Von 1997 bis 1999 leitete er die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kunstsammlungen zu Weimar. Darauf folgte eine Mitarbeit in einer Agentur mit den Schwerpunkten Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Mehr Informationen unter www.beramus.de.

*Zur Initiative der VolkswagenStiftung mehr Informationen unter http://volkswagenstiftung.de/foerderung/personen-und-strukturen/forschung-in-museen.html

 

M 22
26. - 28. Februar 2012
Laborwerkstatt: Besucherorientierte Ausstellungskonzepte
       

Laborwerkstatt: Besucherorientierte Ausstellungskonzepte
Entwurf und Gestaltung von besucherorientierten Ausstellungen im universellen Design
26. - 28. Februar 2012
Dozentin: Dr. Doris Prenn
Kostenanteil: 250,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 20. Januar 2012

"Einmal den Boden verlieren! Schweben! Irren! Toll sein! (...)
Es gibt noch eine andere Welt zu entdecken - und mehr als eine!"
                                                                                 Friedrich Nietzsche

Besucherorientierung muss im Zentrum aller Überlegungen zur Gestaltung und Vermittlung stehen. Sie betrifft sämtliche Aktivitäten, die mit dem Besuchererlebnis in einer Ausstellung in Zusammenhang stehen bzw. dieses prägen: Eine unverkennbare Ausstellungsgestaltung, durch schlüssig präsentierte Objektensembles erzählte Geschichten, aussagekräftige und verständliche Texte, eindeutig strukturierte Grafik in Verbindung mit einer schnell erfassbaren Informationshierarchie sind Basiselemente für wirkungsvolles besucherorientiertes Design. Diese Laborwerkstatt soll Raum und Zeit schaffen, um Ihre Beispiele, Entwürfe, Vorstellungen und Ideen vorzustellen, zu diskutieren und gemeinsam weiterzuentwickeln. Ziel des Labors ist das selbständige Erarbeiten kreativer Lösungen einer in allen Aspekten besucherorientierten Gesamtgestaltung anhand konkreter Beispiele und Probleme.

Im Mittelpunkt der Laborwerkstatt stehen Ihre Projekte. Das Ziel ist, Ihre Frage- und Problemstellungen, sowie die Herausforderungen an Sie in das Zentrum der gemeinsamen Arbeit zu stellen. Sie werden für die Präsentation Ihres Projektes deshalb angemessen Zeit und Raum zur Verfügung haben. Bitte bringen Sie alle wesentlichen Projektmaterialien, Informationen und Hintergründe mit. Möglich sind dabei sowohl materielle als auch virtuelle Darstellungen in Form aller gängigen EDV-Formate. Sollten besondere Präsentationsvorbereitungen notwendig sein, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung, wir werden uns um die Vorbereitung kümmern.

Dr. Doris Prenn ist Ausstellungsarchitektin, Kommunikationskuratorin und Kulturwissenschaftlerin. Ein Schwerpunkt, den sie mit ‚prenn_punkt buero fuer kommunikation und gestaltung’ setzt, ist durch universelles Design barrierefreie Zugänge zu Inhalten für alle Menschen zu eröffnen. Sie lebt und arbeitet in Alkoven/Österreich.

Mehr Information unter www.prenn.net.

 

 

1. - 2. März 2012
Standards für Museen: Sichern und Bewahren
   

  

  

Standards für Museen: Sichern und Bewahren
Depotplanung am Beispiel der Stiftung Stadtmuseum Berlin
1. - 2. März 2012
Seminarleitung: Leitung und Mitarbeiter/innen der Stiftung Stadtmuseum Berlin
Kostenanteil: 120,- € (ohne Ü/VP)
Anmeldeschluss: Wird noch bekannt gegeben
  

 
Im Juni 2010 wurde das Zentrale Sammlungsgebäude/Depot der Stiftung Stadtmuseum Berlin erweitert und mit nunmehr knapp 14.500 qm in Dienst genommen. Damit verfügt das Haus über ein modernes und nach den Regeln der Sicherheit und des Schutzes von Objekten maßgebendes Gebäude. Das umfasst nicht nur die nutzungsgerechte Realisation des Baukörpers - eine ehemalige, denkmalgeschützte Werkshalle, sondern auch das innere Konzept mit den Schwerpunkten Logistik, Lagerung, Sicherheit, Konservierung und die
Organisation der jeweilig zugeordneten Arbeitsstätten.

Mit einer Exkursion in das Innere dieses Depots ermöglichen wir Ihnen den intensiven Blick hinter die Kulissen und die eingehende Information über die Standards der Depotplanung und der Magazinierungstechnik im Museumswesen. Dabei stehen Ihnen sowohl die verantwortlichen Planer und Mitarbeiter des Museums, als auch Fachleute der Polizei und Feuerwehr zu Vortrag und Diskussion zur Verfügung.

Folgende Themen stehen im Mittelpunkt des Seminars:

  • Rahmenbedingungen eines (zentralen, dezentralen) Depots

  • Lagerungskonzept: was, wo und wie deponieren

  • Anforderungen an Gebäude: Lagerung, Logistik, Technik

  • Planung/Überleitung des Planungsstandes in die Baurealisierung

  • Sicherheit I: Klima, Konservierung, Lagerung

  • Sicherheit II: Objekte, Objektsicherung/LKA, feuerpolizeiliche Vorschriften

  • Sicherheit III: Arbeitsschutz, Pflichten des Arbeitgebers

  • Konservatorische Lagerbedingungen für unterschiedliche Objekte und Objektgruppen

  • Personal: Aufgaben, Kompetenzen, Kapazitäten, Betreuungsaufwand.

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung findet in den Räumen des Zentraldepots der Stiftung Stadtmuseum in Berlin-Spandau statt. Unterkunft und Verpflegung sind nicht in den Seminargebühren enthalten.

Eine Kooperation mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin.

 

 

M 23
8. - 9. März 2012
Museum und Vermittlung: Kongenial multimedial
   

Museum und Vermittlung: Kongenial multimedial
Einsatz elektronischer Vermittlung im Zusammenspiel mit museumspädagogischen Konzepten am Beispiel der Kunsthalle Bremen  
8. - 9. März 2012
Leitung: Dr. Babette Gräfe, Dr. Andreas Grünewald Steiger
Dozenten: Hartwig Dingfelder, Jörg Engster, Andreas Teufel
Kostenanteil: 170,- € (ohne Ü/VP)
Anmeldeschluss: 17. Februar 2012
Ort: Kunsthalle Bremen

Aus der Fülle multimedialer Konzepte in Museen greift dieses Seminar das Beispiel der elektronischen Informationsvermittlung der Kunsthalle Bremen heraus und stellt Ihnen die Hintergründe, die Entwicklungsschritte, die Konzepte und - nicht zuletzt - die praktische Anwendung der Medien in den Ausstellungen vor. Dabei geht es nicht nur um technische Fragen und organisatorische Rahmenbedingungen, sondern auch um die Frage, welches Medium für welche Zielgruppe sinnvoll und zugänglich ist. Ebenso spielt das Thema der konzeptionellen Ideenentwicklung und des daraus resultierenden inhaltlich-thematischen Aufbaus eine wesentliche Rolle. Diese Fortbildung begegnet dem Gegenstand zunächst von Seiten der Praxis und widmet sich dann den Prinzipien und Übertragbarkeiten von medialen Konzepten auf andere Museumsgattungen und Vermittlungsformen. Ergänzend können Sie Beispiele aus Ihrer Praxis und aus Ihrem Erfahrungshintergrund vorstellen und in den Austausch mit Kollegen und Spezialisten treten.

Das Seminar findet in Bremen statt. Unterkunft und Verpflegung sind nicht Bestandteil der Seminargebühren.

Dr. Babette Gräfe, Kulturwissenschaftlerin und Geschäftsführerin von ‚kultur+kontext’. Mehr Informationen unter www.kulturundkontext.de.

Hartwig Dingfelder, Leiter der Abteilung ‚Bildung und Vermittlung’ der Kunsthalle Bremen. Mehr zur Museumspädagogik unter http://www.kunsthalle-bremen.de/programm/

Jörg Engster, Geschäftsführer der ‚Informationsgesellschaft’ in Bremen. Lehrbeauftragter an der Hochschule für Künste Bremen im Studiengang ‚Digitale Medien’.

Andreas Teufel, Kreativdirektor.

Mehr Informationen zur ‚Informationsgesellschaft’ unter www.informationsgesellschaft.com.

 

 

25. - 27. März 2012
Vom Umgang mit Amt und Ehre: Handreichungen und Konzepte für das bürgerschaftliche Engagement im Museum
   

Vom Umgang mit Amt und Ehre: Handreichungen und Konzepte für das bürgerschaftliche Engagement im Museum
25. - 27. März 2012
Dozentin: Dr. Toby Alexandra Hentschel
Kostenanteil: 220,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 24. Februar 2012

Kleinere Museen leben in Deutschland stark vom Engagement der Bürger. Seit Mitte der 90er Jahre beginnen auch größere, hauptamtlich getragene Museen, mit Freiwilligen zu arbeiten. Erfahrungen zeigen, wie auch mittlere und große Museen von der Einbindung Freiwilliger profitieren können:

  • Zusätzliches Personal ermöglicht zusätzliche Leistungen

  • Die andere Arbeitsweise bringt neue Impulse ins Museum

  • Zusätzliche Angebote und eine größere Nähe zu den Besuchern stärken die Besucherorientierung

  • Unentgeltliche Arbeit und zusätzliche Einnahmen bringen finanzielle Vorteile

  • Partizipation und Bürgernähe stärken die Einbindung in das gesellschaftliche Umfeld.

Trotz dieser Vorteile findet das Wissen um erfolgreiche Methoden des Freiwilligenmanagements wenig Anwendung und Ressourcen bleiben ungenutzt. Dieses Seminar zielt deshalb auf die Weitergabe strategischer Konzepte und praxis-orientierten Know-hows für eine effiziente und konfliktarme Entwicklung und Steuerung der Arbeit mit Freiwilligen im Museum.

Das Seminar behandelt folgende Themenschwerpunkte:
Chancen und Risiken freiwilliger Mitarbeit: Dieser Block gibt Ihnen Gelegenheit, sich auszutauschen, Vorbehalte zu äußern, Ängste zu formulieren und gute Erfahrungen zu teilen. Theoretische Einbettung des Themas: Hier erläutern wir das theoretische Fundament im Hinblick auf museums- sowie gesellschaftspolitische Ebene und bieten Ihnen damit ein solides Rüstzeug für die Diskussionen in regionalpolitischen Zusammenhängen.

Freiwilligenmanagement in der Praxis: Dies ist der größte Block und behandelt den Aufbau eines Freiwilligenprogramms von A bis Z. Anhand von Praxisbeispielen und Übungen geben wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Hilfen zur Umsetzung mit auf den Weg.

Angesprochen sind Museumsleiter und Museumsmitarbeiter, ebenso Leiter und Mitarbeiter von Kulturämtern, die an Konzepten und Organisationsformen für den Aufbau und die Steuerung von Freiwilligen-Management interessiert sind.

Dr. Toby Alexandra Hentschel studierte Ethnologie, Soziologie und Pädagogik in Göttingen, Paris und Hamburg. Promotion an der Freien Universität Berlin über "Freiwillige Mitarbeit in Museen". Sie ist Projektleiterin des Netzwerks Bürgerschaftliches Engagement im Museum und Lehrbeauftragte der Universität Hamburg/Museumsmanagement.

Mehr Informationen dazu unter www.netbem.eu sowie unter www.museumsbund.de/de/publikationen/leitfaeden/.

 

 

LI 8
27. - 29. April 2012
Prinzip Maus
      

Prinzip Maus
Die Kunst, einfach zu erklären
27. - 29. April 2012
Leitung: Christoph Biemann, Dr. Olaf Kutzmutz
Kostenanteil: 168,- € (inkl. Ü/VP),
Anmeldeschluss: 27. März 2012
Nähere Angaben beim
Programmbereich Literatur unter LI 8.

Eingeladen sind zu diesem Seminar Vermittler und Spezialisten aus allen gesellschaftlichen Bereichen, die mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern spielerisch eine allgemeinverständliche Sprache finden und erproben möchten.

 

 

 

M 27
21. - 22. Mai 2012
Standards für Museen: Grundlagen der Provenienzforschung
   

Neuer Termin

Standards für Museen: Grundlagen der Provenienzforschung
Methoden und Zugänge der Identifizierung von Sammlungen und Beständen
21. - 22. Mai 2012
Dozent: Dr. Uwe Hartmann
Kostenanteil: 180,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 27. April 2012

Die Aufgabe der Provenienzforschung ist die Erforschung der Herkunft und die Klärung der Besitzerverhältnisse jedes einzelnen Objekts, von Teilen einer Sammlung oder ganzer Konvolute. Die angewandten Methoden beziehen sich dabei etwa auf unterschiedlichste Beweislagen wie etwa Rückseitenbeschriftungen, Künstler- und Eigentümervermerke, handschriftliche Einträge, Marginalien, Widmungen, Initialen, Stempel oder Exlibris bei Büchern oder Archivalien. Ebenso werden externe Materialien, wie Kataloge, Aktenbestände, Verkaufsunterlagen des Kunsthandels, Auktions- und Ausstellungskataloge, Archivalien oder Briefe auf Hinweise von früheren Besitzern recherchiert und untersucht. Die Provenienzforschung trägt dazu bei, die Originalität von Sammlungsgegenständen zu prüfen und kann im Rahmen der Kontextforschung zur Rekonstruktion von Gelehrtenbibliotheken bzw. zur Gewinnung biographischer Daten genutzt werden. Ganz wesentlich in Museen ist dabei die Feststellung der Besitz- und Eigentumsverhältnisse.

Dieses Seminar macht Sie vertraut mit den Grundlagen der Provenienzforschung, mit ihren Möglichkeiten der Recherche und ihren angewandten Methoden der Herkunftsfeststellung. Dabei werden Sie anhand praktischer Fälle die Verfahren und Vorgänge kennen lernen, die dazu führen können, mehr inhaltliches Wissen und Zusammenhänge und größere Sicherheit über die Herkunft der Sammlungen Ihres eigenen Hauses zu erlangen. Darüber hinaus erhalten Sie einen Überblick über das nationale und internationale Netzwerk der Arbeitsstelle Provenienzforschung mit den dort tätigen Personen und Institutionen und den damit verbundenen Austausch an Informationen und Erfahrungen auf diesem Gebiet.

Dr. Uwe Hartmann ist Leiter der Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung am Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Weitere Informationen unter www.arbeitsstelle-provenienzforschung.de.

 

 

17. - 19. Juni 2012
Werkstattseminar: Museum und Internet - Die Grundlagen der ‚Social Media’
   

Werkstattseminar: Museum und Internet - Die Grundlagen der ‚Social Media’
Beispiele, Anwendungen und praktische Perspektiven der virtuellen Kommunikation für Museen und andere kulturelle Institutionen
17. - 19. Juni 2012
Dozenten:
Hans-Jörg Woite, Markus Dreesen
Kostenanteil:
250,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 11. Mai 2012

"Die Frage stellt sich nicht mehr, ob man sich dem Thema ‚Social Media’ widmet, sondern wann und wie."

Der Kontakt mit der Öffentlichkeit bestimmt maßgeblich die Wahrnehmung des Museums und die Resonanz des Publikums auf dessen Angebote. Dazu gehören auch die neuen Möglichkeiten der digitalen Kommunikation, etwa die der sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, Google+ oder auch Blogs. Ihre Nutzung ist wirkungsvoll, erreicht eine breitere Öffentlichkeit und kann, richtig eingesetzt und strukturiert, einen sehr lebendigen und nachhaltigen Dialog zum Vorteil von Besucher und Museum gewährleisten. Voraussetzung für den effizienten und erfolgreichen Einsatz dieser Anwendungen sind dabei Kenntnisse und Hintergründe zu folgenden Aspekten:

  • Formen, Funktionen und Ausprägungen der Social Media

  • Adäquate Wahl der Medien und Plattformen für das jeweilige Museum

  • Möglichkeiten einer sinnvollen Integration in den laufenden Museumsalltag

  • Grundsätzliche technische Parameter, Voraussetzungen und Rahmenbedingungen der digitalen Kommunikation

  • Anwendung, Handhabung sowie die Weiterentwicklung einer Gesamtstrategie des Kommunikationskonzeptes für das Museum im WEB 2.0

  • Übersicht über Anwendungen und Beispiele aus der Praxis.

Im Seminar werden wir uns mit diesen inhaltlichen Schwerpunkten auseinander setzen und Ihnen sowohl über die Vermittlung von Grundlagenwissen als auch über die eigene praktische Erprobung - sowohl im Plenum als auch in Arbeitsgruppen - den Einstieg in die Welt des WEB 2.0 ermöglichen. Als Werkstattseminar geplant, haben Sie hier die Möglichkeit, eigene Ideen, Überlegungen und Konzeptskizzen in das Seminar einzubringen, diese vorzustellen und mit Kollegen und Dozenten auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen. Idealerweise kommen Sie also mit einer konkreten Aufgabenstellung aus Ihrem Hause in das Seminar, die nach Abschluss in einen konkreten Projektplan eingefügt ist.

Das Seminar richtet sich an MitarbeiterInnen aus Museen und anderen Kulturinstitutionen, die einen grundsätzlichen Einstieg in die Materie sowie einen praxisorientierten Überblick suchen und die daran interessiert sein müssen, ihren Arbeitsaufwand im Verhältnis zum Resultat für die Institution ökonomisch vertretbar zu halten.

Markus Dreesen, Studium der Psychologie, Radiojournalist, Unterhaltungschef, Redaktionsleiter; seit 2004 Berater und Autor für IP Luxemburg. Seit Mai 2005 bei Culturetainment GmbH, verantwortlich für die Schwerpunkte Marketing, Kommunikation und strategische Beratung an der Schnittstelle zwischen Internet und klassischen Medien.

Hans-Jörg Woite begann seine berufliche Karriere 1984 nach dem Abschluss seines betriebswirtschaftlichen Studiums an der TU-Berlin, seit 1993 Mitgesellschafter und Geschäftsführer in einer Veranstaltungsagentur, 1998 Gründung der Culturetainment GmbH als Gesellschafter und Geschäftsführer.

Mehr Informationen unter www.culturetainment.eu.

 

 

8. - 10. Juli 2012
Wissenschaft populär: Prinzipien des wissenschaftlichen Schreibens für Museen
   

Wissenschaft populär: Prinzipien des wissenschaftlichen Schreibens für Museen
8. - 10. Juli 2012
Dozent:
Dr. Michael Huter
Kostenanteil:
220,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss:
1. Juni 2012

Museumstexte kann man als die populärste der wissenschaftlichen Textsorten verstehen: Wissen wird hier in allgemein verständlicher Form - gleichzeitig informativ und unterhaltend - weitergegeben. Wenn sie nicht hinter dem Stand der Forschung und unter Ihren eigenen Ansprüchen bleiben wollen, müssen sich Autor- Innen von Museumstexten ihre Informationen an der Quelle, also bei der Wissenschaft holen.

Das bedeutet: Texte, die der Produktion von Wissen dienen, und solche, die dieses Wissen vermitteln, hängen zusammen und bilden eine Einheit. Hier geht es aber um das Neue, dort um das Interessante. Während hier von gleichrangigen Experten Wissen erzeugt wird, muss dort das Wissensgefälle zwischen Fachleuten und Laien überwunden werden.

MuseumsautorInnen machen - so wie JournalistInnen - Texte aus Informationen. Aber wie entstehen aus wissenschaftlichem Material populäre Texte? Und was macht wissenschaftliche Texte überhaupt wissenschaftlich - und was populär? Worin unterscheiden sich die verschiedenen Subtextsorten im Museum und wie ergeben sie ein Ganzes? Welche Rolle spielen dabei die Kanäle und Medien? Sollten nicht Audiotexte eigentlich "mündlich" geschrieben sein und entspricht dem Gehen und Schauen nicht auch das "Seh-Lesen" als Rezeptionsform? Wo endet die Fachsprache und wo beginnt Trivialität?

Die beste Inspirationsquelle für jede Art von Texten sind natürlich gute Texte. Weitere Anregungen können alle möglichen Disziplinen liefern. Fragmente aus der Literatur-, Architektur- und Designtheorie, Gestaltpsychologie, ja sogar der Musiktheorie lassen sich dabei gut verwenden. Museumsleute kennen und orientieren sich normalerweise unwillkürlich an den richtigen Textsorten. Über ihre Machart wissen sie aber meist nur implizit Bescheid, weil sie die Muster durch Nachahmung gelernt haben. Das Wissen greifbar zu machen und an Beispielen zu üben, ist die Methode dieses Seminars. Bessere Texte leichter zu schreiben, ist das Ziel.

Dr. Michael Huter: Der Schwerpunkt seiner Tätigkeiten liegt in der Vermittlung von Wissen. Zur Verlagstätigkeit, verstanden als Entwicklung und Aufbereitung von Inhalten, kommen Lehre und Popularisierung ergänzend dazu. Die Vermittlung mit der eigenen Produktion zu verbinden, ist ein Hauptinteresse seiner Arbeit. Neben wissenschaftlichen Texten bilden dabei Essay, Feuilleton und Feature die bevorzugten Formen. Die Vernetzung der unterschiedlichen Aktivitäten und die übergreifende Zusammenarbeit mit Fachleuten ist eine beabsichtigte Nebenwirkung.

Mehr Informationen unter www.huterundroth.at.

 

 

2. - 4. September 2012
Wirklich dialogisch führen!
 

Wirklich dialogisch führen!
Einführung und Grundlagen (Basisseminar)
2. - 4. September 2012
Dozentinnen:
Gundula Avenarius
Kostenanteil:
250,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss:
27. Juli 2012

Eine dialogorientierte Vermittlungsform ist vielen Besuchern nach wie vor fremd und stößt daher häufig auf Skepsis und Ablehnung. Mögliche Ursachen sind Angst vor persönlichen Unsicherheiten und eine eher konsumorientierte Haltung. Für VermittlerInnen ist es daher wichtig, sich der eigenen dialogischen Haltung bewusst zu werden, den Sinn und Nutzen einer dialogischen Vermittlungsform zu kennen und auch professionell anwenden zu können. Das Thema "Wirklich dialogisch führen" bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr eigenes Vermittlungsverhalten zu analysieren. Sie lernen die dialogische Vermittlungsform aus der Besucherperspektive kennen und probieren selbst dialogische Gesprächführungstechniken aus. Ein weiteres Trainingsziel ist, die Fähigkeit des offenen und entgegenkommenden Umgangs mit Besucheräußerungen zu erlernen und damit umzugehen. Am Ende sollen Sie in der Lage sein, zu gegenseitig wertschätzender und nicht wertender Kommunikation in Führungssituationen zu gelangen. Das Basisseminar bietet die Reflektion der eigenen Haltung in der Vermittlungsarbeit durch eine grundlegende Auseinandersetzung mit den Methoden des ‚Sokratischen Dialogs’ und der Wahrnehmungsförderung. Das Aufbauseminar ist als Trainingsseminar konzipiert, in dem die TeilnehmerInnen gemeinsam in individueller Kleingruppenarbeit, durch Supervision und in Coaching-Einheiten den dialogischen Umgang mit den Besuchern trainieren. Die Prozessorientierte Struktur beider Module ermöglicht es, über einen längeren Verlauf einen persönlichen Vermittlungsstil zu entwickeln, der Empathie und Lebendigkeit ausstrahlt und das Gespräch mit dem Besucher in den Vordergrund stellt.

Die Fortbildung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Seminaren. Eine Erweiterung ist nach Bedarf und Absprache möglich.

Teilnahmebeschränkung auf 12 Personen, TeilnehmerInnen aus dem Basisseminar haben Priorität bei der Anmeldung zum Aufbauseminar.

Gundula Avenarius (Kunstwissenschaftlerin M.A.) war Mitarbeiterin der Museumspädagogik der Staatlichen Museen Berlin sowie des DHM und arbeitet als Dozentin für das Lexia Study Abroad Programm in Berlin. Seit 2004 leitet sie gemeinsam mit Antje Lielich-Wolf das Berliner Institut für Kunstvermittlung und Weiterbildung.

Mehr Informationen dazu unter www.kunstunddialog.de.

 

 

M 41
5. - 6. September 2012
Ausstellungsmanagement
   

Ausstellungsmanagement
Instrumente der Ausstellungsplanung für Museen


5. - 6. September 2012
Dozenten: Julia Debelts, Kerstin Wagener
Kostenanteil: 150,- € (inkl. Ü/VP sowie Seminarunterlagen)
Anmeldeschluss: 10. August 2012

Themenschwerpunkte des Intensivseminars:

  • Wie strukturiere ich ein Projekt

  •  Das magische Viereck eines Ausstellungsprojektes

  • Basiskoordinaten als zielführende Grundlage

  • Ausstellungs-Typen anhand von Praxisbeispielen

  • Konzeptphasen und ihre Form

  • Projekt-Timing

  • Kosten- und Finanzierungsplanung

  • To-Do-Listen

  • Wie und wo finde ich die passenden Projektpartner.

Julia Debelts ist Geschäftsführerin, Ausstellungsgestalterin und Beraterin für Projektplanungen sowie -entwicklungen im Museumsbereich bei einer Ausstellungsagentur. Mehr Informationen zu ihrer Arbeit unter www.szenario-ausstellungsgestaltung.de.

 

 

30. September - 2. Oktober 2012
Beziehungs-Weisen: Über den richtigen Umgang mit Stiftungen
   

 

Beziehungs-Weisen: Über den richtigen Umgang mit Stiftungen
Vom Konzept über die Antragsstellung bis zur Abrechnung und Dokumentation
30. September - 2. Oktober 2012
Dozentin:
Linda Anne Engelhardt
Kostenanteil:
220,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss:
24. August 2012
In Kooperation mit der ADKV - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine.

 

 
Mehr als 16.000 rechtsfähige Stiftungen gibt es in Deutschland. Sie unternehmen jede Anstrengung, interessante Projekte zu fördern, die ihren Stiftungszwecken entsprechen. Rechnet man die vielen unselbstständigen Stiftungen, Stiftungsvereine und -gesellschaften sowie Stiftungen öffentlichen Rechts dazu, verdoppelt sich das Potenzial noch einmal. Geld und guter Wille ist also reichlich vorhanden, zu oft aber fehlt es von Seiten der Antragsteller am richtigen Umgang mit den Stiftungen und ihren Vertretern.

In diesem Seminar vermitteln wir Ihnen Handreichungen und geben Beispiele für die Etikette, den Dialog und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kulturstiftungen. Dabei wird zunächst geklärt, welche Konsequenzen unterschiedliche Stiftungszwecke für Ihr Projekt haben, um im nächsten Schritt zu fragen, welche die richtige Stiftung für Sie sein kann. Ist diese gefunden, geht es weiter mit Form und Inhalt der Antragstellung und um die Entscheidungsprozesse innerhalb der Stiftungsgremien. Werden Ihnen beantragte Mittel bewilligt, könnte dies zu einer längerfristigen Partnerschaft führen, von der beide profitieren - vorausgesetzt, Sie haben die richtigen Wege der Kommunikation, der Dokumentation, der Abrechnung und des Erfolgsnachweises eingeschlagen. Zu guter Letzt erfahren Sie im Seminar, welche Unterstützung Ihnen Stiftungen geben können, auch wenn sie Ihnen keine Projektmittel bereitstellen.

Linda Anne Engelhardt war von 1989 bis 2008 in der Stiftung Niedersachsen als Leiterin zunächst der Förderungs- und dann der Programmabteilung tätig und somit verantwortlich sowohl für Förderanträge als auch für die Eigenvorhaben und Programme der Stiftung (http://www.stnds.de). Ihr beruflicher Hintergrund umfasst auch einige Jahre als Rundfunk-Journalistin und als Englischlehrerin im Gymnasium. 1986-1989 war sie im Niedersächsischen Kultusministerium im Vorhaben »Neue Technologien und Schule« für einzelne Modellversuche und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

 

 

13. - 15. Oktober 2012
Dienst am Besucher: Leitlinien und Handreichungen für Servicequalitäten im Museum
   

Dienst am Besucher: Leitlinien und Handreichungen für Servicequalitäten im Museum
13. - 15. Oktober 2012
Dozentin:
Helena von Wersebe
Kostenanteil:
220,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss:
7. September 2012

Bereits der erste Kontakt ist ausschlaggebend: An der Kasse oder im Eingangsbereich entscheidet sich, ob sich ein Besucher als gern gesehener Gast des Museums fühlt, oder ob er schon an dieser Stelle den Eindruck hat, ungeliebter Eindringling zu sein. Diese Situation bestimmt ganz maßgeblich das weitere Besuchserlebnis und natürlich auch den Eindruck, den er vom Museum mit nach Hause nimmt - und entsprechend weitergibt. An dieser Stelle muss professioneller Besucherservice einsetzen und sich ausweiten auf alle Berührungspunkte, die das Publikum mit der Institution hat.

In diesem Seminar erläutern wir Ihnen den Aufbau und die Arbeitsweise von professionellem Besuchermanagement am Beispiel von unterschiedlichen Museen im In- und Ausland. Dabei geht es sowohl um die Entwicklung bzw. Optimierung von Arbeitsstrukturen und - hilfen für die Kommunikation mit den Besuchern (z.B. Richtlinien) als auch um die direkte Kommunikation zwischen Museumsgast und Museumsmitarbeiter (Umgang mit schwierigen Besuchern, Beschwerdemanagement). Die Frage, wie sowohl interne Schnittstellen (Museumscafé, Museumsshop, Aufsichtspersonal, Veranstaltungskoordination) als auch der Dialog zwischen der Öffentlichkeit und dem (wissenschaftlichen) Personal möglichst effizient organisiert und genutzt werden kann wird ebenso thematisiert.

Neben diesen werden Themen wie die Personalführung und -verantwortung vor allem für die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Vermittlungsarbeit (Auswahlkriterien und Voraussetzungen, Qualifikationen, Qualitätsstandards) einen wesentlichen Platz im Programm einnehmen.

Ein wichtiges Prinzip dieses Seminars ist der unmittelbare Bezug auf Ihre Arbeitszusammenhänge. Sie haben in dieser Veranstaltung die Möglichkeit, eigene Überlegungen, Konzepte oder auch Fragestellungen in Arbeitsgruppen einzubringen und sie exemplarisch und in kollegialer Beratung zu thematisieren.

Helena von Wersebe ist Leiterin des Besucherdienstes der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn.

 

 

2. - 4. November 2012
Jahrestagung des Bundesverbandes Museumspädagogik:
Ausgebucht                   

  

Jahrestagung des Bundesverbandes Museumspädagogik:
Wie Museumspädagogik wirkt
Thesen, Konzepte und Konsequenzen der Wirkungsforschung für die kulturelle Bildung in Museen
2. - 4. November 2012
Weitere Details zur Tagung sowie aktualisierte Informationen erhalten Sie, sobald der Programmablauf verbindlich vorliegt sowie unter www.museumspaedagogik.org
Eine Kooperation mit dem Bundesverband Museumspädagogik und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturpolitik sowie dem Forschungsnetzwerk Kulturelle Bildung der Universität Hildesheim.
Kostenanteil: 100,- € (für Mitglieder des Bundesverbandes Museumspädagogik), 120,- € für Nichtmitglieder. Die Tagungsgebühren verstehen sich ohne Unterkunft. Bitte beachten Sie: Es besteht eine begrenzte Möglichkeit zur Übernachtung im Gästehaus der Bundesakademie.
Anmeldeschluss: 28. September 2012. Anmeldungen vom Mitgliedern des BVMP haben bis zum 13. August Priorität, danach gilt für alle Anmeldungen das Datum des Eingangsstempels.

    

 
Bildung ohne Wirkung ist nutzlos. Dieses Axiom steht außer Zweifel. In normierten Lehrsituationen ist es kein Problem, folgenlose von folgenreichen Prozessen zu unterscheiden. Ganz anders sieht es damit aber in den informellen und individuellen Verläufen der kulturellen Bildung aus. Aufgrund der offenen Abläufe gibt es hier aktuell weder Konsens, wie solche Folgen in Prozessen erhoben und festgestellt werden können, noch ist eindeutig definiert, was museumspädagogische Anstrengungen bei den Adressaten tatsächlich bewirken oder wie sie in Bezug auf die eigenen Vermittlungskonzepte zu bewerten seien.

Die Tagung des Bundesverbandes wird sich dem Schwerpunkt ‚Wirkungsforschung’ über die Darstellung und Diskussion von Thesen, Forschungsansätzen und Praxiseinsichten nähern - nicht nur, um den gegenwärtigen Stand des Diskurses aufzuzeigen, sondern auch, um ihn möglichst folgenreich mit der Frage zu verknüpfen, was seine Ergebnisse für die museumsrelevanten Bildungskonzepte und damit für die Identität und das Profil der Museumspädagogik in Zukunft bedeuten können und müssen.

Tagungsformen: Impuls- und Fachvorträge, Plenum, Diskussionsgruppen, Projektvorstellungen, Exkursionen in umliegende Museen, informeller Austausch.

 

 

12. - 14. November 2012
Standards für Museen: Objektdokumentation
      

Standards für Museen: Objektdokumentation
Grundlagen, Verfahren und Techniken der Erschließung von Museumsobjekten
12. - 14. November 2012
Leitung: Klaus Bulle, Axel Ermert, Dr. Werner Schweibenz
Kostenanteil: 250,- € (inkl.Ü/VP)
Anmeldeschluss: 5. Oktober 2012

Die fachgerechte Objektdokumentation gehört zu den grundlegenden Standards eines professionell geführten Museums und ist die Basis jeglicher Museumsarbeit. Manchmal jedoch bestehen zwischen Anspruch und Wirklichkeit der Objektdokumentation erhebliche Lücken. Zum Teil liegt das an mangelnden personellen oder finanziellen Kapazitäten, oft aber auch nur an dem niedrigen Stellenwert, der dieser wesentlichen Aufgabe eingeräumt wird. Häufig fehlt ein systematisches Wissen über die Methoden und Werkzeuge, die beim regelgerechten Erfassen und Erschließen musealer Sammlungen notwendig sind. Dieses Seminar motiviert Sie dazu, sich intensiver mit der Museumsdokumentation zu beschäftigen und wird Sie in die Lage versetzen, Prinzipien und Instrumentarien der Objektdokumentation fachgerecht anzuwenden. Außerdem liefert es Ihnen (unterstützt und ergänzt durch praktische Übungen und anschauliche Beispiele) konkrete Ansätze und methodische Grundlagen für die Konsolidierung und Verbesserung des Dokumentationsstandards in Ihrem Museum.

Die Schwerpunktthemen des Seminars werden sich an folgenden Fragen orientieren:

  • Wie dokumentiere ich neu ins Museum gelangte Objekte auf effiziente Weise?

  • Wie strukturiere ich Information so, dass ich - und auch andere - sie wiederfinden und korrekt zuordnen können?

  • Wie und nach welchen Prinzipien sind Schlagwortnormen einsetzbar? Welche Nutzungsmöglichkeiten bieten Datenbanken, Internet und Regelwerke (Wortlisten, Thesauri)?

  • Wie kann Vernetzung und gemeinsame Datennutzung durch mehrere Institutionen funktionieren?

  • Welche Rolle spielen und wie entstehen digitale Sammlungen im Museum? Wie können Informationen aus digitalen Sammlungen weitergenutzt werden (Online-Ausstellungen, Portale)?

  • Welche/n Nutzen und Vorteile haben (potenzielle) Besucher von der Dokumentation im Museum?

  • Das Seminar wird ergänzt mit einer Übersicht über aktuelle Dokumentationstechniken und ‑verfahren sowie praktischen Tipps und Hinweisen zu deren Realisierung in Ihrer Sammlung.

Klaus Bulle studierte Germanistik, Geschichte und Skandinavistik. Als Leiter des Weiterbildungsprojekts MUSEALOG vermittelte er den Umgang mit modernen Techniken der Objektdokumentation. Seit 2001 Geschäftsführer der deutschen Niederlassung von Adlib Information Systems, einem internationalen Anbieter von Software für Informations- und Sammlungsmanagement in Bibliotheken, Archiven und Museen. Mehr Information unter www.adlibsoft.com.

Axel Ermert, Studium der Soziologie und Informationswissenschaft in Berlin. Seit 1999 ist er fester wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Museumsforschung/ Staatl. Museen Berlin-Preußischer Kulturbesitz. Seine Arbeitsschwerpunkte sind das Dokumentationsverfahren und die Objektdokumentation in Museen. Mehr Information unter www.smb.spk-berlin.de/ifm.

Dr. Werner Schweibenz studierte Sprachwissenschaft und Informationswissenschaft an der Universität des Saarlandes und der University of Missouri-Columbia. Er arbeitet als wiss. Mitarbeiter im Team Museumsinformationssystem (MusIS) des Bibliotheksservice-Zentrums Baden-Württemberg (www2.bsz-bw.de/cms/museen/). Zu seinen Aufgabengebieten gehören Museumsdokumentation und Mitarbeit bei der Erstellung und Weiterentwicklung von Regelwerken. Seine Dissertation beschreibt die Entwicklung vom traditionellen zum virtuellen Museum im Internet.

 

 

Vertriebspraxis für Museen: Grundlagen und Strategien betriebswirtschaftlicher Prozesse         

 

Seminar entfällt. Neuer Termin wird bekannt gegeben.

Vertriebspraxis für Museen: Grundlagen und Strategien betriebswirtschaftlicher Prozesse
Schwerpunkt Katalogproduktion und Publishing, Ticketing, Museums-Shops
Dozent/in: Gabriele Lauser, Sven Bergmann
Kostenanteil: 168,- € (inkl.Ü/VP)
In Kooperation mit der ADKV - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine

 

 
Ökonomisches Handeln im Museum geht mittlerweile weit über die simple Abrechnung verkaufter Eintrittskarten hinaus. Katalogproduktion und Vertrieb eigener Produkte, die Realisierung von Ticketing-Systemen oder die Erweiterung durch einen Museumsshop verlangen ein Gesamtkonzept, das der Organisation Museum in Strategie und organisatorischen Anforderungen entsprechen muss, will es erfolgreich sein. Betriebswirtschaftliches Know-How, Grundlagen des Publishing, der Vertriebspraxis und des Marketing betreffen dabei alle Mitarbeiter eines Museums - sei es als Kuratoren bei dem Thema der Bild- und Reproduktionsrechte, als Museumspädagogen bei der Besucherorientierung oder der PR- und Marketing-Abteilung. Das Thema ‚Publishing’ ist dabei interdisziplinär und abteilungsübergreifend.

In diesem Seminar geht es um eine Übersicht und Einführung in diese betriebspraktischen Verkaufsaktivitäten. Ziel der Fortbildung ist, Ihnen eine Orientierung über die Möglichkeiten und Verfahrensweisen zu geben, Sie aber auch in die Lage zu versetzen, Fallstricke rechtzeitig zu erkennen.

Zielgruppe: Besonders angesprochen sind Kuratoren, Mitarbeiter mit kaufmännischen oder vertrieblichen Aufgaben, Mitarbeiter im Bereich Publishing sowie Museums-Shop. Als Grundlagenseminar ist diese Veranstaltung geeignet für Berufsanfänger und Volontäre.

Gabriele Lauser ist Leiterin der Abteilung Vertrieb (Publishing/Editionen) der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf

Sven Bergmann ist Leiter der Unternehmenskommunikation und Pressesprecher der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn.

 

 

Internationale Bildungspartnerschaften

 

10. - 14. April 2012
KUVERUM 7 - Modul 1: Standort finden
      

  

KUVERUM 7 - Modul 1: Standort finden
10. - 14. April 2012
Teilnahme nur auf Einladung möglich.
Leitung Modul 1 (Wolfenbüttel): Franziska Dürr-Reinhard, Dr. Andreas Grünewald Steiger
 

  
Der Lehrgang Kuverum gibt Einblick in die Kulturvermittlung. Die nomadische Bildungsreise ist berufsbegleitend und dauert zwei Jahre. Insgesamt sind dies 45 Studientage, welche in fünf Module aufgeteilt sind. Einzelne Studientage finden in der Schweiz, Modulwochen zum Teil auch im Ausland statt. Der Studiengang fokussiert die personale Bildungs- und Vermittlungsarbeit in Museen, Ausstellungen, im öffentlichen Raum, in Schulen und ähnlichen Orten. Die Teilnehmenden lernen verschiedene Sichtweisen kennen und werden mit dem Umfeld der Vermittlung vertraut. Dies ist Basis für eine Zusammenarbeit mit Institutionen und Organisationen. Die Gruppe besucht Institutionen und als Vermittler tätige Personen.

Dabei lernen die Studierenden unterschiedlichste Formen der Vermittlung kennen. Diese Beispiele regen zu eigenen Projekten an. Berufsanfänger und Volontäre.

Weitere Informationen unter www.kuverum.ch.

 

 

11. - 12. Mai 2012
In der Mitte der Gesellschaft: Das offene Museum
      

  

In der Mitte der Gesellschaft: Das offene Museum
Modul 2: Deutschland (Berlin, Eisenhüttenstadt, Genshagen)

11. - 12. Mai 2012
Eine Einladung zum Symposion im Rahmen der ‚Plattform Kulturelle Bildung – Museen der Alltagskultur’ vom 11. - 12. Mai 2012 in Genshagen
Eine Kooperation mit der Stiftung Genshagen (www.stiftung-genshagen.de) sowie dem Mazovia Region Centre of Culture and Arts in Warschau: http://www.mckis.waw.pl/en/

   

  
Bereits vom 10. – 15. Oktober 2011 arbeite eine Gruppe von jeweils 10 Museumspädagogen aus Polen und Deutschland in Ostroleka (PL) gemeinsam an der Frage, ob ein Museum hauptsächlich ein Ort zur Wahrung und Interpretation kulturellen Erbes sei, oder ob sich die Institution über die kulturelle Bildung nicht noch sehr viel offensiver zu einer moralischen Instanz für soziale, politische und auch gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln muss – und wenn ja, mit welchen Methoden und Ansätzen dies gelingen könnte.

Um diese Perspektive noch zu erweitern, trifft sich dieselbe Gruppe im Mai 2012 erneut und wird unter gleicher Fragestellung die Potenziale und Möglichkeiten befragen, die sich unter bundesdeutschen Rahmenbedingungen denken und erproben lassen. Die Schauplätze dieser Erkundung der Potenzialen werden sein das Museum Neukölln (www.museum-neukoelln.de), das Museum der Dinge (www.museumderdinge.de/) und das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR/Eisenhüttenstadt (www.alltagskultur-ddr.de).

Unmittelbar im Anschluss daran werden alle Erfahrungen und Ergebnisse dieses polnisch-deutschen Projektes von den Teilnehmern und Verantwortlichen in einem fachöffentlichen Symposion präsentiert und auf weitere Optionen für gemeinsame Projekte und Kooperationen zwischen Polen und Deutschland untersucht werden. Dabei steht besonders der Gedanke des Netzwerkens und der Anbahnung von weiteren grenzübergreifenden Ideen und Projekten der kulturellen Bildung (im doppelten Sinne verstanden) im Vordergrund.

Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme an dieser Tagung vom 11. - 12. Mai 2012 haben, vermerken Sie dies bitte unter dem Button "Interessemeldung 'Offenes Museum/Symposion'". Sie erhalten dann rechtzeitig Informationen und Hinweise auf das Programm und die Organisation der Tagung, die im Schloss Genshagen stattfinden wird.

 

 

18. - 26. Oktober 2012
Strukturen der Kunst- und Kulturlandschaft in Deutschland
        

Strukturen der Kunst- und Kulturlandschaft in Deutschland
Qualifizierungsmodul im Rahmen des Studiums zum MBA Art and Management der Lomonosov Universität Moskau
18. - 26. Oktober 2012
Teilnahme nur auf Einladung möglich.
Planung und Leitung: Dr. Elena Prokudina (Chief-Director, Moscow State University), Dr. Andreas Grünewald Steiger (Programmbereich Museum/Bundesakademie)
Organisation und wissenschaftliche Begleitung: Jörn Brunotte (Berlin), Anna Schibarowa (Berlin).
Eine Kooperation mit der Staatlichen Lomonosov Universität Moskau.

Wie funktioniert die deutsche Kulturlandschaft? Wie finanzieren sich hierzulande Museen und Galerien? Wo liegen die Unterschiede zwischen privater und kommerzieller und nicht-kommerzieller öffentlich geförderter Kultur? Was sind die Ziele von Institutionen im Kulturbereich und mit welchen Strategien werden sie unter den gegenwärtigen Herausforderungen erreicht?

Geschichte und Entwicklung, Hintergründe und Strukturen, Ideen, Konzepte und deren Realisation sowie der persönliche Erfahrungsaustausch zwischen russischen MBA-Studenten und deutschen Kulturwissenschaftlern stehen im Mittelpunkt dieser Kooperation.

 

 

 

   
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