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Seminar für Klarinette Im Zentrum des Seminars stehen Kammermusik und Ensemblespiel sowie der Austausch insbesondere über neuere Literatur und die praktische Arbeit daran. Alte und ausgefallene ebenso wie neue oder populäre Werke für eine oder mehrere Klarinetten werden vorgestellt, gesichtet und in Gruppen verschiedener Größe erprobt. Die Literatur wird weitgehend von den Dozenten ausgewählt und gestellt, jedoch sind Vorschläge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausdrücklich erwünscht. Um das Spektrum der Ensemblearbeit möglichst abwechslungsreich gestalten zu können, wird um das Mitbringen von Nebeninstrumenten wie Es-Klarinette, Altklarinette, Bassetthorn, Baß- oder Kontrabaßklarinette gebeten. Das Kursprogramm wird ergänzt durch persönliche Beratung, Möglichkeiten des (offenen) Einzelunterrichts sowie eine Einführung in den Mundstückbau von Heinz Viotto, der auch ausgiebig Gelegenheit geben wird, seine Mundstücke auszuprobieren. Die Ergebnisse der Arbeit werden in einem Abschlusskonzert am letzten Kursabend vorgestellt. Das Seminar ist konzipiert für Stimmführer aus Musikkorps der Bundeswehr. Darüber hinaus sind Instrumentalistinnen und Instrumentalisten aus Blasorchestern sowie dem Konzert- und Unterrichtsbereich herzlich willkommen. Ekkehardt Feldmann, Düren, ist stellv. Soloklarinettist im Gürzenich Orchester Köln. Darüber hinaus leitet er Kammermusikkurse (u. a. für die Jeunnesses Musicales) und unterrichtet im Lehrauftrag an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf sowie beim Ausbildungskorps in Hilden. Martina Beck, München, ist Bassklarinettistin beim Bayerischen Staatsorchester, München. Außerdem gibt sie Kurse (wie z.B. den Probespielkurs für Nebeninstrumente) und leitet Workshops und Probenseminare.
Das Modellprojekt zielt auf eine Ausweitung professioneller elementarer Musikerziehung auf die Bereiche Kindergarten und Kita sowie die Arbeit mit Kindern bis zum Schuleintrittsalter. Lehrkräfte an Musikschulen des VdM, die im Grundstufenbereich tätig sind, sollen die Befähigung zur Ausgestaltung einer inhaltlich und organisatorisch gelingenden Kooperation mit einer Kindertagesstätte erlangen. Ein Quereinstieg in diesen Lehrgang ist nicht mehr möglich. Nähere Angaben zu Kursinhalten und Dozenten über den Verband deutscher Musikschulen e.V. (VdM), Herrn Stephan Schmitz, Plittersdorfer Str. 93, 53173 Bonn, Tel. 0228/95706-22, E-Mail schmitz@musikschulen.de, www.musikschulen.de/projekte/mbvaa/index.html.
Die Qualifizierungsmaßnahme wird in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium und dem Niedersächsischen Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung (NiLS) durchgeführt. Ein Quereinstieg in diese Fortbildung ist nicht mehr möglich. Im Herbst 2010 startet ein neuer Kurs - siehe unter MU 24.
Voicings for Voices Das Seminar bietet vertiefende Übungen für das Handwerk wie die "Kunst" des Arrangements. Dabei steht eine einfache Frage im Vordergrund: Wie setze ich etwas optimal für Stimmen um? Zur Beantwortung werden u. a. Themen wie Jazz- und Popharmonik, Satztechnik, Stilistik, Rhythmus, Sanglichkeit, Prägnanz und Form behandelt. Zugleich wird die anzustrebende Einstudierung mit bedacht. Es geht also auch darum, wie ein Arrangement den späteren Probenfluss begünstigen kann. Hierzu gibt es Tricks und Hilfestellungen zur Stimmbildung, zum Ensembleklang, zur Phrasierung und Probenmethodik sowie Hinweise auf mögliche Problemquellen, die vorausschauend bereits beim Arrangieren zu umgehen sind. Gearbeitet wird an vorgegebenen Aufgabestellungen, ausgewählten Jazzstandards und Popsongs sowie von den Teilnehmenden eingebrachten Arrangierprojekten. Daneben wird das Singen selber nicht zu kurz kommen. Klangbeispiele und eine umfangreiche Notensammlung runden das Programm ab. Vorerfahrungen im Arrangieren sowie Kenntnis in Musiktheorie und Jazzharmonielehre werden vorausgesetzt. Oliver Gies, Hannover, Gründungsmitglied, künstlerischer Leiter und Bariton der international prämierten Gesangsformation MAYBEBOP, die sowohl live mit 140 Konzerten im Jahr bundesweit zu überzeugen weiß als auch mit lebendigen und abwechslungsreichen CDs. Darüber hinaus synchronisiert er Trickfiguren, schreibt Theatermusiken, ist Produzent mit eigenem Studio, arrangiert Musik für alle Besetzungen und arbeitet als Workshopdozent u. a. für Popchorleitung. Weitere Informationen unter www.maybebop.de.
Orchestermusiker sind willkommene Gäste im Klassenzimmer. Sie bereichern
den Musikunterricht, bringen mit ihren Instrumenten überhaupt
Abwechselung in den Schulalltag. Der Besuch ist aber in der Regel nicht
ganz uneigennützig, erhofft man sich doch einen Gegenbesuch der Schüler
im Konzert. Dieser kann sogar aktiv zum Gegenstand der Schulstunde
werden, indem nicht nur die bloße Einladung ausgesprochen, sondern
gleich schon auf ein anstehendes Konzert eingestimmt und in die dort
aufgeführte Musik eingeführt wird.
Der FELIX hat sich als Initiative zur Singförderung in Kindergärten erfolgreich etabliert. Doch mit der Plakette ist eine große Verantwortung verbunden: gegenüber den Einrichtungen, den Erzieherinnen, der Öffentlichkeit und - den Kindern. Im sensiblen Vergabeverfahren darf sich die Arbeit der FELIX-Berater nicht in einer punktuellen und formellen Abprüfung von Beurteilungskriterien für ein kindgerechtes Singen erschöpfen. Oft sind es dann nämlich die Kriterien selber, die als Qualitätsstandards weder transparent noch einheitlich und damit auch kaum vergleichbar erscheinen. Das Singen mit Kindern im Kindergarten ist ein fortlaufender Prozess, eine alltägliche Herausforderung und Aufgabe, für die es zuallererst zu motivieren gilt. Deshalb sind Beratung, Begleitung, Unterstützung, Coaching und Schulungsangebote mindestens ebenso gefragt wie ein verbindliches Prüfungsarrangement. Da der FELIX-Initiative auch die Kirchenchorverbände beider Konfessionen (ACV und VeK) beigetreten sind, soll insbesondere Interessierten und Fachkräften aus ihren Kreisen ein informativer und praktischer Einstieg in die Arbeit eines FELIX-Beraters geboten werden. Daneben dient die Tagung dem fortgesetzten Erfahrungsaustausch unter bereits aktiven FELIX-Beratern sowie deren nachhaltiger Förderung und Qualifizierung im Ehrenamt. Über Impulsvorträge, Diskussionsforen, praktische Übungen am Lied bis hin zu Rollenspielen zur internen wie externen Kommunikation im FELIX-Verfahren werden zugleich die Kriterien geschärft, Organisationsformen weiterentwickelt, Stile im Umgang mit zu betreuenden Einrichtungen verfeinert wie auch Positionen und Ansprüche ausgeprägt und verbindlich formuliert. Deshalb wird eine möglichst breite und übergreifende Teilnahme aller FELIX-Verantwortlichen angestrebt.
Ein Quereinstieg in diese Fortbildung ist nicht mehr möglich. Im Herbst 2010 startet ein neuer Kurs - siehe unter MU 19.
Wer über musische Bildung redet, betont stets, wie positiv sich gemeinsames Musizieren auf das Sozialverhalten und die Teamfähigkeit auswirken. Wohl auch deshalb geben neuerdings das Orpheus Chamber Orchestra oder die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Kurse für Manager und Organisationsentwickler. Wie kommt es aber, dass andere die Musik als Vorbild für Teamarbeit entdecken, die Musiker jedoch an ihre Stärken nicht recht glauben wollen? Worin genau bestehen diese Stärken? Wie lassen sie sich ausweiten auf das gesamte Miteinander? Entlang dieser Fragen spürt die Tagung weniger verhärteten Konflikten nach als vielmehr Beispielen, Lösungen, Modellen und Strategien für gelingende Kommunikation im Orchesteralltag - ganz unabhängig davon, ob nun auf Augenhöhe oder im hierarchischen Gefüge. Die Gesprächskultur im Orchester will gemeinsam gestaltet sein. Die Beteiligten des Orchesterbetriebes sind freundlich zu gemeinsamer Information und Beratung nach Wolfenbüttel eingeladen.
Neue Aufführungsformate 1: Das Concerto
recitativo Auf der Suche nach publikumsfreundlichen und zugleich musikgerechten Darbietungs-Formaten stolpert man immer wieder über ein beinahe unlösbares Problem: ein Großteil der abendländischen Kunstmusik ist komplex und selten unmittelbar zu verstehen. Das Format Concerto recitativo geht deswegen von zwei Voraussetzungen aus:
1. darf man ein überwiegend laienhaftes Publikum mit anspruchsvoller
Musik nicht allein lassen, Deshalb werden zwei ausdrucksmächtige Medien, Musik und Sprache, zusammengeführt. Das allein aber wäre wenig genug. Entscheiden ist der Anspruch des Formats: Beide sollen sich auf Augenhöhe begegnen, so dass es den gleichen Genuss bereitet, den Texten zu lauschen wie der Musik. Erst dann kann im dialogischen Wechselspiel zwischen Sprechern und Musikern so etwas entstehen wie ein musikalisch-literarisches Gesamtwerk - eine Art live-Hörspiel, im Idealfalle spannend, unterhaltsam und ebenso philologisch anspruchsvoll wie musikalisch farbig, aus dem sich mit lustvollem Gewinn biographische, geschichtliche, politische und ästhetische Zusammenhänge erschließen. Wie man ein solches Concerto recitativo baut, wie man dafür recherchiert, welche sprachlichen Mittel eingesetzt werden, wie viele Dramaturgien zur Verfügung stehen, welche Erzählstrukturen man beachten muss und wie man das fertige Produkt zur Aufführung bringt ... dies alles wird im Seminar an ausgewählten thematischen Beispielen vorgestellt und praktisch erprobt. Der Workshop wird mit dem Concerto über "Robert Schumanns Woher und Wohin” eröffnet und soll in die Aufführung eines neuen recitativo der Teilnehmenden münden. Hans Christian Schmidt-Banse, Osnabrück, Professor für Musikwissenschaft an der Universität Osnabrück mit den Schwerpunkten Filmmusik, Musikfilm, Neue Musik, Oper, Operette, Musical und dem Musikverhalten Jugendlicher. Langjährige, intensive Arbeit an der Versprachlichung von Musik. Seit ca. 30 Jahren Hörfunkautor bei ARD-Anstalten mit dem Schwerpunkt "Musikfeature". Zusammen mit seiner Frau Annette Kristina Banse Entwicklung von neuen Formen der Musik-Vermittlung seit 18 Jahren in über 180 Konzerten (Schweiz, Österreich, Deutschland). Weitere Informationen unter www.concerto-recitativo.de.
Grundlagen des Orchestermanagements Der Ausbildungsweg in das Berufsfeld des Orchestermanagements ist alles andere als klar vorgezeichnet. Ein eigener Studiengang existiert nicht. Vielleicht auch deshalb, weil die Anforderungen, Rahmenbedingungen und Vermarktungszwänge der professionellen Arbeit in einem Kulturorchester so vielfältig sind - und zugleich so spezifisch. Hier setzt das Kursangebot an: Im Seminar wird das Zusammenspiel von künstlerischem Anspruch, mutiger Programmgestaltung, hochfliegenden Visionen und ambitionierten Marketingstrategien einerseits und den Realitäten von Verwaltungsapparat mit Finanzplanung, Vertragsverhandlungen, Diensteinteilung, Tarifrecht sowie interner und externer Gremienarbeit (Träger, Orchestervorstand, Betriebsrat und Förderverein) andererseits ausgelotet. Ein besonderer Schwerpunkt der vier Kurstage liegt auf der Umsetzung des theoretisch Erlernten in Gruppenarbeiten zu einem fiktiven Orchester aber auch Rollenspielen, in denen neben Führungsverhalten und Arbeitsprozessen des Alltags gezielt Konfliktlösungsstrategien behandelt werden. Angesprochen sind insbesondere Nachwuchskräfte und Berufseinsteiger sowie fortgeschrittene Studierende aus dem Bereich Kulturmanagement. Neben der zwischen Plenum und Kleingruppe wechselnden Seminararbeit wird die Möglichkeit zu individueller Beratung und Problemlösung angeboten. Andreas Kuntze, Herford, Intendant der Nordwestdeutschen Philharmonie. Anselm Rose, Dresden, Intendant der Dresdner Philharmonie. Den Flyer zum Seminar finden Sie hier zum Download.
Tanztheater Der Kurs bietet Hinweise für die tanz- und theaterpädagogische Anleitung zur Entwicklung einfacher Choreografien im pädagogischen wie im künstlerischen Feld.
Sprechen Praxiskurs u. a. für Musikvermittler und Moderatoren von Konzerten. Es wird daran gearbeitet, über das bloße Sprechen von Texten hinaus Bühnenpräsenz zu entwickeln und Kontakt zum Publikum herzustellen.
Lebendiger Kinderchor Als ein Kind aus einem Kinderchor gefragt wurde, was Singen sei, antwortete es: "Es ist eine Unterhaltung mit mir und der ganzen Welt, es macht mich froh." In diesem kurzen Statement ist zusammengefasst, was das Singen mit Kindern so bereichernd macht - für alle Seiten und warum es derzeit wieder neu entdeckt wird. In ihm verbinden sich auf unvergleichliche Weise Musikalität, Lebensfreude, kreatives Spiel, Anregung und ein Stück Menschenbildung in einem prägenden und entwicklungsträchtigen Lebensabschnitt. In interaktiven Übungen und Spielen werden Eigenerfahrungen erweitert und Fähigkeit der Weitervermittlung als einer "Erziehungskunst" ausgebaut. Es werden methodische und chorpraktische Strategien aufgezeigt und in der Gruppe weiterentwickelt. Teilbereich wie Singen, Atmen, Sprechen, Bewegen und Musizieren werden zu einem sinnvollen Zusammenspiel geführt - mit dem Ziel, darüber die kindlichen Persönlichkeiten zu fördern. Die Seminarthemen im einzelnen sind: kindgemäße Stimmpflege, Körper-Atem-Stimme, Tonhöhenspiele, Melodien erlernen, üben, memorieren - ohne Stress, Sprach- und Rhythmusspiele, Singen in der Bewegung, Liedbegleitung sowie Kindertänze aus aller Welt. Das Seminar wendet sich an Leiterinnen und Leiter von Singgruppen und Kinderchören, Musikpädagogen und KirchenmusikerInnen sowie an Musikstudierende für Lehramt und Kirchenmusik. Christiane Wieblitz, Salzburg, Ausbildung zur Volks- und Realschullehrerin, Zusatzausbildung zur Musik- und Tanzpädagogin am Orff-Institut der Musikuniversität Mozarteum in Salzburg, anschließend dort von 1970 bis 1999 Dozentin. Mit ihren Schwerpunkten Musikalische Früherziehung und Grundausbildung, Mutter-Kindgruppen, Seniorenarbeit sowie Kinderchorleitung ist sie daneben als Dozentin in Kursen international tätig. Jüngste Publikation: "Lebendiger Kinderchor - kreativ-spielerisch-tänzerisch" (Fidula).
Wer zuhören gelernt hat, hat es im Leben leichter. Gekonntes Zuhören ist eine wichtige Basiskompetenz, die wir ununterbrochen nutzen: in Gesprächen und Diskussionen, zur Verständigung untereinander und nicht zuletzt auch beim Musikmachen und Musikhören. Schon für das Lernen bildet es eine zentrale Voraussetzung - etwa für das Erlernen des Sprechens, für Lesen und Schreiben oder das Singen. In Schule und Kindergarten werden Hören und Zuhören jedoch in der Regel schon stillschweigend vorausgesetzt. Erst in letzter Zeit werden wir zunehmend wieder darauf aufmerksam, dass Zuhören auch gelernt werden muss und gelehrt werden kann - gerade auch da, wo Hören und Zuhören durch ständig wechselnde Ablenkungen, eine Übermacht der Bilder oder Geräuschbelästigung und Verlärmung erschwert sind. Im Seminar werden praktische Grundlagen der Zuhörförderung vermittelt: von Möglichkeiten des spielerischen Zugangs zum Hören über Übungen zur auditiven Wahrnehmung und zum Musikhören, Zuhörstrategien für eine gelingende Kommunikation, Wege des phantasieanregenden und lustvollen Hörens und Zuhörens bis hin zu den Rahmenbedingungen für eine ohrenöffnende Hörerziehung. Dabei wird vor allem die Stille neu zu entdecken sein. Aus ihr heraus kann sich die horchende Aufmerksamkeit ausrichten und zuwenden. Denn letztlich ist Zuhören ein aktiver und psychologischer Vorgang: Ich gebe dem, was ich höre, eine Bedeutung. Volker Bernius, Frankfurt am Main, Bildungsredakteur beim Hessischen Rundfunk und Fachbeirat der Stiftung Zuhören, in diesen Funktionen u.a. verantwortlich für das Neue Funkkolleg des hr "Erlebnis Zuhören" (2006/07) und die Herausgabe der Reihe "Edition Zuhören" im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht.
Voicings for Voices Das Seminar bietet vertiefende Übungen für das Handwerk wie die "Kunst" des Arrangements. Dabei steht eine einfache Frage im Vordergrund: Wie setze ich etwas optimal für Stimmen um? Zur Beantwortung werden u. a. Themen wie Jazz- und Popharmonik, Satztechnik, Stilistik, Rhythmus, Sanglichkeit, Prägnanz und Form behandelt. Zugleich wird die anzustrebende Einstudierung mit bedacht. Es geht also auch darum, wie ein Arrangement den späteren Probenfluss begünstigen kann. Hierzu gibt es Tricks und Hilfestellungen zur Stimmbildung, zum Ensembleklang, zur Phrasierung und Probenmethodik sowie Hinweise auf mögliche Problemquellen, die vorausschauend bereits beim Arrangieren zu umgehen sind. Gearbeitet wird an vorgegebenen Aufgabestellungen, ausgewählten Jazzstandards und Popsongs sowie von den Teilnehmenden eingebrachten Arrangierprojekten. Daneben wird das Singen selber nicht zu kurz kommen. Klangbeispiele und eine umfangreiche Notensammlung runden das Programm ab. Vorerfahrungen im Arrangieren sowie Kenntnis in Musiktheorie und Jazzharmonielehre werden vorausgesetzt. Oliver Gies, Hannover, Gründungsmitglied, künstlerischer Leiter und Bariton der international prämierten Gesangsformation MAYBEBOP, die sowohl live mit 140 Konzerten im Jahr bundesweit zu überzeugen weiß als auch mit lebendigen und abwechslungsreichen CDs. Darüber hinaus synchronisiert er Trickfiguren, schreibt Theatermusiken, ist Produzent mit eigenem Studio, arrangiert Musik für alle Besetzungen und arbeitet als Workshopdozent u. a. für Popchorleitung. Weitere Informationen unter www.maybebop.de.
Vom bewussten Singen Das Spezifische der chorischen Stimmbildung ist die Arbeit an der Stimme jedes einzelnen Sängers im Zusammenklang mit denen der übrigen. Das erfordert ein hohes Einfühlungsvermögen, wache Augen, offene Ohren und - ein hörendes Verständnis der Zusammenhänge zwischen Stimmbildung und chorischem Klang. Im Kurs werden neben theoretischen Grundlagen vor allem praktische Hilfen und Anregungen angeboten, wie chorische Stimmbildung in der alltäglichen Chorarbeit gewinnbringend anzuwenden ist. In systematischer Folge werden Funktionsweisen und Einsatzarten der Stimme exemplarisch erarbeitet sowie erprobte Übungen und Anleitungen im Hinblick auf spezifische Probleme und Herausforderungen im Chor vermittelt. Im Einzelnen werden folgende Themen chorischer Stimmbildung behandelt: Haltung, Atmung, Konditionierung, Stimmarbeit, Resonanzverhalten, Register- und Vokalausgleich, Singen in Extremenlagen sowie individuelle Probleme. Die sängerische Praxis wird begleitet durch eine sensibilisierende Körperarbeit. Der Kurs wendet sich an ChorleiterInnen und ChorsängerInnen, die den Klang ihres Chores verbessern wollen - unabhängig von der jeweiligen musikalisch-sängerischen Vorbildung. Silke Hähnel-Hasselbach, Berlin, Sängerin und Gesangspädagogin. Ihre stimmbildnerischer Arbeit ist geprägt durch die mehrjährige Zusammenarbeit mit Prof. Kurt Hofbauer. Sie betreut Sänger, Schauspieler, Führungskräfte und verschiedene Chöre (u.a. Philharmonischer Chor der Humboldt Universität Berlin) und wirkt konzeptionell wie aktiv bei der Gestaltung der Leipziger Symposien für Kinder- und Jugendstimmen der Universität Leipzig mit.
Cultural Correctness "Interkultur ist als Prinzip nicht gleichzusetzen mit der Kultur von Menschen mit Migrationshintergrund." (Mark Terkessidis). Offensichtlich verstehen viele Projekte und Bemühungen in dieser Richtung interkulturelles Handeln als unzweifelhaften Bestandteil unserer Kultur. Tatsächlich aber sind aus vielen Anstrengungen in dieser Richtung mittlerweile selbstreferenzielle Systeme geworden, die ihre Motivation aus der Überzeugung gewinnen, dass interkulturelles Handeln an sich und per se immer richtig und gut sei. Es gilt deshalb zu bedenken, dass sich an diesen und anderen Orten der Kultur Rituale der Cultural Correctness entwickelt haben, die am Ende nicht zu den Ergebnissen führen, die beabsichtigt wurden. Aus diesem Grund scheint es uns notwendig, von der gegenwärtigen Überfülle inter- und transkulturellen Aktivitäten Abstand zu gewinnen, um so eine andere Perspektive auf die tieferen Beweggründe und die eigentlichen Motivationslagen dieser Prozesse zu bekommen.
Musikalisches Inszenieren Grundlage fast jeglichen gemeinsamen Musizierens ist die Vereinbarung von Verabredungen. In der klassischen Musik erledigt dies der Notentext, im Jazz das Lead-Sheet, ergänzt um Absprachen bezüglich Tempo, Stil und Struktur; im Pop- und Rockbereich ist es das fest einstudierte (wenn nicht gar programmierte) Arrangement, das diesen Zweck erfüllt. Darauf aufbauend erwarten wir dann vom Musiker das, was die Klassiker "Musikalität" oder "Inspiration" nennen, die Jazzer "Feeling" und die Popmusiker schlicht und einfach "Power". Musikalisches Inszenieren unterscheidet sich vom psychologischen Inszenieren zunächst einmal dadurch, dass es von außen, in der Gestalt körperlich-konkreter Vorgänge an den Schauspieler herantritt und nicht an das innere, gefühlte Verständnis einer Figur anknüpft. Ausgehend von einem Sprechtext, einer Musikfolge oder einem Handlungsfaden wird erst an Formen gearbeitet, an Bildern, Situationen, Blicken, Körperhaltungen, Schritten und Verabredungen. Dabei liegt der Schwerpunkt zunächst einmal deutlich beim Ensemble und nicht bei der einzelnen, isolierten Figur. Zum Vokabular des musikalischen Inszenierens gehören dann auch choreographische Elemente, synchrone Bewegungsabfolgen und sorgfältig aufeinander abgestimmte Vorgänge, die sowohl gestisch wie rhythmisch mit möglichst großer Genauigkeit festgehalten werden. Erst wenn die Partitur, das Lead-Sheet, der äußere Rahmen für die Figuren gefunden ist, können die Schauspieler beginnen, sich in diese "einzufühlen". Die Lust und der unglaubliche Spaß, den musikalisches Inszenieren allen Beteiligten bereiten kann, ist letztlich das gemeinsame Entwickeln dieses Verabredungstextes. Im Rahmen des Kurses wird mit allen Teilnehmern zusammen die Brücke vom Grundhandwerk des musikalischen Inszenierens bis zum fertigen Theaterabend geschlagen, wobei den individuellen Fähigkeiten der Teilnehmer, insbesondere ihrem komischen Potenzial, besondere Beachtung geschenkt wird. Erik Gedeon, Berlin, Regisseur und Musiker, Schwede und Schweizer, nennt seine eigenen Theaterarbeiten "Songdramen". Aktuell am Schauspielhaus Hamburg zu sehen: "Das Wunder von Schweden. Eine musikalische Möbelsaga".
Voicings for Voices Das Seminar bietet vertiefende Übungen für das Handwerk wie die "Kunst" des Arrangements. Dabei steht eine einfache Frage im Vordergrund: Wie setze ich etwas optimal für Stimmen um? Zur Beantwortung werden u. a. Themen wie Jazz- und Popharmonik, Satztechnik, Stilistik, Rhythmus, Sanglichkeit, Prägnanz und Form behandelt. Zugleich wird die anzustrebende Einstudierung mit bedacht. Es geht also auch darum, wie ein Arrangement den späteren Probenfluss begünstigen kann. Hierzu gibt es Tricks und Hilfestellungen zur Stimmbildung, zum Ensembleklang, zur Phrasierung und Probenmethodik sowie Hinweise auf mögliche Problemquellen, die vorausschauend bereits beim Arrangieren zu umgehen sind. Gearbeitet wird an vorgegebenen Aufgabestellungen, ausgewählten Jazzstandards und Popsongs sowie von den Teilnehmenden eingebrachten Arrangierprojekten. Daneben wird das Singen selber nicht zu kurz kommen. Klangbeispiele und eine umfangreiche Notensammlung runden das Programm ab. Vorerfahrungen im Arrangieren sowie Kenntnis in Musiktheorie und Jazzharmonielehre werden vorausgesetzt. Oliver Gies, Hannover, Gründungsmitglied, künstlerischer Leiter und Bariton der international prämierten Gesangsformation MAYBEBOP, die sowohl live mit 140 Konzerten im Jahr bundesweit zu überzeugen weiß als auch mit lebendigen und abwechslungsreichen CDs. Darüber hinaus synchronisiert er Trickfiguren, schreibt Theatermusiken, ist Produzent mit eigenem Studio, arrangiert Musik für alle Besetzungen und arbeitet als Workshopdozent u. a. für Popchorleitung. Weitere Informationen unter www.maybebop.de.
Musiker auf die Straße! Die Straße ist nicht nur ein harter und rauer Ort, sondern vielleicht auch der letzte ehrliche. Hier greifen keine höflichen Umgangsformen. Keiner ist keinem etwas schuldig, Aufmerksamkeit erst einmal nicht gegeben. Dafür fehlen alle Barrieren. Bühne und Zuschauerraum sind identisch, die Szenen und Generationen durchmischt. Das potentielle Publikum ist zum Greifen nah - und doch auch immer auf dem Sprung. Ein ideales Testfeld also, um auf Tuchfühlung zu gehen, um neue musikalische Ideen auf ihre Wirksamkeit zu prüfen und an der eigenen Performance zu feilen. Gearbeitet wird an der eigenen Präsenz, am interaktiven Spiel mit dem Publikum sowie an einfachen, klaren und direkten Präsentationsformen. Das Instrumentarium ist transportabel, wetterfest, prinzipiell austauschbar, traditionell oder ungewöhnlich - irgendwo zwischen Geige und Kazoo. Die Teilnehmer bringen eigene Song- oder Musik-Projekte mit und setzen sich umgekehrt mit vorgegeben Stücken, straßentauglichem Musikinstrumenten wie dem Besenbass und dem improvisatorischen Zusammenspiel in spontan gegründeten Bands auseinander. Am Ende sollen alle Teilnehmer sich mit den erarbeiteten musikalischen Beiträgen in der Wolfenbütteler Fußgängerzone zur besten Marktzeit nicht allein ihr Publikum erspielen, sondern wohlmöglich gleich auch einen Teil der Kursgebühren zurückholen. Axel Heinrich, Düsseldorf, Schlagzeuger, Percussionist, Musikpädagoge. Seit 1975 in verschiedensten Bereichen tätig als Straßenmusiker, Schauspieler, Mitarbeiter eines Jugendzentrums, Workshopleiter, Arrangeur mit eigenen Tonstudio (KLAX Projektstudio), Sänger und Gitarrist in unterschiedliche Bands und Projekten wie "SPUNK - Musik für Kinder" und THE LONG GERMAN BREAKFAST. Weitere Informationen unter www.spunk-musik.de und www.thelonggb.de.
Präsentation und Person In diesem Seminar wird jeder Teilnehmende gezielt an der Wirkung seines Vortrags sowie an seiner persönlichen Präsenz arbeiten, um sich und seine Ideen wirkungsvoller zu präsentieren.
Die Chorlandschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Neben Kantorei, Traditionschöre und Gesangsvereine mit einem an Volksmusik oder Klassik orientierten Liedgut treten immer mehr junge Chöre mit populärem Repertoire und neuen Präsentationsformen. Diese Veränderung ist deutlich am Deutschen Chorwettbewerb abzulesen: Die Sparte "Jazz- und Popchor" boomt. Dennoch fehlt es weitgehend an Möglichkeiten, sich für diesen Bereich fundiert weiterzuqualifizieren. Und das obwohl populäre Musikstile das Repertoire bereichern und vitalisieren, für die Chorarbeit ungemein motivierend wirken und damit eine große Chance auch und gerade für die musikalische Bildung bergen. Aus diesem Grund hat die Bundesakademie Wolfenbüttel die Palette der bereits bestehenden Lehrgänge für Chorleiterinnen und Chorleiter um die Sparte "Jazz- und Popchorleitung" erweitert. Dabei werden die gänzlich anderen Anforderungen, vor die die Chorpraxis und insbesondere Chorleiterinnen und Chorleiter gestellt sind, in besonderer Weise berücksichtigt. Denn Jazz, Rock, Pop und Gospel sind Musikformen, die über eigenständige Gesangstechniken, Formen des Zusammenspiels, der Musiktheorie und der Vermittlung verfügen. Insbesondere der Parameter Rhythmus spielt eine herausragende Rolle. Das Anleiten von Chören verlangt weiterhin nicht zwingend ein klassisches Dirigat. Umgekehrt ist der Umgang mit Tontechnik und anderen Medien selbstverständlich. Entsprechend sind die Kursinhalten ausgewählt: Stimme und Chorklang (Gesangstechniken und Phrasierungen in Einzel- wie chorischer Stimmbildung, Vocal Percussion), Probenmethodik (Umgang mit chorpraktischen Schwierigkeiten, Probenplanung und -dramaturgie, Arbeit mit und ohne Noten), Anleitung (klassisches Dirigat und seine Substitute), Theorie und Praxis populärer Musik (Transkribieren, funktionales Hören, Blattsingen, Intonation, Harmonielehre, Rhythmus-Timing-Groove, Stilkunde, Arrangement, Improvisation), Klavierspiel, Jazz- und Popchor auf der Bühne (Programmgestaltung, Präsentation, Choreographie, Tontechnik) sowie Repertoirekunde. Die chorpraktische Arbeit im Rahmen der Akademiephasen findet in Übungschören statt, die aus den teilnehmenden Chorleiterinnen und Chorleitern gebildet werden. Daneben wird zur Anwendung und Erprobung der Unterrichtsinhalte die regelmäßige Leitung eines eigenen Chores parallel zur Fortbildung vorausgesetzt. Der Lehrgang ist als weiterführende Qualifizierung und Aufbaufortbildung für Chorleiterinnen und Chorleiter angelegt, die bereits über solide Grundfertigkeiten des Chorleitens in den Bereichen Jazz, Pop, Rock, Gospel, Groove oder Ethno verfügen. Er erstreckt sich über eine Dauer von ca. zwei Jahren und endet mit einer Abschlussprüfung, die bei Erfolg mit einem Zertifikat bescheinigt wird. Ein Quereinstieg ist nur noch in der zweiten Phase nach Absprache und mit entsprechender Vorbildung möglich. Nähere Angaben zu Kursinhalten und Dozenten auf Anfrage. Den Fragebogen zur Anmeldung finden Sie hier.
Vision
Musikvermittlung - Konzertleben für alle Generationen
gestalten Moderierte Konzerte, Workshops, multimediale Events mit klassischer Musik, Kompositionsprojekte, Klangwanderungen, akustische Umwelterforschung, Geräuschinstallationen - mit vielen neuen Ansätzen hat die Musikvermittlung etwas aufgeworfen: die Frage nach zeitgemäßen Formaten, die auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren können und wollen. Impulse dafür hat die Musikvermittlung aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erhalten. Während sich die Konzertangebote für die jüngeren bis jüngsten Zielgruppen immer weiter ausdifferenzieren, bleibt im Abo für das verbliebene Publikum weitgehend alles beim Alten. Bislang gelangt wenig von der kreativen Programmgestaltung und den erfrischend neuen Präsentationsformen, die da außerhalb der großen Konzertreihen entwickelt werden, an Ohren und Augen des Stammpublikums. Das mag so gewollt sein, befinden sich unter den eingefleischten Konzertbesuchern doch auch genügend Puristen, denen es ausschließlich „nur um die Musik“ geht und die darauf pochen, das alles beim Alten bleibt. Aber die Gattung des traditionellen Konzertgängers, der standhaft kommt - was auch immer man ihm vorsetzt - stirbt aus, ohne dass neues Publikum nachwächst. Zugleich sind unter der großen Gruppe der „Älteren“ noch ebenso viele „unerreicht“, wie bei den jüngeren Generationen. Damit stellt sich die Frage nach der Entwicklung des Konzertlebens insgesamt: Ist es nicht an der Zeit, dass die vielfältigen Ideen aus der Nische der Musikvermittlungspraxis abfärben auf den grauen Konzertalltag? Und ist nicht auch der „Silbersee“ an frische Quellen zu geleiten? Die Entwicklung von Konzepten und Ideen für Kinder und Jugendliche entfaltet inzwischen eine große Eigendynamik. Jetzt gilt es, die nächsten Generationen für (klassische) Musik und das Hören als solches zu gewinnen: Junge Erwachsene, die aktiven „Middle Agers“, die Generation 50+ sind die neuen Zielgruppen der Musikvermittlung. Aus den Erfahrungen mit der Musikvermittlung an Kinder und Jugendliche sind Formate und Modelle abzuleiten, die für Erwachsene und deren Zielgruppen sowie generationenübergreifend Zugänge zur Musik schaffen können. Denn der Mangel an musikalischer Bildung und fehlender Zugänge zur (klassischen) Musik betreffen heute alle Generationen gleichermaßen und in wachsenden Anteilen. Gemeinsam ist ihnen aber auch die Begeisterungsfähigkeit für das Hören, wenn erst der „richtige Ton“ getroffen wird. Die Krise der Klassik ist möglicherweise weniger eine des Inhalts als eine der Form. Diese Tagung betrachtet die Übertragung von Konzepten der Musikvermittlung für Kinder und Jugendliche auf verschiedene Zielgruppen. Anhand von Beispielen werden Konzepte für erwachsene Hörerschaften vorgestellt. In einer Zukunftswerkstatt sollen Ideen für das Konzertleben 2020 entwickelt werden. Was wird das heutige Zielpublikum der Education-Aktivitäten dereinst erwarten, wenn sie als Erwachsene in den Konzertsaal zurück kehren? Welche schlüssigen Prognosen lassen sich über das Konzert der Zukunft ableiten? Angesprochen sind alle Beteiligten des Konzertlebens.
Stimmbildung im Chor
Fehlende Technik beim Singen wirkt sich in der Chorarbeit sofort klanglich aus. Die Folgen sind ein matter und gleichförmiger Chorklang, unreine Intonation, fallende oder steigende Tonhöhe. Mitunter hört man die eine oder andere Stimme heraus. Oft klingt überdies die Höhe mühsam, während die Tiefe nicht wirklich trägt. Auch interpretatorisch wird der Ton eines Werks nicht getroffen, wenn die Voraussetzungen fehlen, um etwa ein leichtes Parlando zu gestalten, eine breite Dynamik auszumessen oder das wendig schlanke Führen der Einzelstimmen zu erzielen.
Im Seminar werden Methoden der chorischen Stimmbildung systematisch
vorgestellt, erarbeitet und an sich selber erfahrbar gemacht. Das
gemeinsame Erarbeiten von Chormusik zeigt die Möglichkeiten, wie
Stimmbildung in jeder Phase der Erarbeitung einfließen kann. Andreas Cessak, Kassel, unterrichtet an der Universität Kassel u. a. die Fächer chorische Stimmbildung und Chorleitung, leitet den dortigen Hochschulchor und ist vielfältig als Dozent in Fortbildungen zu Themen der Chorpraxis tätig. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit mit dem Hamburger Vokalensemble Lux Æterna ist die zeitgenössische Chormusik. Als Stimmbildner profitierte er insbesondere aus dem Unterricht und durch die Zusammenarbeit mit Prof. Kurt Hofbauer (Wien) und Carl Hœgset (Schweden).
Self-Reloaded Das Treffen richtet sich an Multiplikatoren und Kolleginnen aus der kulturellen Bildung und mit mindestens 15 Jahren Berufserfahrung. Ihnen wird in einer Mischform von professionellem Dialog und Erfahrungsaustausch, Coaching, kollegialer Beratung und Werkstatt zur gemeinsamen Entwicklung von machbaren Fantasien in angenehmer und geschützter Atmosphäre die Möglichkeit geboten, sich für Ihre beruflichen Ziele geistig zu erfrischen und neue Energie zur Auseinandersetzung mit dem Alltag zu sammeln.
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