Veranstaltung

Dokumentarisches Theater: Performing History

Die Arbeit mit dokumentarischem Material eröffnet besondere Erfahrungsräume und künstlerische Möglichkeiten. Doch wie wird aus dokumentarischem Material ein ästhetisches Produkt? Wie lassen sich künstlerische Mittel einsetzen, um historische Zeugnisse (wie sie Museen, Archive oder Gedenkstätten präsentieren) und die mit ihnen verbundenen Diskurse für die Bühne zu bearbeiten?

Im Workshop begeben wir uns an Orte in Wolfenbüttel, die Spuren von Geschichte tragen: Wir sammeln dort mit unterschiedlichen Methoden dokumentarisches und ästhetisches Material, machen subjektive Momentaufnahmen. Wir experimentieren mit unterschiedlichen theatralen und performativen Zugriffen darauf, bearbeiten das Material ästhetisch weiter. Wir reflektieren, wie sich gerade durch die künstlerische Auseinandersetzung mit historischen Diskursen (die oft widersprüchlich, manchmal schwierig, aufgeladen oder festgefahren und immer vielstimmig sind) neue Wege für bestimmte Themen eröffnen lassen. Dabei wird uns auch die Gradwanderung zwischen Verantwortung gegenüber Quellen, Dokumenten und historischen Zusammenhängen einerseits und ästhetischer Gestaltung und Freiheit künstlerischen Ausdrucks andererseits beschäftigen.

Eingeladen zur Teilnahme sind Kolleg_innen aller Disziplinen, aus künstlerischen, pädagogischen und/oder wissenschaftlichen Zusammenhängen.

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Leitung: Malte Pfeiffer | Datum: 21. Sep (16:00 Uhr) - 23. Sep 2018 (14:00 Uhr) | Kostenanteil: 229,- € (inkl. Ü/VP) | Anmeldeschluss: 17. Aug 2018 |

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