Veranstaltung

THEATER. ALLTAG. FORSCHUNG.
Forschung als Teil künstlerischer Praxis.

Künstlerische Forschung stellt »geltende Überzeugungen des Wissenschaftsbetriebs grundsätzlich in Frage und widerspricht der Vorstellung, Kunst und Wissenschaft seien als Gegensätze aufzufassen, sondern stärkt deren Gemeinsamkeiten, beispielsweise das Interesse an Erkenntnisgewinn und Wissensvermehrung.«
(Wikipedia)

Der Workshop gibt Einblick in verschiedene Methoden ästhetischer Forschung. Wir beschäftigen uns mit dem Spannungsfeld Wissensproduktion und Ästhetik und befragen unsere Kunst- und Forschungsbegriffe. Wir reflektieren, wie und wo sich Theater, Kunst und Forschung in ihren Mitteln, Orten und Arbeitsweisen gleichen und unterscheiden. Wir entwickeln eigene Forschungsfragen und Forschungsdesigns, anhand derer wir Alltag untersuchen und experimentieren mit Methoden der Feldforschung, der Lecture und der teilnehmenden Beobachtung, mit qualitativen und quantitativen Interviews, verschiedenen Versuchsaufbauten und Labor-Szenarien.

Der Workshop richtet sich an Künstler_innen, Pädagog_innen und Wissenschaftler_innen, die erfahren möchten, wie diese Verfahren für die Theaterarbeit produktiv werden können.

Malte Pfeiffer, Hamburg, Theaterpädagoge (BuT), Mitglied des Künstlerkollektivs Fräulein Wunder AG, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studiengang Performance Studies an der Universität Hamburg, Mitautor des »Kursbuch Darstellendes Spiel«. www.fraeuleinwunderag.net

Leitung: Malte Pfeiffer | Datum: 24. Apr (16:00 Uhr) - 26. Apr 2015 (14:00 Uhr) | Kostenanteil: 197,- € (inkl. Ü/VP) | Anmeldeschluss: 24. Mrz 2015 |