Veranstaltung

Taschengeldkino VII
Qualifizierung Film und Filmen in der SchuleNeustart der siebten berufsbegleitenden Fortbildung zur Filmlehrerin und
zum Filmlehrer mit Zertifikatsvergabe in acht Phasen

Der Film ist selbstverständlicher Bestandteil der Unterrichtsgestaltung. Als Methode, als Inhalt oder als ästhetisches Produkt wird er auf ganz unterschiedliche Weise zum Gegenstand von schulischer Praxis: Nutzt der Deutschunterricht den Film als kreative Auseinandersetzung mit Texten und Literatur, so gibt der Dokumentarfilm im Geschichtsunterricht Jugendlichen die Chance, historische Themen kritisch zu hinterfragen, während der Kunstunterricht den Film als Kunstform betrachtet.

Das Filmen selbst als Erweiterung dieser Möglichkeiten gilt es zu entdecken. Durch die Produktion von Filmen ergeben sich Handlungsspielräume, die die grundlegende Motivation der Schülerinnen und Schüler aufnehmen und neben der Selbsttätigkeit und Kreativität den Film als formbaren ästhetischen Gegenstand ins Zentrum rücken. Schülerproduktionen zeigen, wie einfallsreich, ungewöhnlich, humorvoll und eigenwillig Filme sein können, wenn sie ab vom Mainstream die Kreativität der Jugendlichen fordern. Das Filmemachen regt zum kritischen Umgang mit den neuen Medien an und wird so zur praktizierten Medienbildung.

Die Qualifizierung wendet sich an Lehrende aller Schularten, -stufen und Fachausrichtungen mit Interesse am Film und Filmemachen und an der Umsetzung der damit verbundenen kreativen Prozesse in schulischer Praxis. Die einzelnen Seminare und Arbeitsphasen sind als Projekteinheiten zu verstehen, die sich ganz praktisch einem Filmstil und einer Produktionsphase des Films widmen. Im Verlauf der Arbeitsphasen bieten Übungen Anlass, sich mit den Themen Kamera- und Gerätekunde, Filmsprache, Bild- und Lichtgestaltung, Toneinsatz, Dramaturgie und Storytelling auseinander zu setzen. Postproduktion und Montagetechniken ergänzen die Seminarinhalte. Sie werden anhand von Praxisaufgaben und Beispielen vermittelt und auf den Schulalltag übertragen. Methoden der Filmanalyse werden vorgestellt und Persönlichkeits- und Aufführungsrechte geklärt.

Lehrende, die die Qualifizierung durchlaufen haben, sind in der Lage, Filmarbeit in der Schule gestalterisch, organisatorisch und didaktisch zu planen und durchzuführen.

1. Phase - dk-17 | 24.-26. Jun | Erzählen in bewegten Bildern
2. Phase - dk-18 | 23.-25. Aug | Der Dokumentarfilm
3. Phase - dk-23 | 25.-27. Okt | Drehbuch — Dramaturgie — Storytelling
4. Phase -            | 14.-16. Feb 2019 | Wie Ohren sehen - Sound und Filmmusik
5. Phase -            | 14.-17. Mrz 2019 |Kurzspielfilm - Bildgestaltung mit der Kamera
6. Phase -            | 20.-22. Jun 2019 |Die Montage bewegter Bilder
7. Phase -            | 05.-07. Sep 2019 | Der Trickfilm - Animation und Bewegung
8. Phase -            | Nov 2019 |Zertifikatsvergabe und Abschlusscolloquium

 

Die Teilnahmebedingungen sowie Informationen zu den Inhalten der einzelnen Phasen finden Sie hier in Kürze.

In Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) und filmlehrer.de

Anmeldeschluss: März 2018

 

Unterstützt von

Magix und Medienzentrum

 

In Kooperation mit

Filmlehrer Kooeprationen

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Leitung: Jörg Gabriel, Claudia Wenzel, Dr. Birte Werner | Datum: 24. Jun (16:00 Uhr) - 26. Jun 2018 (14:00 Uhr) | Anmeldeschluss: 15. Mrz 2018 |

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