Veranstaltung

Völker, hört die Signale!Werkstatt politische Lyrik

Politik und Poesie – geht das zusammen? Im 21. Jahrhundert? Und wenn ja, auf welche Weise? Schon immer haben Dichter politische Missstände und scheinbare Triumphe kommentiert, mit Versen und Strophen dazwischengerufen oder ihre Literatur in den Auftrag der Politik gestellt – mal pädagogisch, mal ironisch, mal verklärend.

Und auch heutzutage gäbe es sicher genügend Anlässe, um literarisch Stellung zu beziehen. Wenn uns also etwas auf den Nägeln brennt, mit welchen literarischen Mitteln können wir uns dann auf Politik beziehen? Welche Sprechhaltungen erscheinen uns überhaupt noch glaubhaft, ja wirksam, um den »Völkern« unsere »Signale« zu senden? Anhand von historischen und gegenwärtigen Beispielen entwickeln wir eigene Textstrategien, um das Politische schreibpraktisch ins Gedicht zu holen, seine Reichweite und Grenze zu bestimmen sowie grundsätzlich über die Rolle des politischen Schriftstellers nachzudenken.

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Ergänzend lit 9, lit 10

Leitung: Nora Bossong, Dr. Olaf Kutzmutz | Datum: 18. Jun (16:00 Uhr) - 20. Jun 2017 (14:00 Uhr) | Kostenanteil: 205,- € (inkl. Ü/VP) | Anmeldeschluss: 18. Mai 2017 |