Veranstaltung

Kulturelle Bildung trifft politische Bildung: Spiel-RäumeExpert_innentreffen und Workshop zu den Themen Umgang, Vermittlung und Aneignung öffentlicher Orte. Schwerpunkt: Das Spiel als Bildungskonzept.

Thema
Die Vorstellung vom statischen Raum, der die menschlichen Verhaltens- und Bewegungsmuster in ihm bestimmt und normiert, löst sich zugunsten eines relativen Raumverständnisses auf: Es sind Personen und ihre Handlungen, die einen Raum durch ihr soziales Verhalten erst entstehen lassen. Um sich diese Perspektive einer Teilhabe und einer demokratischen Aneignung von öffentlichem Raum sowie seiner (De-)Chiffrierung nutzbar zu machen, kann das Spiel als Strategie und Methode zu einer interessante Variante für die kulturelle und politische Bildung werden.

Inhalt
In dieser Werkstatt geht es um die Erfindung und Erprobung von Spielideen in den Überschneidungsbereichen von politischer und kultureller Bildung. Technisch gesehen stehen dabei sowohl analoge als auch digitale Zugänge in praktischer Erprobung zur Diskussion, inhaltlich reflektiert das Treffen  Fragen der Immersion und Emotionalität, der Gestaltung und Inszenierung und ihrer Nutzung in Spiel-, Lern- und Bildungsprozessen.

Format
Die Teilnahme zu dieser Theorie-Praxis-Werkstatt erfolgt auf Einladung. Interessierte Kolleg_innen können sich hier vormerken lassen. Teilnahme auf Einladung.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung, dem DGB Bildungswerk sowie der Klassik Stiftung Weimar.

Datum: 12. Apr (16:00 Uhr) - 14. Apr 2018 (14:00 Uhr) |