Veranstaltung

Was ist "Heimat" im Museum?Ein Kolloquium zur Frage, ob und wie sich die alte Form des Heimatmuseums und die Wege der Neue Museologie kreuzen können

"...so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat." Ernst Bloch: Das Prinzip Hoffnung

Die Anzahl der Volks-, Regional- und heimatkundlichen Museen besetzt in der Statistik mit Abstand die erste Stelle aller Museumsgattungen und belegt in der Verteilung nach Besuchen ebenfalls ein Spitzenfeld. Allein von ihrer Quantität her müssten diese Häuser damit als Objekte museologischer Aufmerksamkeit und Forschung besonderes Interesse erfahren, allein fristen sie ein in dieser Hinsicht eher untergeordnetes Dasein. Es gibt jedoch verschiedene Ansätze und Versuche, das überwiegend traditionsgebundene Sammeln und Zeigen der Gattung Heimatmuseum mit den Ansätzen der Neuen Museologie und ähnlicher Überlegungen - zumindest in einen Dialog zu bringen. In diesem Kolloquium, das gleichzeitig als Labor- und Denkwerkstatt angelegt ist, werden Sie die Möglichkeit haben, Erfahrungen aus Forschung und konkreten Projekten auszutauschen und zu diskutieren. Das Ziel dieser Veranstaltung ist, die Potenziale des traditionell gewachsenen Heimatmuseums aus der Haltung einer zeitgemäßen und situationsgerechten gedanklichen Renovierung heraus auszuloten und eigene Perspektiven im Umgang mit Heimat im Museum/Heimat und Museum zu entwickeln.

Diese Veranstaltung richtet sich vornehmlich an Kolleginnen und Kollegen mit Interesse am theoretischen Diskurs, ebenso mit der Möglichkeit eigene Projekte, Beispiele und Erfahrungen in Form von Präsentation und Diskussion in das Kolloquium einzubringen.

Datum: 24. Nov (15:00 Uhr) - 26. Nov 2013 (13:00 Uhr) | Kostenanteil: 260,- € (inkl. Ü/VP) | Anmeldeschluss: 13. Okt 2013 |