Veranstaltung

Einführung in die rassismuskritische KulturarbeitFortbildung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden

Wo fängt Rassismus an? Und was hat das mit uns und unserer Arbeit als Kulturschaffende zu tun?

Die neue Sonderausstellung RASSISMUS – Die Erfindung von Menschenrassen im Deutschen Hygiene-Museum Dresden beleuchtet Rassismus als menschenfeindliche Ideologie und zugleich alltägliche Praxis. In Anknüpfung an die Ausstellung richten wir den Blick auf uns selbst. Wo begegnen wir rassistischen Deutungsmustern und Handlungsweisen in der eigenen Praxis und wie können wir diesen entgegenwirken? Welche Rolle spielen institutionelle Strukturen und unsere Einbindung in diese Strukturen dabei? Im Workshop bearbeiten wir praxisbezogen, wie rassismuskritische Arbeit in Kulturinstitutionen aussehen kann. Ziel ist die kritische Selbstreflexion der eigenen gesellschaftlichen Positionierung und die Sensibilisierung für eigene Privilegien in der Kulturarbeit.

Die Fortbildung richtet sich an alle, die in der Kulturarbeit tätig sind. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Referentinnen:

Josephine Apraku, Afrikawissenschaftlerin, und Dr. Jule Bönkost, Amerikanistin und Kulturwissenschaftlerin, Leiterinnen des IDB | Institut für diskriminierungsfreie Bildung. Als erprobtes Schwarz-weißes Team führen die Referentinnen gemeinsam zahlreiche Veranstaltungen zu diskriminierungskritischer Bildungsarbeit durch.

Der Workshop ist Teil des Fortbildungsangebots der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel im Rahmen von KIWit.

Link zur Anmeldung: https://goo.gl/forms/2AG9nPHH09OGlAXf1

Seminarzeit: 31.5., 13.00-17.00 Uhr und 1.6.2018, 10.00-14.00 Uhr

Datum: 31. Mai (13:00 Uhr) - 1. Jun 2018 (14:00 Uhr) |