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Künstlervertretungen im 21. Jahrhundert

Künstlervertretungen im 21. Jahrhundert

Sabine Baumann
(Hrsg.)

97 Seiten, DIN A5, ISBN 3-929622-07-6
Preis: 8,00 EUR

WAT 7

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8,00 €

Band 7 der Reihe Wolfenbütteler Akademie-Texte (WAT) dokumentiert die Tagung "Künstlervertretungen im 21. Jahrhundert" - International Artist Tools", eine Kooperation der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste IGBK und der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel in der Zeit vom 21. bis 22. April 2001.

Zu Beginn des neuen Jahrhunderts sehen sich auch die Bildenden Künstlerinnen und Künstler angesichts gesellschaftlicher Umbrüche und des europäischen Zusammenwachsens mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Viele von ihnen sind in den traditionellen Künstlerverbänden organisiert, einige stehen einer solchen Mitarbeit aus unterschiedlichen Gründen skeptisch gegenüber. Wenige schließen sich zu Künstlergruppen zusammen, ein hoher Prozentsatz von Künstlern lebt ein Einzelkämpfertum. Gleichzeitig erwarten Künstlerinnen und Künstler, neben der klassischen Lobbyarbeit, zunehmend Serviceleistungen und konkrete Hilfestellung und Beratung im Berufsleben. Diese Situation nahm die Internationale Gesellschaft für Bildende Künste in Kooperation mit dem Fachbereich Bildende Kunst der Bundeskademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel zum Anlaß, eine Tagung zum Thema der Künstlervertretungen im 21. Jahrhundert - International Artist Tools durchzuführen, um insbesondere Fragestellungen des Selbstverständnisses und der zukünftigen inhaltlichen Perspektiven der bundesdeutschen wie europäischen Künstlervertretungen in diesem Jahrhundert nachzugehen. Das Anliegen der Tagung zielte insbesondere auf den Austausch von Konzepten und Erfahrungen als auch um die Entwicklung gemeinsamer Strategien sowie zukunftsweisender Möglichkeiten der Vernetzung, wobei folgende Fragestellungen im Vordergrund einer konstruktiven Auseinandersetzung standen: Wie sollten moderne Künstlervereinigungen aussehen, um den erweiterten Anforderungen gerecht zu werden? Welche Visionen und Vorstellungen haben die traditionellen Künstlerverbände von der zukünftigen Arbeit und wie begegnen sie der Skeptik vor allem der jüngeren Künstlergeneration? Welche unterschiedlichen inhaltlichen Konzepte und Perspektiven gibt es innerhalb dieser Organisationen? Welche alternative Formen von Zusammenschlüssen gibt es? Welche Ideen haben die KünstlerInnen? Wie verlaufen diese Diskussionen auf bundesdeutscher und auf europäischer Ebene? Wie sieht die gegenwärtige Vernetzung im europäischen Kontext aus und welche Informationssysteme gibt es dort?

Die vorliegende Publikation dokumentiert die verschiedenen Tagungsbeiträge der deutschen wie europäischen Referentinnen und Referenten, die in folgende thematische Blöcke gegliedert waren:
- Selbstverständnis und inhaltliche Perspektiven bundesdeutscher Künstlerorganisationen
- Lobbyarbeit in Europa - Europäische Künstlervertretungen
- Freie Künstlernetze und -projekte. Beispiele und Entwicklungen seit den 90 er Jahren.
- "Allein mit allen". Wie können Künstlervertretungen im 21. Jahrhundert aussehen?
- Zusammenschlüsse auf Europäischer Ebene. Viel Arbeit wenig Effizienz?
- International Artist Tools. Service, Beratung, Vernetzungen und Perspektiven.

An der Tagung nahmen neben den Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen bundesdeutschen wie europäischen Künstlervertretungen zahlreiche Künstlerinnen und Künstler teil, die teils als Mitglied einzelner Künstlervertretungen zugehörend oder nicht organisiert waren. Diese Zusammensetzung unterschiedlicher Interessensgruppen der Tagungsteilnehmer sowie die zahlreichen Referentinnen und Referenten einzelner bundesdeutscher und europäischer Verbände förderte eine ebenso interessante wie fruchtbare Tagungsdiskussion.
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