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Anmeldung | Anmeldebedingungen


Künstlerische Praxis - Positionen zeitgenössischer Kunst
 

BK 4  BK 5 „Die Natur und die Kunst“

 

BK 25 „Die Natur und die Kunst“   (Zusatzkurs)

 

BK 6 Werkstatt Malerei: Wo geht’s lang?

 

BK 8 Werkstatt: Körper und Körperhaltungen  (Achtung! Terminverschiebung)

 

BK 11 BK 12 „Verräumlichung als Handlung in der künstlerischen Praxis“

 

BK 13 „Doing the right thing in the wrong space“

 

BK 14 Zeichnung ist Bewegung und Wahrnehmung

 

BK 15 Werkstatt: Künstlerbücher

 

BK 16 ...auf zu neuen Ufern!

 

BK 18 Sommerwerkstatt Malerei

 

BK 19 „Wie zeigt die Hand dem Kopf, was er denkt?“

 

BK 20 Werkstatt Malerei: Farbe-Material-Technik-Inhalt

 

BK 21 Eine Zeichnung und noch eine Zeichnung. Bildergeschichten und Animation

 

BK 22 Licht

 

BK 24 Werkstatt: Zeichnung

 

 

 

BK Professionalisierung

BK 1 Einstieg in Photoshop

 

BK 2 Bildmontagen mit Photoshop

 

TH 8 Sprechen. Sprechhaltung und Sprachgestaltung

 

BK 10 „Wo laufen S(sie) denn hin? Neue Formen der Kunstvermittlung

 

BK 23 Kunst in der Grundschule

 

QfK Qualitätsmanagement für Kultur    (Achtung! Neue Termine)

 

 

 

Fachübergreifende Kurse

TH 1 Maskenbau, Maskenspiel und Improvisationstheater

 

TH 22 Theaterfotografie

 

 

 

Projekte/Foren

BK 3 Wolfenbütteler Vorlesungen

 

BK 7 Kunstvereine - Hamsterräder? Wie machen es die anderen?! Colloquium der AdKV

 

BK 9 Pilotprojekt: Labor Bildende Kunst

 

 

Der bei den Veranstaltungen angegebene Kostenanteil umfasst, wenn nicht anders angegeben, Übernachtung, Vollpension und Kursgebühr.

 

BK 1

18. - 20. Januar 2006
Einstieg in Photoshop

AnfängerInnenkurs, PC Grundkenntnisse werden vorausgesetzt
Dozentin: Franziska Rutz
Kostenanteil: 168,- € (inkl. Ü/VP), Materialkostenanteil: 5,- €

Anmeldeschluss: 16. Dezember 2005

Einführung:Die Bildbearbeitung am Computer gibt uns die Möglichkeit aufgenommene Bilder zu verbessern, Ausschnitte zu wählen, ganz neue Kreationen zu gestalten und vieles mehr.In diesem Kurs werden Grundlagenkenntnisse der Bildbearbeitung im professionellen Bildbearbeitungsprogramm Adobe-Photoshop anhand gemeinsamer, praktischer Übungen vermittelt; wie z.B.

Nach den gemeinsamen Übungen ist genügend Zeit an eigenen Fotografien das Gelernte zu vertiefen. Die Ergebnisse werden ausgedruckt und auf CD gebrannt.

Weiterführende Themen werden sein: Verschicken von Bildern per Email, Erstellen einer einfachen Dia-Show am Bildschirm, Vorbereiten der Bilder für das Fotolabor.

Mitbringen von eigenem Material (Photo-CD, Digitalkamera, Scanvorlagen etc.) ist erwünscht aber nicht Voraussetzung.

Franziska Rutz, Jahrgang 1956, Studium der Freien Kunst in Luzern; seit 1985 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz und Deutschland; arbeitet seit Jahren in der digitalen Bildbearbeitung sowie an verschiedenen Internet - Projekten; lebt und arbeitet in Braunschweig.

  

BK 2

29. Januar - 1. Februar 2006
Bildmontagen mit Photoshop
für Fortgeschrittene, Voraussetzung: Grundkenntnisse in Photoshop
Dozentin: Franziska Rutz
Kostenanteil: 246,- € (inkl. Ü/VP), Materialkostenanteil: 5,- €
A
nmeldeschluss: 3. Januar 2006

Die Fotomontage wird definiert als ein Zusammenbau oder eine Kombination von einzelnen Fotografien und/oder fotografischen Elementen zu einem Bild. Sie hat ihren Ursprung im Dadaismus und eignet sich besonders um eigene, kreative Bildideen umzusetzen. Heute, mit der digitalen Bildbearbeitung lässt sich beinahe alles am Computer realisieren und sollte als ein Ausdrucksmittel im Kunstunterricht nicht mehr fehlen.

Das professionelle Bildbearbeitungsprogramm Adobe-Photoshop bietet weitreichende Gestaltungsmöglichkeiten, Effekte, Spielereien und vielseitige Filter um anspruchsvolle Foto- und Bildmontagen zu kreieren, verleitet aber auch zu einem ausschweifenden Gebrauch.

Im Rahmen des Seminars werden folgende Techniken geübt, um sie danach an einem eigenen Projekt einzusetzen:

Der Umgang mit Textmaterial, das auch als Textur eingesetzt werden kann, sowie das Einsetzen von Bildelementen in einer Montage wird ausprobiert. Die Frage, wie sich eine aussagekräftige Bildidee mit Photoshop realisieren lässt, begleitet die Arbeit des Seminars.

Zum Abschluss können die Ergebnisse ausgedruckt und auf CD gebrannt werden.

Mitbringen von eigenem Material und Ideen für eine Bildmontage (Photo-CD, Digitalkamera, Scanvorlagen) ist erwünscht, aber nicht Voraussetzung.

Franziska Rutz, Jahrgang 1956, Studium der Freien Kunst in Luzern; seit 1985 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz und Deutschland; arbeitet seit Jahren in der digitalen Bildbearbeitung sowie an verschiedenen Internet-Projekten; lebt und arbeitet in Braunschweig.

  

BK 3

3. - 4. Februar 2006
Wolfenbütteler Vorlesungen
"Nichtkunst als Kunst - Beispiel Künstlergärten"
Dozent: Prof. Rolf Thiele
Kostenanteil: 80,-- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 3. Januar 2006

„Wenn Künstler gärtnern, dann entsteht weder ein Kunst-Garten noch irgendwelche Garten-Kunst. Es entsteht ein Ganzes: ein Ganzes, das ein poetisches Equilibre zwischen Leben, Kunst und Werk anstrebt.“* Das zweitägige Colloquium widmet sich in Vorlesungen und intensiven Gesprächen diesem umfangreichen Thema. Es bietet all jenen einen Ort, die eine intensive gedankliche und sprachliche Auseinandersetzung über Kunst, Nichtkunst, Künstlichkeit der Natur, Natürlichkeit der Kunst, Naturkunst, Kunstnatur ... suchen. * Paolo Bianchi: Künstlergärtner, Kunstforum Bd.145

Rolf Thiele, Jahrgang 1942, Professor an der Hochschule für Künste in Bremen; lebt und arbeitet in Bremen und Galan/Frankreich.

 

BK 4

4 - 9. Februar 2006/ Phase 1
"
Die Natur und die Kunst und die Natur der Kunst"

    

BK 5

5. - 10. November 2006/ Phase 2
"Die Natur und die Kunst und die Natur der Kunst"
Dozent: Prof. Rolf Thiele
Kostenanteil: jeweils 360,- € (inkl. Ü/VP)
Materialkostenanteil: pro Phase 20,- €
Anmeldeschluss: 10. Januar 2006 verbindlich für beide Phasen

„Hinter den rastlosen Bemühungen des Forschers lauert ein stärkerer, geheimnisvollerer Drang; man hofft die Existenz und Realität zu begreifen.“ Albert Einstein, 1934

Natur und Kunst sind Gegenbegrifflichkeiten - Polaritäten. Ohne Natur, von der sich die Kunst unterscheidet, könnte diese nicht bestimmt werden. In der Kunst gelten Bedingungen, der sich völlig übereinstimmende Entsprechungen in der Natur entziehen. Dieses Praxis-Seminar nimmt diese beiden Begrifflichkeiten als einen Ausgangspunkt für die Untersuchung von Mitteln, Materialien, Medien, Methoden und Konzepten als künstlerische Arbeit. In Gesprächen, Analysen und vor allem künstlerischer Praxis findet die Arbeit am eigenen Kunstverständnis, den unterschiedlichen Standorten der Teilnehmenden und am zeitgenössischen Kunstbegriff statt. Unterschiedliche Gesprächsformen aus dem Ateliergebrauch wie Vorlesung, Werkanalyse und Einzelgespräch sind wesentliche Bestandteile des Seminars.

Rolf Thiele, Jahrgang 1942, Professur an der Hochschule für Künste in Bremen; lebt und arbeitet in Bremen und Galan/Frankreich.

 

TH 1  

9. - 12. Februar 2006

Maskenbau, Maskenspiel und Improvisationstheater
Leitung: Steve Jarand
Kostenanteil: 285,- € (inkl. Ü/VP)
Materialkostenanteil: 10,- €
Anmeldeschluss: 15. Dezember 2005

Nähere Angaben zu dem Seminar siehe unter TH 1 beim Fachbereich Theater

„Gib ihm eine Maske und er wird die Wahrheit sagen.“ Oscar Wilde

 

BK 6

12. - 16. Februar 2006
Werkstatt Malerei: Wo geht’s lang?
Dozentin: Kirsten Mosel
Kostenanteil: 288,- € (inkl. Ü/VP)
Materialkostenanteil: 20,- €
Anmeldeschluss: 15. Januar 2006

„Die Bilder, die ich mache, stelle ich auf den Kopf, die Zeichnung auch, die Skulpturen nicht. Die einzige Möglichkeit für mich, eine Malerei oder eine Zeichnung zu machen, besteht darin, sie umgekehrt zu machen.....dass die Methode nicht für mich eine künstlerische Spekulation ist, sondern vielmehr die Möglichkeit, das zu machen, was ich machen will.“ Georg Baselitz

Wieso machte Fontana einen Schnitt ins Bild? Warum stellte Baselitz seine Bilder auf den Kopf? Hat Leni Hoffmann schon immer geknetet? - Oft gärt es schon lange, bevor es zu einer (radikalen) Veränderung im künstlerischen Prozess kommt.

Diese Werkstatt ist ein Angebot an alle, die in ihrer bildnerischen Produktion eine solche Veränderung suchen und einen Anstoß brauchen: das kann eine andere Technik sein oder die Reduzierung der Palette bedeuten. Oder eine längere Denkphase vor dem Malen durch verstärktes Zeichnen und Klären, vielleicht aber auch ein ganz direkter Zugriff auf Malerei wie der des Actionpaintings. In diesem Seminar werden auch einzelne Techniken vermittelt, jedoch die Frage der Methode oder gerade die des Methodenwechsels ist eng mit der des Inhalts verbunden.

In Einzelgesprächen und im Plenum werden die künstlerischen Positionen der Teilnehmenden besprochen und mögliche neue Wege reflektiert. Anhand von ausgewählten Katalogen und Videos werden Veränderungen bzw. Einschnitte bei Künstlern gezeigt und diskutiert.

Kirsten Mosel, Jahrgang 1962, Kunststudium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Meisterschülerin bei Malte Sartorius, u.a. 1989 Kaiserring Stipendium Goslar, 1990 DAAD-Stipendium Rom, 1991 Niedersächsisches Nachwuchsstipendium, 1995 Arbeitsstipendium Heitland-Foundation, 1993-98 Lehrauftrag an der HBK Braunschweig, 1999 Perücken, Pools und Pelzmützen, Norddeutsches Fernsehen N3. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen; lebt und arbeitet in Hannover.

  

BK 7

3. - 5. März 2006
Kunstvereine - Hamsterräder?
Wie machen es die anderen?!
Colloquium für die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine (AdKV)

Workshops in kleinen Gruppen zur Qualifizierung in den Bereichen
Mitgliedergewinnung, Art-Shops, Öffentlichkeits- und Pressearbeit,
Vermittlungsprogramme u.a.m.
Anmeldung: Lassen Sie anhand des entsprechenden Formulars am Ende des
Jahresprogramms oder per E-Mail ab sofort Ihr Interesse vormerken.
Detailinformationen zu Kosten und Programm erscheinen im Herbst 2005.
Zu
erfragen neben Bundesakademie unter adkv@kunstvereine.de

  

BK 25

05. - 10. März 2006 / Phase 1
"Die Natur und die Kunst und die Natur der Kunst"
Termin für Phase 2 folgt in Kürze
Dozent: Prof. Rolf Thiele
Kostenanteil: jeweils 360,- € (inkl. Ü/VP)
Materialkostenanteil: pro Phase 20,- €
Anmeldeschluss: 10. Februar 2006 verbindlich für beide Phasen

„Hinter den rastlosen Bemühungen des Forschers lauert ein stärkerer, geheimnisvollerer Drang; man hofft die Existenz und Realität zu begreifen.“ Albert Einstein, 1934

Natur und Kunst sind Gegenbegrifflichkeiten - Polaritäten. Ohne Natur, von der sich die Kunst unterscheidet, könnte diese nicht bestimmt werden. In der Kunst gelten Bedingungen, der sich völlig übereinstimmende Entsprechungen in der Natur entziehen. Dieses Praxis-Seminar nimmt diese beiden Begrifflichkeiten als einen Ausgangspunkt für die Untersuchung von Mitteln, Materialien, Medien, Methoden und Konzepten als künstlerische Arbeit. In Gesprächen, Analysen und vor allem künstlerischer Praxis findet die Arbeit am eigenen Kunstverständnis, den unterschiedlichen Standorten der Teilnehmenden und am zeitgenössischen Kunstbegriff statt. Unterschiedliche Gesprächsformen aus dem Ateliergebrauch wie Vorlesung, Werkanalyse und Einzelgespräch sind wesentliche Bestandteile des Seminars.

Rolf Thiele, Jahrgang 1942, Professur an der Hochschule für Künste in Bremen; lebt und arbeitet in Bremen und Galan/Frankreich.

  

BK 8

(Achtung! Terminverschiebung - der neue Termin wird rechtzeitig mitgeteilt)
Werkstatt: Körper und Körperhaltungen
Dozentin: Sigrid Redhardt
Kostenanteil: 318,- € (inkl. Ü/VP)
Materialkostenanteil: 20,- €

Ausgehend vom Studium am (Akt-) Modell stehen der menschliche Körper und verschiedene Körperhaltungen im Zentrum dieses Praxis - Seminars. Wesentlich dabei ist das direkte Sehen und die direkte Umsetzung sowie die Erweiterung dieser Erfahrung durch Experimentieren und Abstraktion. Dies kann zeichnerisch, malerisch, mit traditionellen wie experimentellen Mitteln geschehen. Die eigenen künstlerischen Positionen und Bildfindungen sowie die individuellen Interessen und thematischen Umsetzungen werden diskutiert. Individuelle Einzelgespräche wie auch gemeinsame Werkstattgespräche bilden im Seminar die Grundlage zur Erweiterung und Reflexion der eigenen Fähigkeiten und Ausdrucksweisen.

Sigrid Redhardt, Jahrgang 1950, Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys und Erwin Heerich; 1991 Bergischer Kunstpreis Solingen; seit 1981 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen; lebt und arbeitet in Düsseldorf.

  

TH 8   

24. - 26. März 2006
Sprechen
Sprechhaltung und Sprachgestaltung
Leitung: Karla Mehrtens, Thomas Lang
Kostenanteil: 144,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 12. Februar 2006

Nähere Angaben zu dem Seminar siehe unter TH 8 beim Fachbereich Theater

"Jeder Satz ist auf seinen Sinn hin geklärt, also sinnfällig gemacht, keiner ist leer, laut, ungedacht, ungefühlt gelassen“. (H. Rischbieter, Theater heute 1/2002)

   

BK 9

30. März - 2. April 2006
Labor Bildende Kunst
Dozentin: Kirsten Mosel

Das Labor Bildende Kunst richtet sich an Jugendliche im Alter von 16 - 20 Jahren, die ernsthaft ein Studium der Freien Kunst in Erwägung ziehen und sich für das Aufnahmeverfahren an einer Kunsthochschule qualifizieren wollen. Nähere Informationen zu dem Pilot-Förderprojekt Labor Bildende Kunst sind ab Herbst 2005 zu erfragen.

Kirsten Mosel, Jahrgang 1962, Kunststudium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Meisterschülerin bei Malte Sartorius, u.a. 1989 Kaiserring Stipendium Goslar, 1990 DAAD-Stipendium Rom, 1991 Niedersächsisches Nachwuchsstipendium, 1995 Arbeitsstipendium Heitland-Foundation, 1993-98 Lehrauftrag an der HBK Braunschweig, 1999 Perücken, Pools und Pelzmützen, Norddeutsches Fernsehen N3. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen; lebt und arbeitet in Hannover.

 

BK 10

3. - 5. April 2006
Wo laufen S(sie) denn hin?
Neue Formen der Kunstvermittlung
Leitung: Dr. Sabine Baumann, NN
Kostenanteil: 144,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 3. März 2006

Das Erproben neuer Vermittlungsformen in der Kunst hat in unseren europäischen Nachbarländern bislang große Erfolge erzielt. Dass sich eine Entwicklung in Deutschland in die gleiche Richtung abzeichnet, ist an einer immer größer werdende Anzahl verschiedener Projekte, Initiativen und modellhafter Vorgehen in verschiedenen Feldern der Kunstvermittlung abzulesen. Diese wird unterstützt und voran getrieben durch intensive Debatten in unterschiedlichen Foren und durch beispielhafte Arbeit zahlreicher KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen auf verschiedenen Ebenen. Das Seminar richtet sich an KünstlerInnen und andere KunstvermittlerInnen, die entweder angeregt durch die Debatte auf der Tagung im Herbst 2005 bereits Initiative in der Arbeit der Kunstvermittlung ergriffen haben, sich dafür interessieren und/ oder schon Erfahrungen in diesem Arbeitsfeld gesammelt haben.

 

BK 11

23. - 28. April 2006 / Phase 1
"Verräumlichung als Handlung in der künstlerischen Praxis"

   

BK 12

3. - 8. Dezember 2006 / Phase 2
"Verräumlichung als Handlung in der künstlerischen Praxis"
Künstlerische Praxis
Dozent: Prof. Rolf Thiele
Kostenanteil: jeweils 360,- € (inkl. Ü/VP)
Materialkostenanteil: pro Phase 20,- €
Anmeldeschluss: 20. März 2006 verbindlich für beide Phasen

Die Suche nach einem Raum - einem Möglichkeitsraum - in welchem künstlerisches Handeln möglich wird, bildet einen der thematischen Ausgangspunkte für die Arbeit in diesem künstlerisch praktischen Seminar. Zudem widmet es sich dem Begriff und dem Wert der Leere und der notwendigen Qualität des offenen Raumes, die eine ästhetische Erfahrung zulässt. Das Seminar verbindet intensive künstlerische Praxis sowohl mit der Reflexion des eigenen Kunstverständnisses als auch der des Kunstbegriffs der Gegenwart. Gearbeitet wird in unterschiedlichen Gesprächsformen aus dem Ateliergebrauch: Vorlesung, Werkanalyse und Einzelgespräch.

Rolf Thiele, Jahrgang 1942, Professur an der Hochschule für Künste in Bremen; lebt und arbeitet in Bremen und Galan/Frankreich.

   

BK 13

5. - 6. Mai 2006
„Doing the right thing in the wrong space“
Site-specific Performance und Live Art
Dozentin: Prof. Dr. Hanne Seitz
Kostenanteil: 80,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 5. April 2006

Was ehedem als Kritik am autonomen Kunstwerk begann, erprobt inzwischen die Wirkung künstlerischer Verfahren auch in kunstfremden Diskursen (im Alltag, in den Wissenschaften, in der Politik, in der Pädagogik) - selbst mit dem Risiko, von diesen ununterscheidbar (und damit um so wirkungsvoller) zu werden. KünstlerInnen erproben ihre Strategien inmitten des Alltags, unterwandern Diskurse und sorgen für reichlich Verwirrung. Sie simulieren gesellschaftliche Verhältnisse und verstärken deren Wirkung, sie informieren und provozieren die Wahrnehmung, eröffnen Räume der Reflexion und des Austauschs. Wer heute mit Kunst umgeht, sieht sich mitunter keinem Werk gegenüber, sondern handelt und handelt etwas aus. Wer Kunst vermittelt, ebenso. All dies spricht von einem Blickwechsel und von der Frage, was unser Leben jetzt und in dieser - globalisierten, ästhetisierten und medialisierten - Gesellschaft ausmacht und wie wir in Zukunft eigentlich leben wollen.

Das Seminar will in der Art eines Workshops die Verfahren der Site-specific Performance und der Live Art vorstellen, am praktischen Beispiel erproben und schlussendlich die Chancen, aber auch „Risiken und Nebenwirkungen“ solcherart künstlerischer Grenzgänge diskutieren.

Hanne Seitz, seit 1994 Professorin an der Fachhochschule Potsdam im Bereich Ästhetische Praxis/Ästhetische Bildung.  

   

BK 14

5. - 7. Mai 2006
Zeichnung ist Bewegung und Wahrnehmung
Dozentin: Monika Bartholomé
Kostenanteil: 144,- € (inkl. Ü/VP), Materialkostenanteil: 15,- €
Anmeldeschluss: 5. April 2006

Der Hand zu vertrauen, den Sprung vom Gesehenen ins leere Blatt Papier zu wagen, anzufangen, dran zu bleiben, der persönlichen Sehweise bewusst zu werden, die eigene Ausdruckskraft zu stärken, die zeichnerischen Mittel, Linie und Raum spielerisch zu erforschen und die Unmittelbarkeit als ein wesentliches Merkmal der Zeichnung zu erfahren, das sind die Ziele dieses Praxis-Seminars.

Monika Bartholomé, Jahrgang 1950, 1991-94 Lehrauftrag für Zeichnen und Druckgrafik an der GH Siegen; verschiedene Preise und Stipendien; seit 1985 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen und Performances im In- und Ausland; lebt und arbeitet in Köln

    

BK 15

15. - 19. Mai 2006
Werkstatt: Künstlerbücher
Dozentin: Odine Lang
Kostenanteil: 288,- € (inkl. Ü/VP)
Materialkostenanteil: 20,- €
Anmeldeschluss: 15. April 2006

"Nicht Bücher über Kunst, nicht Kunst über Bücher, nicht Kunst in Bücher übertragen, nicht Kunst in Form von Büchern, sondern Kunst, die Buch ist, Bücher, die Kunst sind." Unica T. Zehn Jahre Künstlerbücher. Katalog Frankfurt/Main 1996.

Künstlerbücher können sehr vielfältige Formen annehmen. In diesem Werkstattkurs werden unterschiedliche Spielarten des Mediums vorgestellt, wie gebundene Bücher mit Textillustrationen oder experimentelle Buchobjekte. Es ist vorgesehen, ein gemeinsames Buch zu entwickeln, das in einer kleinen Auflage erstellt wird. Jede/r Teilnehmende liefert dazu einen Beitrag und erhält zum Schluss ein Exemplar des gemeinsamen Künstlerbuchs mit Beiträgen von allen. Außerdem wird es möglich sein, an eigenen Künstlerbüchern zu arbeiten und bereits begonnene Projekte weiterzuführen. Einzelgesprächen wie auch gemeinsame Werkstattgespräche begleiten den künstlerischen Arbeitsprozess. Ein Besuch in der berühmten Malerbuchsammlung der Herzog August Bibliothek ist vorgesehen.

Odine Lang, Jahrgang 1972, 1992-1997 Grafik-Design Studium an der FH Hannover, FB Kunst und Design, 1997-2001 Aufbaustudium Kunst und Design, HBK Braunschweig, seit 2002 Lehrauftrag für das Fach „Kunst als Buch - Künstlerbücher“ HBK Braunschweig, 2004 Lehrauftrag Ev. FH Hannover; verschiedene Preise und Stipendien, zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland.

   

BK 16

13. - 16. Juni 2006
... auf zu neuen Ufern!
Dozentin: Ute Heuer, NN
Kostenanteil: 360,- € (inkl. Ü/VP)
Materialkostenanteil: 20,- € sowie Kosten für benötigte Leinwand und Keilrahmen
Anmeldeschluss: 13. Mai 2006

„Man entdeckt keinen neuen Erdteil, ohne den Mut zu haben,
 
alte Küsten aus dem Auge zu verlieren.“ André Gide

Endlich Zeit und den Kopf frei für neue Ideen und Inhalte. Aber es muss ja nicht gleich ein (zweites) Studium sein! Das Seminar ist als Angebot für Menschen gedacht, die schon immer eine leidenschaftliche Affinität zu Kunst und Kultur empfanden und nach ihrer Berufszeit (oder anderen Aufgaben) dieser Leidenschaft ernsthaft nachgehen wollen. Das Seminar gibt einen Einstieg in die künstlerische Praxis - ob Malerei oder Zeichnung - sowie auch in kunstgeschichtliche Zusammenhänge und zeitgenössische Kunst. Angedacht ist, dass sich eine Gruppe findet, die Interesse an einer kontinuierlichen gemeinsamen Zusammenarbeit hat.

Ute Heuer, Jahrgang 1964, Studium bei Lienhart v. Monkiewitsch, Giso Westing, Roland Dörfler an der HBK Braunschweig, u.a. DAAD Auslandsstipendium in London, 1990 Kunstpreis der Orangerie Darmstadt, 1991 Barkenhoff Stipendium Worpswede, 1993 Niedersächsisches Nachwuchsstipendium, 1997 Schloss Bleckede Stipendium des Landes Niedersachsen, 1998 Niedersächsisches Jahresstipendium, seit 2000 Lehrauftrag an der HBK Braunschweig; zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen; lebt und arbeitet in Hannover und Basel. 

   

BK 18    

15. - 21. August 2006
Sommerwerkstatt Malerei
Dozent: Prof. Rolf Bier
Kostenanteil: 475,- € (inkl. Ü/HP)
Materialkostenanteil: 30,- € sowie Kosten für benötigte Leinwand und Keilrahmen
Anmeldeschluss: 20. Juni 2006

„Zuerst lasse ich die Leinwand schrumpfen. Dann wird sie gespannt, um sie steifer zu machen, dann lasse ich sie erneut schrumpfen und wiederum spannen. Eine rohe Leinwand hat einen ganz besonderen Reiz, so etwas wie ein unechtes, sehr sentimentales Geheimnis. Durch das Schrumpfen und Spannen zerstöre ich diese sentimentale Qualität der Leinwand. Denn das Material, ob Leinwand oder Farbe, muss träge sein, damit ich selbst etwas Lebendiges erschaffen kann. Sonst besteht die Gefahr, dass ich mich in das Material verliebe. Das geschieht wohl vielen Malern, und das Resultat ist dann unvermeidlich etwas Ästhetisches, so dass nicht ein Kunstwerk, sondern höchstens ein schönes Ding, ein Kunstobjekt entsteht.“ Barnett Newman, 1963

Die siebentägige Werkstatt bietet Raum zur intensiven künstlerischen Auseinandersetzung im Bereich Malerei. Der Schwerpunkt liegt bei der praktischen Arbeit an der Staffelei, wobei die Sensibilisierung der eigenen Wahrnehmung sowie die Erweiterung der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten eine wesentliche Rolle spielen. In individuellen Einzelgesprächen und gemeinsamen Werkstattgesprächen werden die verschiedenen künstlerischen Ansätze diskutiert - Kataloge zur zeitgenössischen Malerei sowie ein Ausstellungsbesuch liefern weitere Diskussionsansätze. Die Vermittlung verschiedener Maltechniken ist ein weiterer Schwerpunkt.

Rolf Bier, Jahrgang 1960, 2005 Professur an der Akademie der Künste Stuttgart. 1993/94 Gastprofessur an der Hochschule für Künste Bremen. Rolf Bier lebt und arbeitet in Hannover und Stuttgart.

   

BK 19

26. - 29. September 2006
„Wie zeigt die Hand dem Kopf, was er denkt?“
Material- und Formfindung bei Objekten
Dozentin: Gabriele Regiert
Kostenanteil: 216,- € (inkl. Ü/VP)
Materialkostenanteil: 20,- €
Anmeldeschluss: 25. August 2006

„Jede Form ist das erstarrte Momentbild eines Prozesses. Also ist das Werk Haltestelle des Werdens und nicht erstarrtes Ziel.“ El Lissitzky

Inhalte dieses Praxis-Seminars sind künstlerische Entwicklungsprozesse - insbesondere die
von plastischen Objekten. Verschiedene praktische Untersuchungen verfolgen die Fragen: Findet das Material die Idee oder findet die Idee das Material, wobei Gegensatz-Paare wie u.a. Transparenz - Geschlossenheit, Verbergen - Zeigen, Innen und Außen Ausgangspunkte für
die künstlerische Arbeit sein können.

Das Seminar richtet sich an alle, die bereits skulptural/dreidimensional arbeiten, wie auch an diejenigen, die damit beginnen wollen.

Gabriele Regiert, Jahrgang 1960, Studium bei Rolf Thiele an der Hochschule für Künste in Bremen; u.a. 1988 Preis des Kunstvereins Hannover, 1990 Kunstpreis des Landes Bremen, 1992 Lehrauftrag an der HBK Braunschweig, Gastprofessur an der HfK Bremen, 1992/93 DAAD-Stipendium für Wien, 1993/94 Barkenhoff-Stipendium Worpswede, 1994 Stipendium des Landes Schleswig-Holstein für Selk, 1995 Jahresstipendium des Landes Niedersachsen sowie Casa Baldi Stipendium in Olevano Romano, 1996 Lehrauftrag an der HfK Bremen. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen; lebt und arbeitet in Berlin und Galan/Frankreich.

   

BK 20

5. - 9. Oktober 2006
Werkstatt Malerei: Farbe-Material-Technik-Inhalt
Dozentin: Ute Heuer
Kostenanteil: 288,- € (inkl. Ü/VP)
Materialkostenanteil: 20,- €
Anmeldeschluss: 3. September 2006

„ In der wirklichen Welt identifiziert man in der Regel Dinge, und Farbe wird mit ihnen in Zusammenhang gebracht als die Farbe von Blättern, Luft, Erde, Wasser, Haut, Kleidung, Seide oder Satin usw. Doch in der Malerei ist Farbe der eine Stoff, durch den alles seine Existenz erhält; es gibt keine andere Grundlage, außer der Oberfläche der Leinwand. Genau hier tut sich das Problem auf. Die Aktivität der Farbe ist in der Malerei unvergleichlich stärker als in der Realität. Alle guten Maler wissen das.“ Bridget Riley

Die künstlerische Weiterentwicklung der Kursteilnehmenden und deren intensive Auseinandersetzung mit der Malerei bilden Schwerpunkte dieses Seminars. Ausgehend von den individuellen Voraussetzungen der Teilnehmenden werden in Einzel- und Gruppengesprächen die praktischen künstlerischen Erfahrungen, sowie eine Auseinandersetzung mit dem Material (Farbe, Leinwand, Grundierungen...) im Mittelpunkt stehen.

Anhand von Katalog- und Bildmaterialien werden unterschiedliche zeitgenössische künstlerische Ansätze diskutiert, um die eigenen Einblicke in Gegenwarts-Tendenzen vertiefen zu können. Zudem werden diese Anlass sein, seinen eigenen künstlerischen Ansatz neu zu überdenken und zu festigen.

Ute Heuer, Jahrgang 1964, Studium bei Lienhart v. Monkiewitsch, Giso Westing, Roland Dörfler an der HBK Braunschweig. Zahlreiche Stipendien und Preise. Seit 2000 Lehrauftrag an der HBK Braunschweig; Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen; lebt und arbeitet in Hannover und Basel.

 

BK 21

6. - 9. Oktober 2006
Eine Zeichnung und noch eine Zeichnung ...
Bildergeschichten und Animation (im Kunstunterricht)
Dozent: André Rösler
Kostenanteil: 246,- (inkl. Ü/VP)
Materialkostenanteil: 10,- €
Anmeldeschluss: 6. September 2006

Das Bild und besonders das animierte Bild gewinnt immer mehr an Bedeutung. Neue Technologien und Medien erweitern unsere Kommunikationsmöglichkeiten ständig. Die Bilder beginnen zu laufen, in Computerspielen, auf winzigen Handy-Displays oder auf gigantischen Werbescreens in den Innenstädten. Die Grenzen zwischen Illustration und Animation verschwimmen. Eine Generation unbekümmerter „user“ wächst heran, die spielerisch lernt mit den Medien umzugehen und die feinen Nuancen der visuellen Darstellung zu dechiffrieren.

Wie hat sich die Animation entwickelt, welche Einflüsse gibt es? Welche Rolle spielen Comic, Manga oder Computerspiele? Was ist ein „model sheet“? Wie bewegt sich eine weiche Masse, wie ein fester Gegenstand? Wie verhält sich der Zeichenstil zum Animationsstil? Wie bewegt sich eine Figur mit einem Kartoffelkopf? Diesen und vielen anderen Fragen wollen wir nachgehen, aber auch selbst zum Stift greifen und sehen, was zwischen zwei Bildern passiert. Wir wollen experimentieren, wann Bewegung beginnt und herausfinden, wie sich ein Gefühl für Bewegung und das Sequentielle in Bildern entwickeln und auch vermitteln lässt. Die praktische Arbeit und die Umsetzung im Unterricht soll dabei im Mittelpunkt des Seminars stehen.

Andre Rösler, Jahrgang 1970, Diplom Designer, u.a. wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim. Seit 1997 als Illustrator freischaffend für Verlage und Agenturen tätig. Seit 1999 zuständig für Trickanimation und Trickregie eines Kindermagazins beim bayerischen Rundfunk. 2003 Veröffentlichung des ersten Buches “Kannst du Brüllen?”, beim Peter Hammer Verlag, Wuppertal. Im Sommer 2006 Publikation des zweiten Bilderbuches beim Peter Hammer Verlag, Wuppertal. 2005 zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den ADC Preis in Silber für Illustration für das von ihm illustrierte Buch „Gutes Benehmen in Galopp“.

  

BK 22

10. - 11. November 2006
Licht
Dozent: Prof. Mischa Kuball
Kostenanteil: 80,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 10. Oktober 2006

Licht wurde zu einem neuen Medium innerhalb der bildenden Kunst, nachdem Mitte des 20. Jahrhunderts eine allgemeine Verfügbarkeit elektrischer Lichtquellen vorhanden war. Nach den Anfängen, der Lichtexperimentatoren am Bauhaus, in deren Tradition sich Mischa Kuball sieht, verstärkte sich etwa zeitgleich beginnend in den 50er und 60er Jahren bei unterschiedlichen Künstlern das Interesse an diesem Medium: zu den Pionieren zählen u.a. Dan Flavin, James Turell, Bruce Nauman und Francois Morellet. Mischa Kuball gehört zu den international renommiertesten zeitgenössischen Künstlern, die mit Licht arbeiten. Er „benutzt das Licht als Transmissionsvehikel vom Sehen zum Denken.“ In dem Workshop stellt Mischa Kuball einige Projekte aus seinem umfangreichen Ouevre vor und geht dabei insbesondere auf Konzept, Intention und Verwirklichung ein.

„...Ich denke gleich im ‚Megazeichen’ Projekt wurde deutlich, dass es um einen Transfer des ‚Privaten’ ins ‚Öffentliche’ geht. 1990 hatte ich ca. 700 Mitarbeiter eines Konzerns gebeten, in ihren Büros (also individueller Arbeitsplatz) das Licht nach einem von mir vorgegebenen Plan entweder ein- oder auszuschalten. So drang für viele der Mitarbeiter zum ersten Mal bewusst ‚ihr’ Licht als ablesbare Zeichen durch die Fassade in den öffentlichen Raum. Ich denke die Reaktion des Vorstandes, dieses Projekt als ein „Corporate Identity“ bildendes Vorhaben einzustufen, zeigt welche Kräfte sich hinter einem solchen Transfer als Potential verbergen. Du weißt ja bei ‚refraction house’ mit der Synagoge Stommeln, sind ja auch durch das Verschließen der säkularisierten Synagoge und mit dem Licht auf die Nachbarn, die Menschen aus der zufälligen Nachbarschaft mit dem ausstrahlenden Licht aus dem spirituellen Umfeld - in eine öffentliche sichtbare Beziehung getreten. Die Reaktionen in den Medien haben das auch deutlich gezeigt, indem das Projekt zum Teil vom Künstler entkoppelt wurde und die Nachbarn konkret befragt wurden....." aus: Florian Matzner im Gespräch mit Mischa Kuball in: 'public blend' Kunstraum München, urban scans/Ortstermine, München 2005

Mischa Kuball, Jahrgang 1959, Professur für Medienkunst an der HfG Karlsruhe; lebt und arbeitet in Düsseldorf. 

  

TH 22   

10. - 12. November 2006
Theaterfotografie
Leitung: Matthias Horn
Kostenanteil: 160,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 10. März 2006

Nähere Angaben zu dem Seminar siehe unter TH 22 beim Fachbereich Theater

  

BK 23

13. - 17. November 2006
Kunst in der Grundschule
Berufsbegleitende Fortbildung für Neigungslehrkräfte
Kostenanteil: 288,- € (inkl. Ü/VP)
Materialkostenanteil: 20,- €
Anmeldeschluss: 13. Oktober 2006
Leitung: Dr. Sabine Baumann, NN

In dieser mehrteiligen Berufsbegleitenden Fortbildung werden sowohl Grundkenntnisse in verschiedenen künstlerischen Techniken vermittelt wie auch Ideen und Vermittlungsmethoden, um Bildende Kunst motivierend für die Kinder in den Unterricht zu integrieren. Die Fortbildung ist eine Qualifizierungsmaßnahme für Grundschullehrkräfte, die den Bereich Bildende Kunst verstärkt in ihre Unterrichtstätigkeit einbeziehen wollen - auch und gerade dann, wenn sie selber keine kunst(pädagogisch)-spezifische Ausbildung genossen haben. Phase zwei und drei werden im darauf folgenden Jahr angeboten. 

  

BK 24

24. - 26. November 2006
Werkstatt: Zeichnung
Dozentin: Ute Heuer
Kostenanteil: 144,- € (inkl. Ü/VP)
Materialkostenanteil: 15,- €
Anmeldeschluss: 20. Oktober 2006

„Die Zeichnung aber, mit spitzem oder stumpfen Stift zur Linie verurteilt, füllt ja nicht aus, sondern umreißt, geht entlang, einer üblichen Beschreibung, einer Umschreibung (an den äußersten Grenzen entlanggehen), einem Einschreiben, einem Distanzenziehen, einem Zusammenziehen usw., einem Schreiben...“ Maria Lassnig, 1992

Die oft unterschätzte und der Malerei nachgestellte Zeichnung steht im Zentrum dieser Werkstatt. Dabei kann mit verschiedenen zeichnerischen Techniken und Materialien experimentiert werden. Die Sehgewohnheiten und die eigene Wahrnehmung werden durch schnelles Skizzieren, perspektivisches und plastisches Zeichnen sensibilisiert. In Einzel- und Gruppengesprächen werden die verschiedenen künstlerischen Ansätze diskutiert. Wichtig ist auf die unterschiedlichen Voraussetzungen der Teilnehmenden einzugehen und diese zu fördern. Es werden unterschiedliche künstlerische Positionen vorgestellt, die den Kursteilnehmern den Einblick in zeitgenössische Tendenzen erweitern. Als Ausgangsmaterial und zum besseren Verständnis ist das Mitbringen von eigenen Arbeiten (als Original oder Foto) erwünscht.

Ute Heuer, Jahrgang 1964, Studium bei Lienhart v. Monkiewitsch, Giso Westing, Roland Dörfler an der HBK Braunschweig, u.a. DAAD Auslandsstipendium in London, 1990 Kunstpreis der Orangerie Darmstadt, 1991 Barkenhoff Stipendium Worpswede, 1993 Niedersächsisches Nachwuchsstipendium, 1997 Schloss Bleckede Stipendium des Landes Niedersachsen, 1998 Niedersächsisches Jahresstipendium, seit 2000 Lehrauftrag an der HBK Braunschweig; zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen; lebt und arbeitet in Hannover und Basel.

   

Maß-Gerecht: Dienst und Leistung für Künstlergruppen und Institutionen im Arbeitsbereich Bildende Kunst

 

BK 17  

4. - 7. August 2005
KünstlerInnengruppe WO

Sie arbeiten im Bereich Bildende Kunst, z. B. in einer Künstlergruppe, einem Netzwerk, einem Verband oder einer Erwachsenenbildungseinrichtung? Ihre Kolleginnen und Kollegen sind an speziellen, auf Ihren Bereich zugeschnittenen Fortbildungen interessiert?

Sie haben besondere Themen, Schwerpunkte oder inhaltliche Fragestellungen, die Sie in Ihrem Alltag beschäftigen und die Sie schon lange als Team oder Arbeitsgruppe angehen wollten?

Sie finden kein spezifisches Angebot zu diesen Bereichen in unserem Programm? Wir nehmen Ihr Interesse gerne auf und konzipieren mit Ihnen und für Ihr Team oder Ihre Gruppe eine maßgerechte Fortbildung an der Akademie, speziell ausgerichtet auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse.

  

Qualitätsmanagement für Kultur (QfK)
Entwicklungs- und Verbesserungsprozesse in Kultureinrichtungen durch Selbst-Evaluation einleiten und steuern

Achtung! Neue Termine.

Termine des Lehrgangs:

Phase I: 24. - 25. September 2006
Phase II: 19. - 21. November 2006
Phase III: 3. - 4. Dezember 2006

Gesamtkosten des Lehrgangs: 745,00 €
In den Gebühren sind Unterricht, schriftliche Materialien und Zertifikat, Unterkunft und Halbpension während der Workshops im Gästehaus der Akademie enthalten.

Nähere Angaben zu dem Seminarpaket sowie auch die gesonderten Anmeldung, Teilnahme- und Rücktrittsbedingungen siehe hier.

In dem angebotenen Lehrgang werden die Teilnehmenden eingeführt in das neu entwickelte Verfahren „Qualitätsmanagement für Kultur" (QfK) auf der Basis des EFQM-Modells. Der Kern dieses Modells ist die systematische Selbstbeschreibung einer Organisation mit dem Ziel, sichtbar zu machen, was eine Organisation gut kann und wie sie dies macht. Dabei wird auch deutlich, was es noch zu verbessern gilt und wie sie diese Entwicklungen angehen kann.

 


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