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Informationen für Dozierende

Qualifizierungsprogramm »dive in. Programm für digitale Interaktionen«

1) Qualifizierung

Die dive in-Qualifizierungsveranstaltungen der Bundesakademie wurden als fachliches Begleitprogramm für die gleichnamige Förderinitiative der Kulturstiftung des Bundes entwickelt, die 68 Kulturinstitutionen dabei unterstützt, neue digitale Vermittlungsformate zu entwickeln. Für diese 68 geförderten Institutionen sowie ihre projektspezifischen Kooperationspartner_innen hat die Bundesakademie ein Programm zusammengestellt, das sich in 5 Module gliedert und bis zum Endedes Jahres als Online-Programm umgesetzt wird, um die Teilnehmenden bei ihren aktuellen und künftigen Digitalvorhaben zu professionalisieren.

Unser Ziel ist es, die Kultureinrichtungen darin zu unterstützen und zu motivieren, innovative Ideen und Vorhaben der digitalen Vermittlung umzusetzen, Formate zur Ansprache eines neuen Publikums zu erproben, mit neuen digitalen Anwendungen zu experimentieren und vorhandene Angebote zeitgemäß weiterzuentwickeln.

Dafür wurden die folgenden fünf Qualifizierungsmodule entwickelt:


• Modul »Digitale Arbeitskulturen« •
Agiles Projektmanagement kommt von Innen. Transformation und digitale Arbeitskultur in der kulturellen Projektarbeit
Kollaboration, Co-Kreativität und Netzwerkarbeit im Digitalen mit Design Thinking
Agiles Projektmanagement kommt von Innen. Transformation und digitale Arbeitskultur in der kulturellen Projektarbeit (Wiederholung)

• Modul »Digitale Kommunikation« •
Online-Veranstaltungen planen, moderieren und umsetzen
Digitale Kommunikation in Kultureinrichtungen – Gelingensbedingungen für eine bessere Ansprache von heterogenen Gruppen
Digitale Kommunikation in Kultureinrichtungen – Gelingensbedingungen für eine bessere Ansprache von heterogenen Gruppen (Wiederholung)

• Modul »Recht im Digitalen« •
Urheberrecht im Umgang mit Social Media und Websites
Urheberrecht bei digitalen Vermittlungsformaten und Anwendungen
Medienrechtliche Herausforderungen bei Online-Veranstaltungen

• Modul »Digitale Kulturvermittlung« •
Stream me up! Ein kleiner Leitfaden für Ihren Livestream
Gaming – Video Games als Grundlage digitaler Kulturvermittlung
Dazwischen Mitmischen! Ideenworkshop zu Vermittlungsformaten zwischen digital, analog und total absurd
Dazwischen Mitmischen! Ideenworkshop zu Vermittlungsformaten zwischen digital, analog und total absurd (Wiederholung)

• Modul »Digitalität und Nachhaltigkeit« •
Keynote: Digitale Transformation in Kulturinstitutionen. Eine Chance für eine neue Nachhaltigkeitskultur?
Digitale Zukünfte – Nachhaltige Kultur
Digitale Zukünfte – Nachhaltige Kultur (Wiederholung)


Links und Infos zu den Programmen:
Hier geht’s zu den einzelnen Veranstaltungen der Qualifizierung
Hier geht’s zum Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes


2) Die Zielgruppe

Die 68 Projektträger_innen bilden eine sehr heterogene  Zielgruppe, da sie aus unterschiedlichen Sparten (Theater, Film, Musik, Erinnerungskultur, Fotografie, Architektur, Naturkunde, Literatur, Soziokultur, etc…) und Institutionsformen (Theater, Museen, Dokumentationszentren, Konzerthäuser, Festivals, Stiftungen, etc.) des gesamten Bundesgebiets kommen. Eine genaue Auflistung der 68 geförderten Institutionen findet sich hier. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ist für die Projektträger_innen freiwillig und kostenlos.

Daher schicken wir Ihnen i.d.R., sobald alle Plätze vergeben sind, spätestens eine Woche vor der Veranstaltung eine Übersicht zu den angemeldeten Teilnehmenden, damit Sie die Gruppe etwas besser einschätzen und die Inhalte ggfs. anpassen können. Sie bekommen von uns die folgenden, in der Anmeldung abgefragten Infos: Namen, Mail-Adressen, Institutionen, Alter, dive in-Projekt sowie optionale Freitextantworten zu spezifischen Interessen im Kontext der Veranstaltung.


3) Konzeption und Organisation der Veranstaltungen

Austausch
Die dive in-Projektträger_innen haben grundsätzlich ein großes Interesse daran, sich untereinander auszutauschen und spartenübergreifend voneinander zu lernen. Sie sind interessiert an der gemeinsamen Arbeit an Praxisproblemen aus den laufenden dive in-Projekten und bringen viel Erfahrung aus ihren Arbeitsfeldern mit und wollen diese Erfahrungen natürlich auch mit Kolleg_innen und Dozent_innen diskutieren. Es ist daher immer schön, je nach inhaltlicher Möglichkeit, genügend Momente des Austauschs und Praxisbezugs einzubauen (durch Vorstellungsrunden, regelmäßige Fragerunden, Aufstellungsübungen, Einbindung von Whiteboard-Tools, Breakoutrooms, Speeddating, etc.). Die Seminare sind dementsprechend keine akademischen Vorlesungen, sondern gestalten sich in der Mischung aller möglichen und passenden didaktischen Methoden und Arbeitsformen interaktiv und vielfältig. Die Impulse zur Kommunikation und zum Diskurs sind immer primäres Ziel der Fortbildungen.

Im Kern geht es dabei darum, dass wir Entscheidungskompetenzen vermitteln wollen, die bei den Teilnehmenden dazu führen, fachkundig beurteilen zu können, ob eine bestimmte vermittelte Thematik und ihre Methoden sinnvoll für den jeweils eigenen Arbeitsbereich ist – oder eben auch nicht.Wir begreifen das Qualifizierungsprogramm selbst gleichermaßen als Experimentierraum für digitale Workshop-Formate, in denen der Einsatz von unterschiedlichen digitalen Tools und didaktischen Methoden erprobt werden kann.

Die folgenden drei Ebenen wollen wir in allen Veranstaltungen berücksichtigen:
1) Inhalt (Input, Theorie, Inspiration)
2) Methode (Befähigung, Motivation, praxisnahes Handlungswissen)
3) Haltung (Reflexion, Diskurs)

Schriftliche Evaluation
Am Ende der Veranstaltungen, etwa in den letzten 5-10 Minuten der vereinbarten Seminarzeit, laden wir die Teilnehmenden immer zu einer schriftlichen Evaluation ein. Diese ist wichtig für die Gesamtevaluation des Projekts. Daher bitten wir Sie darum, diesen letzten Programmpunkt in Ihrer Zeitplanung zu berücksichtigen. Eine mündliche Feedbackrunde (als kurzes Blitzlicht, Mentimeter, etc) können Sie selbstverständlich trotzdem vorher durchführen.

Arbeitsmaterial
Falls Sie den Teilnehmenden zur Vorbereitung Informationen zukommen lassen wollen, da sie zB spezifisches Arbeitsmaterial für den Workshop bereithalten sollen (Post its, Papier, Fäden, Postkarten, Gegenstände, etc.), können Sie uns dies gerne im Vorfeld mitteilen. Dann nehmen wir diesen Hinweis in unsere Anmeldebestätigung per Mail auf. Außerdem sind, falls notwendig, kleinere, postalische Materialsendungen an die Teilnehmenden möglich, deren Versand wir übernehmen – hierfür müssten Sie uns allerdings rechtzeitig, min. 4 Wochen vorher, über die Inhalte und Materialien informieren.

Seminarmaterial
Außerdem möchte die Kulturstiftung des Bundes den Teilnehmenden die Seminarmaterialien gerne im Nachhinein zugänglich machen. Damit sind gemeint: Handouts, Reader, Literaturlisten, Linklisten, Arbeitsblätter, Präsentationen, etc., mit denen Sie gearbeitet haben. Daher sammelt sie alle Seminar-Materialien auf einer passwortgeschützten Plattform, die nur den Projektträger_innen zugänglich ist. Bitte senden Sie uns daher Ihre Materialien zu (entweder schon vor oder kurz nach der Veranstaltung), damit wir das Material gesammelt an die KSB senden und den Projektträger_innen zur Verfügung stellen können. Vielen Dank!

Zeitplan
Bitte schicken Sie uns, falls nicht schon geschehen, etwa 2 Wochen vor dem Seminar einen konkreteren Ablaufplan mit Programmpunkten und Pausen zu.

Technik

  • Die Fortbildungen laufen über den Anbieter Zoom. Die technischen Voraussetzungen zur Teilnahme sind ein stabiler Internet-Zugang, ein PC oder Notebook mit Tastatur, Mikrofon, Kamera sowie Lautsprechern (oder Kopfhörer).
  • Sie haben die Möglichkeit, bei uns einen begleitenden, technischen Support anzufordern. Dieser kann die Veranstaltung im Hintergrund begleiten und bei technischen Schwierigkeiten der Teilnehmenden Ansprechpartner_in. Andererseits kann der technische Ablauf der Veranstaltung in einem gemeinsamen Briefingstermin gemeinsam durchgesprochen und begleitende Elemente eingebaut werden. Geben Sie uns dafür bitte möglichst früh Bescheid, damit wir die Kolleg_innen anfragen können.
  • Falls Sie spezifische Hard- oder Software benötigen oder bestimmte digitale Tools einbinden wollen, für die eine kostenpflichtige Lizenz erforderlich ist (zB Miro, Mentimeter, Conceptboard, Padlet, o.ä.) sprechen Sie uns gerne an. Grundsätzlich ist es wünschenswert, in diesem Programm möglichst viele digitale Tools auszuprobieren. Hier sollten wir allerdings darauf achten, genügend Zeit dafür einzuplanen, diese im Workshop gut und verständlich einzuführen und sie damit nicht nur als „Mittel zum Zweck“ zu begreifen, sondern gleichermaßen auch als kurzes Thema für sich. Die Erfahrungsspanne kann, gerade beim Thema digitale Tools, sehr auseinanderklaffen. Es wäre schade, wenn wir Teilnehmende deswegen "verlieren".


4) Die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel

Falls Sie die Bundesakademie noch nicht kennen, folgen hier außerdem ein paar Informationen:
An der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel (ba•) trifft Kunst auf Praxis. Für diese Idee stehen die sechs Programmbereiche Bildende Kunst, Darstellende Künste, Musik, Literatur, Museum sowie Kulturmanagement, -politik und -wissenschaft sowie unterschiedliche (Kooperations-)Projekte. Rund 180 Veranstaltungen jährlich widmen sich in diesem Sinne der beruflichen Fort- und Weiterbildung, beispielsweise als Seminar, Qualifizierungsreihe oder Tagung. Wir richten uns mit unserem Angebot an alle, die Kunst und Kultur schaffen und / oder vermitteln. Unser Auftrag ist das lebenslange Lernen. Wir unterstützen Profis von Beginn ihres Studiums und während ihrer gesamten beruflichen Laufbahn. Unsere Gäste kommen aus dem Bundesgebiet und angrenzenden Ländern.

Die Künste stehen an der Bundesakademie im Mittelpunkt. Sie bestimmen unsere Lehre und den (Selbstbildungs-) Prozess der Teilnehmenden. Wir sorgen für qualitativ und organisatorisch hochstehende Angebote, um idealerweise allen Menschen einen Zugang zu Künsten und Kulturen zu ermöglichen.

In der Regel arbeiten wir in den Seminarräumen im Schloss Wolfenbüttel. Dort stehen uns sowohl der eigentliche Seminarraum als auch zusätzliche Bereiche für Arbeitsgruppen zur Verfügung. Wenn Sie hier besondere Ansprüche an die Zahl oder die Ausstattung der Räumlichkeiten haben, teilen Sie uns das bitte mit. Weitere Arbeitsräume für Gruppen bis zu 12 Personen stehen in »Haus Drei«, dem ehemaligen Schünemannschen Wohnhaus zur Verfügung. Das Gästehaus bietet weitere Optionen, etwa das »Theaterdach« (bis zu 20 Personen) sowie das große Mühlenfoyer mit Platz für 15 bis zu 150 Personen.

Die Bundesakademie wurde 1986 als gemeinnütziger Verein gegründet. Sie wird institutionell gefördert durch das Land Niedersachsen (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur) und projektbezogen durch den Bund (Ministerium für Bildung und Forschung und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien).

Hier geht’s zur Website der Bundesakademie
Hier geht’s zum gesamten Fortbildungsprogramm der Bundesakademie

 

Falls Sie dazu noch Fragen haben, melden Sie sich gerne!
Wir freuen uns auf unsere Online-Begegnung und die Zusammenarbeit mit Ihnen.

 

 

Projektlaufzeit:
April 2021 - Dezember 2021

Kontakt:
Julia Zalewski
Projektreferentin
Tel: 0176 45675042
e-Mail: julia.zalewski[at]bundesakademie.de

Julian Scheuer
Projektmanagement
Tel: 0159 01669445
e-Mail: julian.scheuer[at]bundesakademie.de

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