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  • Foto: Ilja Mess

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K² - Kulturnetzwerke in Kommunen

Chancengerechte Bildung setzt starke Netzwerke voraus

Jetzt für den Beratungsprozess (2021 – 2022) bis zum 15. Dezember 2020 hier bewerben!

Als Teil der fachlichen Begleitstruktur des bundesweiten Förderprogramms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« plant die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierten Projekts, sechs ausgewählte Kommunen in einem zweijährigen Analyse- und Beratungsprozess im Aufbau und in der Stärkung von kulturellen Bildungsnetzwerken zu unterstützen. Angesprochen sind Kommunen, die bereits erste Erfahrungen mit »Kultur macht stark« (oder anderen multiprofessionellen Förderprogrammen im Bereich Kulturelle Bildung) gemacht haben.

 

Projektbeschreibung: Chancengerechte Bildung setzt starke Netzwerke voraus. Die Kommune ist als Gestalterin vor Ort der Ausgangspunkt für gelingende (kulturelle) Bildungsprozesse. Akteur_innen Kultureller Bildung agieren mit ihren vielfältigen Angeboten nah an den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, wodurch diesen mehr Teilhabechancen eröffnet werden können. Im Projekt werden sechs ausgewählte Kommunen im Aufbau und in der Stärkung kultureller Bildungsnetzwerke unterstützt. Die derzeitige Pandemie hat gezeigt, inwiefern Kooperationen zwischen formalen und non-formalen kulturellen Bildungsakteur_innen sowie weiteren Partner_innen an ihre Grenzen kommen und neu gedacht werden müssen. Die Beratung soll daher schwerpunktmäßig auf die Frage abzielen, wie eine Vernetzung in Zeiten von Corona möglich sein kann, wie vorhandene Ressourcen gebündelt und krisenfeste(re) Kooperationsstrategien vor Ort entwickelt werden können. Durch die sys­tematische Vernetzung und den konzeptionellen Austausch sollen die Netzwerke und somit die Angebotsstrukturen Kultureller Bildung vor Ort in den Kommunen gestärkt werden. So soll das Ziel der Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder und Jugendliche vor Ort ein Stück näher rücken.

 

Projektziele: Im Projekt werden sechs ausgewählte Kommunen im Aufbau und in der Stärkung kultureller Bildungsnetzwerke unterstützt. Dabei durchläuft pro Kommune ein festes Team (10-15 Personen), bestehend aus Mitarbeitenden der kommunalen Verwaltungen, Akteur_innen der Kulturellen Bildung sowie der Kinder- und Jugendarbeit, der Kindertagesstätten, Schulen und der Sozialarbeit, einen zweijährigen Analyse- und Beratungsprozess. Dieser wird ausgerichtet von der Bundesakademie Wolfenbüttel, einem der bedeutendsten Anbieter praxisnaher beruflicher Fort- und Weiterbildung im Bereich Kulturelle Bildung.

Warum sollten Kommunen / Regionen teilnehmen?

  • Chancengerechtigkeit: Durch abgestimmte Konzepte und Vernetzung werden die kommunalen Bildungschancen für Kinder und Jugendliche vor Ort verbessert
  • Expertise: Einschlägige Expert_innen mit den Schwerpunkten Kooperationen und Bildungslandschaften, Coaching, Zukunftsgestaltung und Agile Organisationsstrukturen gestalten die Workshops
  • Bedarfsorientierung: Ein individueller Arbeitsplan wird ausgehend von der Analyse bestehender Netzwerke und Potenziale der Gruppen entwickelt
  • Peer-to-Peer-Austausch: Kollegiale Austauschformate ermöglichen einen Wissensaustausch, jenseits von Ressort- und kommunalen Grenzen
  • Standortvorteil: Gemeinsame Zukunftsvisionen sichern eine langfristige Zusammenarbeit im Netzwerk
  • Verbindlichkeit: Die Einbindung der Leitungsebene sowie eine gemeinsame Zielvereinbarung schaffen eine verbindliche Zusammenarbeit

 

Wie ist der Projektverlauf?

Digitale Informationsveranstaltung (eintägig, 02/2021)
In Absprache mit den ausgewählten Kommunen wird ein breiter Interessentenkreis zu einem digitalen Informationstreffen eingeladen. Im Rahmen dieser Veranstaltung stellt das K²-Team sich und das Projekt vor.

Zusammensetzung der teilnehmenden Gruppen (02-03/2021)

In einem zweiten Schritt haben alle interessierten Akteur_innen die Möglichkeit, sich für die Teilnahme an der Projektgruppe zu bewerben. Die multiprofessionellen Gruppen werden möglichst heterogen und in enger Absprache mit den Antragsteller_innen zusammengestellt.


Die Inhalte der Praxisworkshops werden nach den individuellen Bedarfen und Schwerpunkten der teilnehmenden Gruppen ausgerichtet und daher im Folgenden nur grob skizziert.

Strategieworkshop mit kommunalen Entscheidungsträger_innen (05-07/2021)
Dem 1. Praxisworkshop wird ein zweistündiger Strategieworkshop mit den wesentlichen Entscheidungsträger_innen und dem K²-Team vor Ort vorangestellt, der in einer Zielvereinbarung mündet.

 

1. Praxisworkshop: Standortbestimmung (zweitägig, 05-07/2021)

Mit diesem zweitägigen Präsenz-Workshop beginnt der Beratungsprozess. Hierbei sollen die spezifischen Kompetenzen, Ressourcen, Themenfelder und Rollen sowie die bereits vorhandenen Kooperationsbeziehungen der unterschiedlichen Einrichtungen bzw. Personen in der Gruppe identifiziert werden. Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt, einem partizipativen Gestaltungs- und Planungsverfahren, entwerfen die Teilnehmenden Strategien für krisenfeste(re), resiliente Netzwerkstrukturen in ihrer Kommune.

 

2. Praxisworkshop: Erstellung eines Arbeitsplans (digital, eintägig; 10-11/2021)

Der zweite Praxisworkshop wird eintägig und digital durchgeführt. Aufbauend auf ersten Erkenntnissen zu bestehenden Kooperations- und Netzwerkstrukturen werden die Schwerpunktthemen der Kommunen identifiziert. Gemeinsam wird ein bedarfsorientierter Arbeitsplan erstellt, der den Beratungsprozess strukturiert. Durch konkrete Arbeitsaufträge wird der fachliche Austausch innerhalb der Gruppe und darüber hinaus gesichert. Ziel ist es, die Zusammenarbeit im kulturellen Bildungsnetzwerk verbindlich zu strukturieren und den Wissenstransfer zu weiteren Partnern zu sichern.

Zu terminieren: Strategieworkshop mit kommunalen Entscheidungsträger_innen (2022)
Wie in 2021 gibt es auch in diesem Jahr einen zweistündigen Strategieworkshop mit den wesentlichen Entscheidungsträger_innen und dem K²-Team vor Ort.



3. Praxisworkshop: Reflexion und Nachhaltigkeit (zweitägig, 05-07/2022)

In diesem Präsenz-Workshop werden die Entwicklungsprozesse der Akteur_innen mit Blick auf den verabredeten Arbeitsplan reflektiert. Entstandene Herausforderungen und offene Fragen werden in kollegialen Beratungsformaten besprochen. Ziel ist es, dass die Teammitglieder konkrete Zielvereinbarungen miteinander treffen.

Transferkonferenz (eintägig, 10/2022)
In einer Transferkonferenz, die in der Bundesakademie Wolfenbüttel stattfinden wird, sollen die Erkenntnisse aus der Projektlaufzeit mit allen beteiligten Kommunen diskutiert und der Fachöffentlichkeit vorgestellt werden.

 

Wer kann sich bewerben?

  • Verwaltungen aller Kommunen (kreisfreie Städte, Kreisstädte), die erste Erfahrungen mit multiprofessionellen Kooperationsprojekten haben (z.B. »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung«).
  • Insbesondere kleinere und mittlere Kommunen (bis 100.000 Einwohner_innen) sind zur Bewerbung aufgefordert
  • Insbesondere Kommunen, die noch nicht über ein Rahmenkonzept Kultureller Bildung oder einen Kulturentwicklungsplan verfügen
  • Voraussetzung ist die politische Unterstützung von zwei Ressortleitungen sowie relevanter Entscheidungsträger_innen aus den Bereichen Jugend, Kultur, Bildung und/oder Soziales und deren Teilnahme an einem Strategieworkshop / Jahr

Bitte bewerben Sie sich bis zum 15. Dezember 2020 über das Onlineformular.

 

Projektlaufzeit
2021-2022

Kontakt

Franziska Schönfeld
Projektreferentin K² - Kulturnetzwerke in Kommunen und Regionen
Tel: 0159 01325066
e-Mail schreiben