Veranstaltung

Ethiken des Kuratierens

Im Fokus des Workshops steht die Frage nach einer Ethik des Kuratierens. So verpflichten sich beispielsweise Museen einem „Code of Ethics“, da sie als Institutionen im öffentlichen Interesse zu handeln haben. Was aber bedeutet das konkret für die kuratorische Praxis im Bereich der Bildenden Kunst und in Bezug auf verschiedene Differenzkategorien?

Als Ausgangspunkt einer Annäherung an diese Frage dient die basale Annahme, dass im Zuge von Ausstellungen eine bewusst getroffene Auswahl von Objekten sichtbar gemacht und einem Publikum vermittelt wird. Dementsprechend können –  je nachdem unter welchen Bedingungen und nach welchen Kriterien hiermit verbundene Entscheidungen getroffen werden –  Ausstellungen gesellschaftliche Entwicklungen widerspiegeln, diese vorantreiben oder aber auch gezielt in sie intervenieren. Anhand von konkreten Beispielen aus der Praxis, der Auseinandersetzung mit theoretischen Texten und fachlichen Diskussionen liegt das Augenmerk dieses Workshops insbesondere auf dem Umgang mit Aspekten von Race, Class, Sexuality und Gender.

Die Veranstaltung richtet sich an Kurator_innen, Volontär_innen im Bereich Museum und Bildende Kunst sowie an interessierte Studierende.

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Nähere Informationen ab Frühjahr 2019. Bei Interesse an der Veranstaltung lassen Sie sich gerne per Mail an sabine.oehlmann@bundesakademie.de vormerken.

 

Leitung: Fiona McGovern | Datum: 22. Sep (16:00 Uhr) - 24. Sep 2019 (14:00 Uhr) | Anmeldeschluss: 22. Aug 2019 |

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