BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:https://github.com/derhansen/sf_event_mgt
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
UID:614-64@www.bundesakademie.de
CLASS: PUBLIC
SUMMARY:ALMOST BEST PRACTICE
DESCRIPTION:Theater fÃ¼r junges Publikum wird seit einigen Jahren im kultur
 politischen Bildungsdiskurs sehr gelobt; dafÃ¼r, dass es sich insbesondere
  an marginalisierte und diskriminierte Gruppen und Personen richtet und si
 e zur Teilhabe einlÃ¤dt -  ob Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene, o
 b geflÃ¼chtet, diasporisch oder mit migrantischem Erbe. Dabei wird dem The
 atermachen mit jungen Menschen viele positive Effekte zugeschrieben. Die R
 ede ist von Sensibilisierung gegenÃ¼ber Diskriminierungsverhalten und Ausg
 renzungspraxen, von Kompetenzentwicklung im Bereich sowohl der Ã¤sthetisch
 en als auch der sozialen Praxis, von Integration und Empowerment. Gleichze
 itig sehen sich die Theatermacher_innen mit dem Problem konfrontiert, dass
  sie mit jeder Ã–ffnung des Arbeitsfeldes fÃ¼r die Auseinandersetzung mit 
 gesellschaftlichen Ungleichheiten Gefahr laufen, diese zu reproduzieren un
 d damit strukturell zu verfestigen. In letzter Zeit ist die Forderung von 
 Akteur_innen aus marginalisierten Communities an die Theatermacher_innen, 
 sich mit dieser unbewussten und zumeist auch ungewollten Komplizenschaft u
 nd ihrer systemischen Verankerung auseinanderzusetzen, lauter geworden und
  die Bereitschaft dieser, das zu tun, spÃ¼rbar gewachsen. Immer hÃ¤ufiger 
 stellen sie sich der Frage: Wie kann das Theater fÃ¼r Junges Publikum, das
  diskriminierungskritisch agieren mÃ¶chte, diese Herausforderungen meister
 n, WidersprÃ¼che auflÃ¶sen und die notwendigen Transformationsprozesse ein
 leiten?Die Tagung bietet Theatermacher_innen die Gelegenheitâ€¢ 	sich mit 
 den WidersprÃ¼chen ihrer gegenwÃ¤rtigen Theaterpraxis auseinanderzusetzenâ
 €¢	 Voraussetzungen und Herausforderungen diskriminierungskritischer Theat
 erarbeit kennenzulernenâ€¢	 notwendige Transformationsprozesse zu benennen
 â€¢	 sich mit Fachkolleg_innen zu vernetzen und Ã¼ber die eigene Praxis in
 s GesprÃ¤ch zu kommenâ€¢	 fÃ¼r sich selbst erste konkrete Ziele fÃ¼r eine 
 diskriminierungsfreie Praxis zu definierenDie zweitÃ¤gige Veranstaltung in
  den RÃ¤umen der Bundesakademie garantiert darÃ¼ber hinaus eine inspiriere
 nde Zeit mit anderen Theatermacher_innen.KuratierungDr. Ferdaouss Adda, Le
 yla Ercan, Barbara Kantel, Dan Thy Nguyá»…n, Dr. Birte WernerLeitungBarbar
 a Kantel, Dramaturgin am Schauspiel HannoverMarc-Oliver Krampe, Programmle
 iter Darstellende KÃ¼nste der baâ€¢FÃ¼r Mitglieder des AK Nord der ASSITEJ
  reduziert sich der Teilnahmebeitrag auf 10,â€“ Euro. Bitte teilen Sie uns
  das bei Ihrer Anmeldung gegebenenfalls im Feld Â»ZusÃ¤tzliche Information
 enÂ« mit.Eine Kooperation des Arbeitskreises Nord der ASSITEJ mit der Bund
 esakademie fÃ¼r Kulturelle Bildung WolfenbÃ¼ttelMit freundlicher UnterstÃ¼
 tzung der NiedersÃ¤chsischen Staatstheater Braunschweig, Hannover und Olde
 nburg, der Landeszentrale fÃ¼r politische Bildung Niedersachsen sowie des 
 Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik DeutschlandHygiene
 konzeptEine Teilnahme ist nur mÃ¶glich mit einem vollstÃ¤ndigen Impfnachwe
 is oder dem Nachweis einer Ã¼berstandenen Corona-Erkrankung (Infektion lie
 gt nicht lÃ¤nger als sechs Monate zurÃ¼ck) und einem negativen Antigen-Sch
 nelltest, der bei Veranstaltungsbeginn nicht Ã¤lter als 24 Stunden sein da
 rf (kein Selbsttest) (2Gplus-Regel).*zitiert aus dem ExposÃ© Â»Double Bind
  postkolonial. Kritische Perspektiven auf Kunst und Kulturelle BildungÂ«, 
 hrsg. von Maria do Mar Castro Varela und Leila Haghighat, 2020
LOCATION:GÃ¤stehaus
DTSTART:20211201T130000Z
DTEND:20211202T113000Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR
