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Werkstatt Publikums- und Inszenierungsgespräche

Neue Formate für die Kunst des gemeinsamen Austauschs

Das klassische Publikumsgespräch findet nach der Aufführung statt und ist kein Gespräch, sondern ein Vortrag mit Fragerunde. Es lässt sich auf eine einfache Formel bringen: A spricht über A vor B. Die Theaterschaffenden (Schauspieler_innen, Regieseur_innen, Dramaturg_innen, Theaterpädagog_innen) reden vor Publikum über sich und ihre Arbeit – manchmal stellen einzelne Zuschauer_innen Fragen, die vor allem zeigen, dass sie sich zuhause gründlich vorbereitet haben.

Wie können Inszenierungsgespräche anders gestaltet werden, damit sie statt bildungsbürgerlicher Belehrung einen Dialog zwischen allen Anwesenden initiieren? Wie können wir, als Zuschauer_innen, als Künstler_innen, als Pädagog_innen, als Bürger_innen miteinander über Darstellende Künste, ihre Formen und Inhalte ins Nachdenken und Reden kommen? Wie ermöglichen wir, dass unsere Stadt- und Staatstheater, unsere freien Theaterhäuser, unsere soziokulturellen Zentren Orte sind, an denen Fremde öffentliche Angelegenheiten miteinander besprechen? Welche alternativen Gesprächs- und Austauschformate brauchen wir dafür?

Wir erproben und entwickeln im Workshop Formate für Gespräche zwischen den Zuschauer_innen und zwischen Publikum und Bühnenkünstler_innen. Wir erproben Interaktionswerkzeuge, die es uns ermöglichen, als Gruppen miteinander in Austausch & Gespräch zu kommen. Wir sammeln und formulieren Fragen, die schnelle Gesprächseinstiege ermöglichen.

Eingeladen dazu sind alle, die mit Gruppen Gespräche über künstlerische Arbeiten führen oder an solchen Gesprächen teilnehmen.

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