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UID:610-64@www.bundesakademie.de
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SUMMARY:Doing Archive
DESCRIPTION:Bilddatenbanken, Clouds, Archive und Ordnungssysteme â€“ vor de
 m Hintergrund von Big Data und wachsenden Bildermengen, gewinnen Praktiken
  des Sammelns und Ordnens, des Archivierens und PrÃ¤sentierens an Bedeutun
 g. Auch im Feld der zeitgenÃ¶ssischen Kunst ist der Umgang mit Sammlungen 
 und Archiven, etwa im Bereich der Fotografie, eine lebendige Praxis, die e
 ng mit dem GedÃ¤chtnis und Praktiken des Erinnerns verbunden ist. KÃ¼nstle
 r_innen wie beispielsweise Arwed Messmer oder Jens Klein, recherchieren in
  existierenden Archiven oder machen gefundene Artefakte zum Ausgangspunkt 
 ihrer Arbeiten. Andere, wie Hagar Cygler, erstellen â€“ beispielsweise auf
 grund fehlender Institutionen â€“ eigene Archive. Tatiane Lecomte beschÃ¤f
 tigt sich in ihrer Arbeit Â»AnschlussÂ« mit dem Akt der Bildproduktion und
  der Einordnung des entstandenen Materials und betrachtet Geschichte und d
 ie Geschichtsschreibung dabei als Konstruktion. Und zunehmend widmen sich 
 KÃ¼nstler_innen subjektiven ZugÃ¤ngen zu Archiven und entwickeln teils fik
 tionale Herangehensweisen, wie etwa die Atlas Group, die Fragen von Identi
 tÃ¤t, Erinnerungskulturen und Geschichtsschreibung thematisieren.\n\nSamml
 ungen und Archive bezeugen darÃ¼ber hinaus immer auch ihre eigene Entstehu
 ngsgeschichte und -bedingungen, sei es die des Sammlers/der Sammlerin, der
  musealen Institutionen oder aber die Geschichte von Gemeinschaften und Id
 entitÃ¤ten. Sie folgen/sind geprÃ¤gt von/ (unsichtbaren) Regeln, Logiken s
 owie politischen und privaten Interessen. Gerade in Ã¶ffentlichen Archiven
  werden so politische Perspektiven (re-)konstruiert und geformt, um Strukt
 uren und Inhalte fÃ¼r die Vermittlung von Geschichte bereitzustellen.\n\nA
 usgehend von diesen Fragestellungen beschÃ¤ftigt sich das kÃ¼nstlerisch-pr
 aktische Seminar mit privaten und Ã¶ffentlichen (Bild-)Sammlungen und Arch
 iven. Am Beispiel kÃ¼nstlerischer Strategien werden Aspekte wie Vielschich
 tigkeit, Geschichtlichkeit bis hin zu politischen Interessen und HintergrÃ
 ¼nden, die in diese eingeschrieben sind, herausarbeitet. Im Seminar entste
 hen ausgehend von den mitgebrachten Bildsammlungen der Teilnehmenden, kÃ¼n
 stlerische AnsÃ¤tze im Umgang mit Archiven. Ob biografisches Fotomaterial,
  interessensgeleitete Sammlungen von Eigenem oder Gefundenem â€“ thematisc
 h kÃ¶nnen die nur wenige Bilder bis hin zu umfangreichem Material umfassen
 den Sammlungen beispielsweise die DDR, die BRD, Familienbilder im Kontext 
 des Zweiten Weltkriegs und NS oder Migrationsgeschichte(n) aufgreifen.\n\n
 Das Seminar richtet sich an alle, die sich in ihrer kÃ¼nstlerischen und ve
 rmittelnden Arbeit, im Studium oder kunstpÃ¤dagogischer Praxis bereits mit
  der Thematik von Bildsammlungen und Bildarchiven auseinandergesetzt haben
  oder Impulse hierzu suchen.
LOCATION:GÃ¤stehaus
DTSTART:20211022T140000Z
DTEND:20211024T103000Z
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