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UID:1899-64@www.bundesakademie.de
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SUMMARY:Ich, ich, ich
DESCRIPTION:Nirgends geht es im Journalismus subjektiver zu als beim feuill
 etonistischen Schreiben. Warum? Weil dort meist Geschmacksurteile gefÃ¤llt
  werden. Trotzdem ist das Ich im Kulturjournalismus lange verpÃ¶nt gewesen
 , denn traditionellerweise galt in den Medien Sachlichkeit als hÃ¶chstes u
 nd schÃ¼tzenwertes Gut der Berichterstattung.Mit der Konjunktur zahlreiche
 r Varianten des Online-Journalismus hat sich das deutlich geÃ¤ndert. Aber 
 wie beschreibt sich ein Ich selbst, wenn es Â»nebenbeiÂ« Ã¼ber Kultur beri
 chtet? Und kennen wir nicht Textgattungen wie Glosse, Kommentar oder Repor
 tage, die seit jeher ich-geprÃ¤gt waren? Und was lÃ¶ste diese SubjektivitÃ
 ¤t beim Publikum, bei Leserinnen und Lesern aus?In unserer Werkstatt nÃ¤he
 rn wir uns diesen Fragen schreibpraktisch und suchen am Beispiel eigener s
 owie in den Medien verÃ¶ffentlichter Artikel nach Antworten, welche Rolle 
 der Â»EgoismusÂ« im Feuilleton spielt oder spielen sollte. Und natÃ¼rlich 
 verstÃ¤ndigen wir uns dabei zugleich auch auf Kriterien fÃ¼r das Schreiben
  Ã¼ber Kultur.
LOCATION:GÃ¤stehaus
DTSTART:20260814T140000Z
DTEND:20260816T103000Z
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