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SUMMARY:Ich, ich, ich
DESCRIPTION:Nirgends geht es im Journalismus subjektiver zu als beim feuill
 etonistischen Schreiben. Warum? Weil dort meist Geschmacksurteile gefällt
  werden. Trotzdem ist das Ich im Kulturjournalismus lange verpönt gewesen
 , denn traditionellerweise galt in den Medien Sachlichkeit als höchstes u
 nd schützenwertes Gut der Berichterstattung.Mit der Konjunktur zahlreiche
 r Varianten des Online-Journalismus hat sich das deutlich geändert. Aber 
 wie beschreibt sich ein Ich selbst, wenn es »nebenbei« über Kultur beri
 chtet? Und kennen wir nicht Textgattungen wie Glosse, Kommentar oder Repor
 tage, die seit jeher ich-geprägt waren? Und was löste diese SubjektivitÃ
 ¤t beim Publikum, bei Leserinnen und Lesern aus?In unserer Werkstatt nähe
 rn wir uns diesen Fragen schreibpraktisch und suchen am Beispiel eigener s
 owie in den Medien veröffentlichter Artikel nach Antworten, welche Rolle 
 der »Egoismus« im Feuilleton spielt oder spielen sollte. Und natürlich 
 verständigen wir uns dabei zugleich auch auf Kriterien für das Schreiben
  über Kultur.
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DTSTART:20260814T140000Z
DTEND:20260816T103000Z
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