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SUMMARY:Rassismuskritische Sprache im Kulturbereich
DESCRIPTION:Die wenigsten Menschen möchten andere gezielt und absichtlich 
 diskriminieren. Dennoch geschieht dies, oftmals unbewusst, in der täglich
 en Kommunikation und Berichterstattung. Ein Begriff, der für die eine Per
 son wertneutral oder rein deskriptiv scheinen mag, kann beim Gegenüber Ir
 ritation oder gar Verletzung auslösen. Dies liegt nicht etwa an persönli
 chen Befindlichkeiten. In unsere Sprache ist Geschichte eingeschrieben, we
 lche je nach Standpunkt ganz unterschiedlich gelesen wird.Gerade im Kultur
 bereich spielt Sprache eine übergeordnete Rolle: Auf der Bühne, in der V
 ermittlungsarbeit, bei der Veranstaltungsankündigung, in der Kommunikatio
 n mit internen und externen Beteiligten und mit dem (potentiellen) Publiku
 m.Dieser Workshop lädt Kulturpraktiker_innen of Color* ein, in einer gesc
 hlossenen Atmosphäre Strategien zum Umgang mit rassistischer Sprachpraxis
  in ihrem eigenen Arbeitskontext zu entwickeln. Parallel werden weiße* Ku
 lturschaffende eingeladen, ihre eigene Sprachpraxis und den Umgang mit Spr
 ache in der eigenen Institution zu reflektieren. Am zweiten Kurstag erarbe
 iten alle Teilnehmenden gemeinsam konstruktive Strategien für eine diskri
 minierungssensible Sprache im Kulturbereich.*People of Color ist eine Selb
 stbezeichnung von Menschen, die Rassismus erfahren. Siehe die ausführlich
 e Begriffsbeschreibung von Diversity Arts Culture.Weiß und Weißsein beze
 ichnen ebenso wie Schwarzsein keine biologische Eigenschaft und keine reel
 le Hautfarbe, sondern eine politische und soziale Konstruktion. Siehe die 
 ausführliche Begriffsbeschreibung von Amnesty International.Referent_inne
 nInfos zu Amo-Braunschweig PostkolonialWir sind ein diverses und basisdemo
 kratisches Kollektiv. Wir haben den Anspruch emanzipatorisch, intersektion
 al und fortschrittlich zu agieren. Unsere Kerngruppe setzt sich zusammen a
 us vier Braunschweiger_innen. Wir vier sind People of Color, Schwarze Deut
 sche und weiß positionierte Menschen. Wir sind weiblich, männlich, heter
 osexuell, queer, unterschiedlichen Alters und haben vielfältige beruflich
 e Hintergründe. Wir treffen uns in regelmäßigen Abständen und überleg
 en gemeinsam, welche Aktionen wir für Menschen in und um Braunschweig anb
 ieten können, um Räume zu eröffnen, sich kritisch mit postkolonialer Ge
 schichte auseinanderzusetzen. Wichtig ist uns die Sensibilisierung und Aus
 einandersetzung mit Themen der rassismuskritischen Bildungsarbeit. Nebst V
 eranstaltungen wie Vorträgen, Ausstellungen, Diskussionsrunden bieten wir
  thematische Seminare zu Themen wie Empowerment und Powersharing, Auseinan
 dersetzung mit (weißen) Privilegien, Kolonialismus, Rassismus als Struktu
 r und weitere Aktionen wie offene Vernetzungstreffen an.Personen und Täti
 gkeitenSamuel Kofi AcheampongSamuel Kofi Acheampong ist Gesundheits- und K
 rankenpfleger und Student der Humanmedizin. Er arbeitet seit über 10 Jahr
 en ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit und ist Pate für das Proj
 ekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.Seit Beginn des Jah
 res 2020 ist er Stipendiat der Deutschlandstiftung Integration. Er istMitb
 egründer des Kollektivs Amo-Braunschweig Postkolonial.Céline Bartholomae
 usStudierte „Kunst in Aktion“ & „Kunstwissenschaften“ an der Hochs
 chule für Bildende Künste in Braunschweig.Seit 2017 ist sie als Theaterv
 ermittlerin und Projektleitung für das Kooperationsprojekt „Theater in 
 die Schule“ am Staatstheater Braunschweig tätig.Vor ihrem dortigen Enga
 gement arbeitete sie als freiberufliche Theaterpädagogin mit verschiedene
 n Institutionen und realisierte künstlerische Projekte und Inszenierungen
  mit dem Fokus auf Diversität, Empowerment und politischer Bildung.Seit d
 er Spielzeit 2018/2019 ist sie als Lehrbeauftragte an der HBK Braunschweig
  für „Theater in die Schule“ tätig. Sie ist Mitbegründerin von Amo-
 Braunschweig Postkolonial.Maik BischoffReferent für Friedenspädagogik in
  der Dokumentationsstätte überKriegsgeschehen und Friedensarbeit – Ant
 ikriegshaus Sievershausen e. V.Bildungsreferent bei der Sozialistischen Ju
 gend - Die Falken imBezirksverband Braunschweig. Mitbegründer von Amo-Bra
 unschweig Postkolonial.Die Teilnahme ist kostenfrei. Reise- sowie Übernac
 htungskosten müssen selbst getragen werden.Workshopzeiten: Montag, 16.03.
  13.00-18.00 Uhr und Dienstag, 17.03. 9.00-15.00 Uhr. Anmeldeschluss: Mont
 ag, 9. März 2020.Der Workshop ist Teil des Fortbildungsangebots der Bunde
 sakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel im Rahmen von KIWit.
LOCATION:ba unterwegs
DTSTART:20200316T110000Z
DTEND:20200317T113000Z
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