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UID:1281-64@www.bundesakademie.de
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SUMMARY:Rethinking Dance
DESCRIPTION:For english version see â€žDownloadsâ€œ on the right-hand side\
 n\nDer zeitgenÃ¶ssische Tanz â€“ und das Theater â€“ erleben eine nie geka
 nnte Notwendigkeit, sich ihre Ressourcen, Macht- und Verteilungsstrukturen
  zu vergegenwÃ¤rtigen und die Mechanismen von In- und Exklusion, von Hiera
 rchien, Diskriminierung und Rassismus zu enttarnen und konstruktiv aufzulÃ
 ¶sen. Wir initiieren eine temporÃ¤re Gemeinschaft, in der somatisch und an
 alytisch forschend, Erfahrungen spÃ¼rbar gemacht und Visionen entwickelt w
 erden zu Fragen wie - welches Wissen zu KÃ¶rpergesundheit, Bewegung und Ta
 nz ist aktuell vorherrschend? - Wie spiegelt sich die Â»white supremacyÂ« 
 in Tanz und KÃ¶rperarbeit wider? - Was ist die Norm, die wir anerkennen un
 d reproduzieren, und was wÃ¤re die Anti-Norm? Um obige Fragen konkret begr
 eifen zu kÃ¶nnen, widmen wir uns zunÃ¤chst grundlegenden Aufgaben: - WeiÃŸ
 -Sein als Kategorie zu begreifen - die eigenen Privilegien innerhalb der G
 esellschaft zu reflektieren und zu erfahren - Rassismus als Konstruktion z
 u verstehen und seine Dekonstruktion als Chance zu begreifen - die emotion
 ale Arbeit anzuerkennen, die damit zusammenhÃ¤ngt, und sich dem Thema kÃ¶r
 perlich zu nÃ¤hern FÃ¼r die eigene kÃ¼nstlerische Praxis erfolgt schlieÃŸl
 ich die Notwendigkeit, folgende Fragen zu stellen: - Warum, fÃ¼r wen oder 
 was arbeite ich? - Wie funktioniert Kapitalismus und die Steuerung, Kapita
 lisierung und Appropriation in Kunst? - Eine kÃ¼nstlerische Praxis als Ant
 i-Norm, was wÃ¤re das? - was wÃ¤re das Konzept von degrowth in der kÃ¼nstl
 erischen Arbeit/Praxis? Dieses Seminar lÃ¤dt explizit alle Interessierten 
 ein. Angelehnt an die Philosophin Judith Butler (Quelle: Anmerkungen zu ei
 ner Theorie der Versammlung), gelingt eine VerÃ¤nderung der gesellschaftli
 chen VerhÃ¤ltnisse nur durch ein leibliches Versammeln aller KÃ¶rper und K
 Ã¶rperlichkeiten, um eine Gemeinschaft zu bilden, welche ihre Bedingungen 
 zu leben und zu arbeiten selbst formuliert, erkÃ¤mpft und erschafft.\n\nKe
 inerlei Vorerfahrung erforderlich. Bitte bequeme (Trainings-) Kleidung mit
 bringen. English speakers welcome.\n\nDie Teilnahme von Studierenden der H
 ochschule fÃ¼r Bildende KÃ¼nste Braunschweig (HBK) sowie des Fachbereiches
  II (Kulturwissenschaften und Ã„sthetische Kommunikation) der UniversitÃ¤t
  Hildesheim wird durch die beiden Hochschulen gefÃ¶rdert.\n\nAnerkennung f
 Ã¼r Studierende des Studienganges Darstellendes Spiel der Leibniz Universi
 tÃ¤t Hannover im Rahmen ihres Studiums mÃ¶glich.
LOCATION:GÃ¤stehaus
DTSTART:20221028T140000Z
DTEND:20221030T113000Z
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