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SUMMARY:Schwebende Zustände
DESCRIPTION:Manchmal braucht es nur etwas Bewegung oder eine andere Perspek
 tive, um alltäglichen Dingen Ungewöhnliches zu entlocken. Für einen Aug
 enblick entsteht eine Welt, die ein paar Momente später vielleicht schon 
 nicht mehr zu sehen ist, und gerade durch ihre absolute Gegenwärtigkeit b
 esticht. Realität(en) verkehren sich und stehen Kopf.Licht, Raum, Zeit, P
 erspektive und physikalische Gesetzmäßigkeiten sind unsere Stellschraube
 n, an denen wir in diesem Seminar mit künstlerischem Fingerspitzengefühl
  drehen. Wie lang dauert ein Moment und welche Ansätze eignen sich um ihn
  festzuhalten oder zu verlängern? Gelingt es uns, dem Alltag ein Schnippc
 hen zu schlagen und hinter dem Schein eine neue poetische Seite zu entdeck
 en?Galt Physik als emotionslose, ernste Wissenschaft, schien die Empfindsa
 mkeit dem Bereich der Künste vorbehalten und die Philosophie wiederum fü
 r die existenziellen Fragen zuständig zu sein. Kreative Arbeit an der Sch
 nittstelle dieser Bereiche greift die menschliche Neugier an unserer Umgeb
 ung auf, getrieben vom Wunsch, die eigene Existenz zu begreifen. Das Semin
 ar regt an, Bekanntgeglaubtes umzudrehen – und in (physikalischen) Phän
 omenen lustvolle Inspiration zu finden bzw. die künstlerische Umsetzung a
 ls seriöses Unterfangen wahrzunehmen.Nach einer Einführung in ästhetisc
 he Strategien zwischen Kunst, Naturwissenschaft und Philosophie, beginnen 
 wir mit unseren eigenen experimentellen Anordnungen und lassen im Versuch 
 Fotografien, Objekte und Installationen entstehen. Am Ende werden wir viel
 leicht Sonnensysteme so fotografiert haben, als wären es Lampenschirme, P
 ingpong-Bälle oder Schallplatten – oder eben genau anders herum?Das Sem
 inar bietet Gelegenheit, die eigene künstlerische Arbeit und die subjekti
 ve Wahrnehmung in schwebende Zustände zu versetzen und neue Facetten zu e
 ntdecken. Es richtet sich an alle, die sich in ihrer schöpferischen und v
 ermittelnden Arbeit mit der eigenen Wahrnehmung beschäftigen und kleine B
 eobachtungen mit großen Fragen verbinden wollen.Sophia Pompéry studierte
  Bildhauerei an der Weissensee Kunsthochschule Berlin bei Karin Sander und
  Antje Majewski und war bis 2011 Teilnehmerin am Institut für Raumexperim
 ente bei Olafur Eliasson, an der Universität der Künste. Ihre Arbeiten w
 aren u. a. im Stedelijk Museum, in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden,
  an der Neuen Nationalgalerie, in der Akademie der Künste und im Hamburge
 r Bahnhof, Museum für Gegenwart Berlin zu sehen.
LOCATION:Gästehaus
DTSTART:20210806T140000Z
DTEND:20210808T103000Z
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