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Kultureinrichtungen als Dritte Orte

Der Workshop will das Konzept des Dritten Ortes vorstellen und prüfen, ob und in welcher Weise es auf eine Kultureinrichtung und ihr Publikum angewendet werden kann.

Der Soziologe Ray Oldenburg entwickelte 1989 den Begriff des »Dritten Ortes« als Ausgleich und nachbarschaftlichen Kommunikationsraum neben dem ersten Ort der Arbeit und dem zweiten Ort der Familie.

Während Oldenburg sein Augenmerk noch auf Biergärten, Kaffeehäuser oder Pubs richtete, bemühen sich heute vor allem öffentliche Einrichtungen, die Möglichkeiten eines Dritten Ortes für ihre Besucher_innen und sich zu nutzen. Diese Bemühungen fügen sich in die bereits geführten Diskussionen um Inklusion und Partizipation ein und berühren in ähnlicher Weise die Frage nach der aktuellen gesellschaftlichen Aufgabe von Museen und anderen Kultureinrichtungen.

Der Workshop will das Konzept des Dritten Ortes vorstellen und prüfen, ob und in welcher Weise es auf eine Kultureinrichtung und ihr Publikum angewendet werden kann. Dabei sollen die Vorzüge dieser Idee, aber auch ihre Schwächen betrachtet werden. Die Teilnehmer_innen sind eingeladen zu erkunden, welche Elemente eines Dritten Ortes vielleicht schon in Ihrer Einrichtung vorhanden sind, welche noch zu gestalten wären und welche praktischen Auswirkungen dies hätte.

Ein wesentlicher Aspekt ist die Frage: Haben die Nutzer_innen dieses Dritten Ortes einen tatsächlichen Einfluss auf dessen Gestaltung und die Regeln der Nutzung?

Zeitrahmen
Montag, 8. November 2021 9.00 – 16.30 Uhr
Dienstag, 9. November 2021 9.00 – 16.00 Uhr
jeweils mit Mittags- und Kaffeepausen

Die Veranstaltung findet über Zoom statt.

Die Datenschutzrichtlinie für Zoom, dessen Anbieter seinen Sitz in den USA hat, finden Sie hier:
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