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Details

Barcamp »Im Geflecht«

Solidarische Kulturarbeit denken & gestalten – Szenarien entwickeln, Handlungsspielräume stärken
Politischer Druck, unsichere Förderkulissen und gesellschaftliche Verschiebungen verändern die Bedingungen für Kulturarbeit spürbar. Viele Kulturschaffende fragen sich: Wie können wir unsere Arbeit unter veränderten politischen Rahmenbedingungen sichern? Welche Entwicklungen zeichnen sich bereits heute ab? Und wie können wir gemeinsam handlungsfähig bleiben?

Nach der Fachwerkstatt »Im Geflecht« im Februar möchten wir mit einem halben Jahr Abstand an die begonnenen Diskussionen anknüpfen – diesmal mit einem stärkeren Fokus auf konkrete Zukunftsszenarien und strategische Handlungsmöglichkeiten.
Ausgangspunkt ist die Methode der Szenarienanalyse: Anhand plausibler Zukunftsbilder wird gefragt, welche politischen, institutionellen oder gesellschaftlichen Entwicklungen die Kulturförderung und die Freiheit künstlerischer Arbeit verändern könnten – und was bereits heute getan werden kann, um demokratische und solidarische Strukturen zu stärken.

Szenarien sollen keine Vorhersagen sein. Sie helfen dabei, Risiken sichtbar zu machen, schleichende Veränderungen frühzeitig zu erkennen und aus möglichen Zukunftsentwicklungen Konsequenzen für das Handeln in der Gegenwart abzuleiten. Gemeinsam wollen wir mögliche Entwicklungen durchspielen, Erfahrungen zusammenführen und Strategien entwickeln, die Resilienz, Solidarität und demokratische Kulturarbeit stärken.

Das Format
Das Barcamp lebt von euren Erfahrungen, Fragen und Ideen. Die Teilnehmenden bringen eigene Themen ein, entwickeln gemeinsam Szenarien, diskutieren deren mögliche Auswirkungen und erarbeiten konkrete Handlungsoptionen für Kulturinstitutionen, freie Akteur_innen, Netzwerke und Verbände. Impulse von Justus Duhnkrack zur Szenarienanalyse, zu demokratischen Verfahren der Kulturförderung und zu Strategien zivilgesellschaftlicher Resilienz bilden den Ausgangspunkt für den gemeinsamen Arbeitsprozess.

Zeitrahmen
Dienstag, 18. August | 13.00 – 21.00 Uhr | mit Abendessen und Kaffeepausen  · ab 21.00 Uhr informeller Austausch
Mittwoch, 19. August | 9.00 – 14.00 Uhr | anschließend Mittagessen

Zielgruppe
Alle, die im Februar 2026 an der Fachwerkstatt »Im Geflecht« in Magdeburg teilgenommen haben sowie alle, die neu am Themenfeld Solidarische Kulturarbeit interessiert sind.

Anmeldung
Es gibt eine begrenzte Zahl von Plätzen. Die erste Anmeldephase endet am 20. Juli 2026.
Sollten Sie sich danach anmelden, können Sie über die Nachrücker_innen-Liste möglicherweise noch einen Platz erhalten.

Warum an der Bundesakademie fortbilden?

Die Bundesakademie für Kulturelle Bildung ist ein Ort für Menschen, die im Kunst- und Kulturbetrieb nicht nur arbeiten, sondern diesen gestalten möchten. Hier treffen fachliche Tiefe, methodische Vielfalt und ein inspirierendes Lernumfeld aufeinander. Unsere Seminare werden von erfahrenen und renommierten Dozent_innen geleitet, die Theorie und Praxis auf hohem Niveau miteinander verbinden und aktuelle Themen in lebendige Lernprozesse übersetzen.
Eine Fortbildung an der Bundesakademie bedeutet auch, Zeit und Raum für die eigene berufliche Reflexion zu gewinnen – jenseits des alltäglichen Arbeitstrubels. In der konzentrierten, zugleich offenen Atmosphäre des Hauses entstehen neue Perspektiven, Ideen und Kooperationen. Unsere Teilnehmenden schätzen die Möglichkeit der Begegnung mit engagierten Kolleg_innen aus unterschiedlichen Sparten und Regionen, die gemeinsame Suche nach Lösungen und die Vielfalt an Erfahrungen, die jedes Seminar bereichert.
Die Akademie bietet dabei nicht nur fachliche Weiterbildung, sondern auch einen Ort des Austauschs, der Ruhe und Inspiration – ein Rahmen, in dem Lernen nachhaltig wirkt und neue Impulse für die eigene Praxis entstehen.

Eine Kooperation zwischen Bundesverband Theaterpädagogik (BUT) · Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt e.V. (LanZe) · Bundesakademie Wolfenbüttel (ba•)


Ansprechpartner_innen

Jérôme Jussef Lenzen
Co-Programmleitung Kulturmanagement & Kulturpolitik
jerome.jussef.lenzen@bundesakademie.de

Ada Anschütz | Jörn G. Steinmann
Veranstaltungskoordination
ada.anschuetz@bundesakademie.de
joern.steinmann@bundesakademie.de