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Details

Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit in der Praxis

Ein Seminar mit Anregungen und Anstiftungen zur Begegnung mit Menschen, die in Museen nicht mehr behindert werden wollen - aus der Praxis für die Praxis im wiedereröffneten Staatlichen Museum Schwerin.
Menschen sind nicht behindert, sie werden behindert. Mittlerweile aber hat sich viel geändert, auch in den Museen. Ganz besonders die Bildungs- und Vermittlungsabteilungen haben in der letzten Zeit und sehr professionell ganz unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten entwickelt, die Inklusion für verschiedene Gruppen von Menschen mit Einschränkungen schneller, einfacher, offener und teilhaftiger werden lässt.

In diesem Workshop werden wir mit Ihnen im Staatlichen Museum Schwerin zahlreiche Beispiele inklusiver Praxis erproben, diskutieren und deren Transfer in Ihre Arbeitsbereiche versuchen. Gemeinsam mit Expert_innen aus den jeweiligen Themenfeldern der Inklusion werden Sie die Möglichkeit haben, erste Schritte in Richtung Ideenfindung und Entwicklung eigener Modelle und Projekte zu machen.

Ausgangspunkt dieses Praxisseminars sind dabei die Basics und grundlegende Voraussetzungen, die es braucht, um gemeinsam mit den spezifischen Zielgruppen arbeiten zu können. Auch wenn im Fokus Methoden und Ansätze für blinde und sehbehinderte sowie kognitiv beeinträchtigte Menschen stehen, nehmen wir eine größere Perspektive auf das Publikum ein. Ganz im Sinne des Design für Alle diskutieren wir über die Inklusion aller potentiellen Nutzer_innen in Bezug auf soziale und kulturelle Teilhabe im Museum.

Besonders angesprochen sind mit diesem Seminar Kolleg_innen, die eine grundsätzliche Übersicht und einen fachgerechten Einstieg in die Formen und Formate angewandter Inklusion im Museum suchen.

Das Praxisseminar ist eine Fortbildung in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Inklusion und Diversität des Bundesverbandes Museumspädagogik.
Wir danken dem Team des Staatlichen Museum Schwerin für die Kooperation!

Zusätzlich zu den Teilnahmegebühren fallen Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten an.

In folgenden Unterkünften haben wir Zimmer für Teilnehmer_innen des Seminars reserviert:
Das Boulevard Hotel bietet acht Einzelzimmer für je 98,50 €/N inkl. Frühstück an.
Die Pension Karina bietet vier Einzelzimmer für je 62 €/N bis 77 €/N exklusive Frühstück an. (Frühstück für 15 € extra.)
Diese Kontingente stehen bis Mitte Februar 2026 zur Verfügung.
Die Pension am Theater bietet drei Einzelzimmer für je 94 €/N inklusive Frühstück an. Dieses Kontingent steht bis 31.01.2026 zur Verfügung.
Die Unterkünfte befinden sich alle in der Nähe zum Museum.

Kurzüberblick zum Programmablauf
(das detaillierte Programm verschicken wir Anfang März 2026)

Mo, 16.03.2026
14:45 Uhr Treffen vor dem Seiteneingang Theaterseite (vor dem Museum stehend LINKS)
15:00 Uhr Start des Seminarprogramms
18:45 Uhr Ende des Seminarprogramms / Möglichkeit, in Unterkunft einzuchecken
19:30 Uhr gemeinsames Abendessen (Selbstzahler, Restaurant wird mit Programm bekannt gegeben)

Di, 17.03.2026
8:50 Uhr Treffen vor dem Seiteneingang Theaterseite
9:00 Uhr Beginn des Seminarprogramms
18:30 Uhr Ende des Seminarprogramms
19:30 Uhr gemeinsames ABENDESSEN (Selbstzahler, Restaurant wird mit Programm bekannt gegeben)

Mi, 18.03.2026
8:50 Uhr Treffen vor dem Seiteneingang Theaterseite
9:00 Uhr Beginn des Seminarprogramms
einschließlich Besuch einer offenen Aufführung eines inklusiven Tanztheaters aus Rostock und einer Podiumsdiskussion mit Behindertenvertreter_innen, inklusiv arbeitenden Kulturschaffenden und Museumsmitarbeiter_innen
13:30 Uhr Ende des Praxisseminars

Wir werden an jedem der drei Tage mit behinderten Kulturschaffenden und Vermittler_innen sprechen, diese werden uns Einblicke in ihre Arbeit – unter anderem im und für das Staatliche Museum Schwerin – geben. Wir bieten neben theoretischen Überblicksimpulsen zahlreiche Good Practice Beispiele und praktische Übungen, z.B. zum Erstellen von Tastbildern/Tastmodellen. Der kollegiale Austausch unter den Teilnehmer_innen und mit Vertreter_innen der verschiedenen Behindertenverbänden wird dabei großen Raum einnehmen. Am letzten Teil nehmen wir an einer offenen Aufführung eines inklusiven Tanztheater Ensembles aus Rostock teil sowie an einer ca. 1-stündigen Paneldiskussion mit Vertreter_innen untersch. Akteursgruppen zum Thema Inklusion im Museum.

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