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Bildende Kunst 2025

2025 war im Programmbereich Bildende Kunst ein höchst lebendiges Jahr mit mehr als 600 Teilnehmenden in den Bereichen Professionalisierung, Vermittlung und künstlerisch-praktischen Werkstätten.

Alles andere als klein – ein Symposion mit mehr als 180 Teilnehmenden zum Thema Degrowth

kleiner leichter langsamer – Degrowth in Kunst und Vermittlung lautete der Titel eines dreitägigen Symposions, das im Mai stattfand und aufgrund des großen Interesses alles andere als klein wurde. In Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover, der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, der Universität Osnabrück, der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung, Landeshauptstadt Hannover sowie der Städtischen Galerie KUBUS Hannover und dem KUBUS ART LAB, kamen mehr als 180 Teilnehmende aus dem ganzen Bundesgebiet, Österreich und der Schweiz zusammen. Die vielfältigen Formate und Werkstätten griffen die virulenten Fragen auf, wie wir heute schon so leben können, dass Leben auch in Zukunft noch möglich ist und was das für die Kunst und ihre Vermittlung bedeutet.

KI – ein Thema, das den Kunst- und Kulturbereich umfassend verändern wird

Ein anderes Thema, das auch das Kunst- und Kulturfeld zukünftig verändern wird, ist künstliche Intelligenz. Um eine eigene Position zu entwickeln und über Problematiken, Herausforderungen aber auch Möglichkeiten der rasanten Entwicklung für künstlerische Arbeit und Vermittlung informiert zu sein und sie klug und bewusst zu nutzen, wird es zukünftig auch explizitere Angebote im Programm geben. Ein erstes Beispiel war die Werkstatt künstliche Intelligenz, die im Dezember 2025 stattfand und für Teilnehmende aus Niedersachsen vom MWK gefördert wurde. Vertieft wurde das Thema etwa in der Werkstatt künstlerische Intelligenz, die im Februar 2026 aus der analogen Kunstwerkstatt heraus die Brücke in digitale Sphären geschlagen hat.

Von roten Fäden und Angeboten im Bereich Professionalisierung

Im Bereich Professionalisierung von Künstler_innen spann sich ein roter Faden zwischen zwei weiteren Angeboten. So schuf Der rote Faden einen Rahmen, in dem die Teilnehmenden sich mit der eigenen künstlerischen Position auseinandersetzten, bot Impulse für eine gelungene und individuelle Darstellung der künstlerischen Arbeit und begleitete die Entwicklung von Künstlerstatements. Weitergeknüpft wurde dieser Faden in der Vertiefung Der rote Teppich, der alternative Vermarktungsstrategien ebenso thematisierte wie die Positionierung im Kunstmarkt und dessen Veränderungen im Digitalen.

Bilderbücher – ein neues Thema im Bereich Vermittlung

Neu im Bereich Vermittlung war das Seminar Bilder-Buch-Welten im April. Das Potenzial von Bilderbüchern als künstlerisches Genre und als wundervolles Vermittlungsmedium, erfährt zunehmend Aufmerksamkeit, weswegen wir mit dem Seminar Mehr als 1000 Worte – Bilderbuch in Kunst und Vermittlung auch 2026 ein weiteres Format anbieten.

Künstlerische Werkstätten

Nicht zuletzt waren auch die künstlerisch-praktischen Werkstätten 2025 gut besucht und ließen es in der Kunstwerkstatt lebendig und visuell werden. Aufgrund der großen Nachfrage fand die Klausurwoche Die Kunst der Ordnung  gleich zwei Mal als Sommer- und Winteredition statt und griff neben ästhetischen Ordnungsprinzipien gesellschaftspolitische Aspekte und künstlerische Auseinandersetzungen mit diesen auf. Auch die Formate Experimentelles Drucken und Werkstatt Fotofilm fanden aufgrund der großen Nachfrage doppelt und wiederholt statt und weiteten das Spektrum des Programms, zu dem ebenso Angebote zu den Themen Graphic Recording, Kritisches Kartographieren oder Künstlerbuch gehörten.

Gratulation am Ende des Jahres

Am Ende des Jahres wurde es dann gleich doppelt feierlich, als zwei weitere Durchgänge der Weiterbildung für fachfremd unterrichtende Kunstlehrer_innen im Primar- und Sekundarbereich I mit dem jeweils achten Modul endeten. Über 40 weitere Absolvierende qualifizierten sich für den Unterricht im Fach Kunst. Ab Herbst 2026 wird es mit neuen Durchgängen weitergehen.

Das Mitwirken in verschiedenen Gremien auf Landes- und Bundesebene brachte auch über den Programmbereich hinaus neue Vernetzungen und Kooperationen für die Bundesakademie.

Insgesamt fanden im Programmbereich xx Veranstaltungen mit xx Teilnehmendentagen und xx Teilnehmer_innen statt.