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Das Dresdner Modell der Bürger:Bühne
Als künstlerische Leiterin der Bürger:Bühne gibt Christiane Lehmann theoretisch und spielpraktisch einen Einblick in die intergenerationale Arbeit mit Bürger_innen ab 14 Jahren in Dresden.
Seit 2009 bringt die Bürger:Bühne am Staatsschauspiel Dresden Menschen in verschiedenen Formaten, Inszenierungen, B:Clubs und Sonderprojekten zusammen auf die Bühne, die sich ansonsten wahrscheinlich nie begegnet wären. Die Bürger:Bühne versteht sich dabei als weltoffener, vielfältiger Treffpunkt der Generationen, sozialen Gruppen und Kulturen.
Warum braucht es eigentlich eine intergenerationale, partizipative Sparte am Theater? Welche Ästhetiken, Arbeitsweisen und Narrative haben sich bewährt? Wie können wir niedrigschwellig einladen und trotzdem professionelle Kunst machen? Welche Herausforderungen erwarten uns in der Arbeit mit mehrgenerationalen Ensembles, die ihre Freizeit „sinnvoll“ im Theater „verschwenden“? Was für Rahmenbedingungen und strukturelle Entscheidungen braucht es, um in eine „Stadt“ hineinzuhören und zu wirken?
Ausgehend vom Dresdner Modell werden in diesem Workshop ästhetische Zugänge, Techniken und Arbeitsweisen im Bereich professionelles Theater mit nicht-professionellen Darsteller_innen erprobt.
Der Workshop richtet sich an Theaterpädagog_innen, Projektleiter_innen, Regisseur_innen, Kolleg_innen aus Theaterleitung und -management und an alle, die intergenerationale, partizipative Projekte initiieren und/oder anleiten bzw. die dies in Zukunft tun möchten.
Informationen über die Barrieresituation finden Sie unter www.bundesakademie.de/akademie/service/barrierefreiheit/
Mitglieder der GDBA erhalten 20 % Ermäßigung. Bitte geben sie im Anmeldeprozess Ihre Mitgliedsnummer an.
Foto oben von Sebastian Hoppe aus Christiane Lehmanns Inszenierung FEIERABEND FOREVER – eine märchenhafte Kapitalismuskritik
