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Täuschend echt?

Bilder in Medien und Demokratiebildung
KI-generierte Bilder, Deepfakes sowie das manipulative Potenzial von Bildern in Social Media werfen zunehmend Fragen für einen sensibilisierten Umgang auf. Gleichzeitig kann die Kraft von Bildern bewusst für empowernde Prozesse genutzt werden. Welchen Bildern können wir trauen und wie können wir sie und ihre Kraft bewusst einsetzen? Das Kompakt-Format vermittelt Wissen und konkrete Impulse zum Umgang mit Bildern in verschiedenen Kunst- und Bildungs-Kontexten.

Das Smartphone fest im Griff, so hält man am verlängerten Arm die Welt in Händen. Eine unendliche Fülle an erdumspannenden Einblicken. Unentwegter Bilderfluss, Feed an Feed, Beitrag an Beitrag, Information und Traumwelt, Pixel für Pixel. Nur wenige Klicks liegen zwischen Papst in Soutane und Papst in Prada. Das eine ein fotografisches Abbild der Wirklichkeit, das andere ein Hirngespinst, via KI-Technik in ein handfestes, fotorealistisches Motiv übertragen. Die komplexe Welt wird heute simpel und permanent reproduziert, in echten und gefälschten Bildern. Komprimiert wird der Wirrwarr auf einem Display von rund 2.300 auf 1.000 Pixel. Eine umsichtige Einordnung der Zusammenhänge ist kaum möglich. Die Desinformation hat leichtes Spiel.

Neu ist das paradoxe Verhältnis von fotorealistischem Bild und Wirklichkeit nicht, aber die Wirkmacht der Bilder war nie stärker als heute. Denn Bilder, insbesondere fotografische, spielen eine zentrale Rolle in unserer täglichen Kommunikation, (politischen) Nachrichten und Bildungskontexten. Und sie fordern heraus:
> Woran erkennt man, ob man Bildern vertrauen kann und wie verändert sich das Verhältnis zwischen fotografischem Bild und Wirklichkeit durch die zunehmende Zahl generierter Bilder?
> Welchen Umgang braucht es mit den allgegenwärtigen Darstellungen von Gewalt und Diskriminierung?
> Was bedeutet dies für einen reflektierten Umgang mit und die Vermittlung einer informierten Bild-Rezeption?
> Und welche Verantwortung entsteht daraus für den Umgang mit Bildern?
> Wie kann das Lesen und Verstehen von Bildern in Formaten vermittelt werden?
> Welche beispielgebenden Projekte und Ansätze gibt es in diesem Feld?

Das kompakte Format vermittelt Wissen und Impulse zum Umgang mit Bildern in verschiedenen Kultur- und Bildungs-Kontexten.

Das Seminar richtet sich an alle Interessierten. Kolleg_innen in Kultur, Bildung und ihrer Vermittlung, Lehrer_innen, Kolleg_innen aus Kunstschulen, Künstler_innen, Studierende, Kolleg_innen in der Demokratiebildung und im Feld der politischen Bildung und Medienbildung.

Das Online-Seminar findet am 22. September von 16 Uhr bis 19 Uhr statt.

Technische Voraussetzungen zur Teilnahme:
Die technischen Voraussetzungen zur Teilnahme sind ein stabiler Internet-Zugang, ein PC oder Notebook mit Tastatur, Mikrofon, Kamera sowie Lautsprechern (oder Kopfhörer). Der Kurs wird über den Anbieter zoom.us angeboten. Zoom läuft browserbasiert bzw. mit einer kleinen Installation, die direkt im Anmeldeprozess ausgeführt wird. Den dafür notwendigen Link und weitere Informationen dazu erhalten Sie nach der Einladung zum Kurs von uns.

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