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Weiß Frau Schünemann alles?

Eine 140jährige Mühlentochter gab bei der zehnten Wolfenbütteler Kulturnacht Auskunft zu allem, was mit »Leben, Liebe und Universum« zu tun hatte. Eine kleine Sensation, zumal Frau Schünemann schon länger nicht im Stadtbild von Wolfenbüttel gesichtet wurde. Und auch an diesem Samstag der Kulturnacht konnte sie, soweit wir wissen, niemand leibhaftig sehen. Was sie jedoch zu den vielfältigen Fragen der Wolfenbütteler Flaneure zu sagen hatte, erschien am Wehr von Schünemanns Mühle auf einer Leinwand. Wer etwas von Frau Schünemann wissen wollte, schrieb mit einem dicken blauen Filzstift seine Frage auf eine Karte und warf sie in eine Art Pappurne. Und schon nach kurzer Zeit waren wie von Geisterhand Buchstaben auf der Leinwand zu sehen, die sich mit den Fragen tief- bis hintersinnig auseinandersetzten.
Der Bundesakademie ist es gelungen, eine komplette Dokumentation aller Fragen und Antworten von Frau Schünemann zu sichern. Gefunden wurde die entsprechende Textdatei auf einem Notebook im ersten Stock von Schünemanns Mühle – sehr mysteriös. Sie werden nach der Lektüre auf jeden Fall wissen, warum man gähnen muss, warum Michael nicht anruft und wo das große Treffen nach der Wiederauferstehung stattfindet.

 

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