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Prototyping im Theater I

How to create your own interactive experience
Impulsvortrag und Gespräch (online)

In den letzten Monaten haben sich viele Künstler_innen und Kulturschaffende digital ausprobiert, Neuland betreten oder den Umgang mit digitalen Anwendungen professionalisiert. Digitalität als künstlerische Praxis ist jedoch schon lange vor der Pandemie ein Motor für innovative Formate gewesen: Seit mehreren Jahren entstehen insbesondere in den freien performativen Künsten hybride Kunstformen, die das Spannungsfeld zwischen “digital” und “analog” neu ausloten. Digitale Erzählstrategien, interaktive Mitgestaltungsoptionen für das Publikum und Spielmechanismen verändern die Art und Weise, wie (post)digitale Theaterformate entwickelt und rezipiert werden. Sie erfordern neue Modelle der Teilhabe, des Testens und binden agile Produktionsprozesse mit ein, bei denen Prototyping und Softwareentwicklung eine große Rolle spielen.

Dieser zweiteilige Kurs soll einen Eindruck davon vermitteln, wie man Algorithmen als künstlerische Strategie verwendet. Wie kann man durch eine eigene App Publikum inszenieren? Welche Möglichkeit bietet ein Zufallsalgorithmus eine Geschichte zu erzählen? Was sind eigentlich Algorithmen und was brauche ich, um eine Software zu entwerfen?

In diesem Teil des Kurses skizziert die Dramaturgin Susanne Schuster (post)digitale Inszenierungsweisen anhand der künstlerischen Arbeiten von OutOfTheBox und weiteren Künstler_innen. Der Kurs bietet einen Einblick, wie man Algorithmen und Prototyping als künstlerische Strategie einbinden kann.

Den zweiten Teil des Workshops, den Sie auch unabhängig von diesem ersten Teil besuchen können, finden Sie hier:
www.bundesakademie.de/programm/details/kurs/dk21-www17/

Es sind keine Programmierkenntnisse erforderlich.

Die Veranstaltung findet über Zoom statt.

Die Datenschutzrichtlinie für Zoom, dessen Anbieter seinen Sitz in den USA hat, finden Sie hier:
vzoom.us/docs/de-de/privacy-and-legal

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