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Werkstatt Fotofilm

Erzählungen mit Bild, Wort und Ton
Der Fotofilm ist eine eigenständige künstlerische Form und bietet vielfältige Möglichkeiten Fotos, Video und Ton kompositorisch miteinander zu verknüpfen. In der Kombination von Bildern und Texten, Geräuschen und O-Tönen, eröffnen sich besondere Formen der Erzählung – für künstlerische Arbeiten ebenso wie für kulturelle Bildungsprojekte.

Das künstlerisch-praktische Seminar vermittelt und erprobt das Genre Fotofilm. In diesem werden nicht-bewegte Bilder in einen filmischen Zusammenhang gesetzt und Sprache, Ton und Bild kompositorisch miteinander verbunden. In der scheinbar reduzierten Form liegt dabei die Chance besonderer inhaltlicher sowie ästhetischer Tiefe, die sich in einer großen gestalterischen Vielfalt spiegelt. Künstlerische Beispiele (z.B. von Paolo Pellegrin, Peter Lindbergh, Ann Sophie Lindström, Mark Thümmler, Chris Maker, Agnes Varda, Alain Resnais, Sergej Eisenstein, Arthur Lipsett, Leonore Mau & Hubert Fichte, Hartmut Bitomsky, Sirkka-Liisa Kontinnen, Shelly Silver, Satake Maki, Nagisa Oshima) werden einbezogen und fungieren als Inspiration. Durch die technisch verhältnismäßig einfache Umsetzung, eignet sich der Fotofilm nicht nur für die künstlerische Arbeit, sondern auch für Vermittlungszusammenhänge wie Projekte in Bildungs- und Schulkontexten.

Thematisch wird es in den entstehenden Fotofilmen um die Auseinandersetzung mit einem besonderen Ort aus persönlicher Sicht gehen. Orte die berühren, mit einem Erlebnis oder einer Erinnerung verbunden sind, die inspirieren oder einfach besonders ist. Vom Stadtviertel über eine Wohnung, ein Zimmer, ein Raum in einer Bibliothek, ein Museum, ein Arbeitsplatz, ein Geschäft, ein Park, ein Café oder einem Jahrmarkt ist dabei alles möglich.

Das Seminar findet an vier Terminen (2.2./9.2./16.2./23.2.2023) jeweils von 17.00-20.00 Uhr statt. In der Zeit zwischen den Terminen, arbeiten die Teilnehmende an ihren individuellen Fotofilm-Projekten, die im Seminar rückgesprochen werden. Die hierfür benötigten Grundlagen im Film- und Tonschnitt werden ebenso vermittelt wie Beispiele aus der Praxis und mögliche Vermittlungskontexte.

Technische Voraussetzungen zur Teilnahme:
Die technischen Voraussetzungen zur Teilnahme sind ein stabiler Internet-Zugang, ein PC oder Notebook mit Tastatur, Mikrofon, Kamera sowie Lautsprechern (oder Kopfhörer). Der Kurs wird über den Anbieter zoom.us angeboten. Zoom läuft browserbasiert bzw. mit einer kleinen Installation, die direkt im Anmeldeprozess ausgeführt wird. Den dafür notwendigen Link und weitere Informationen dazu erhalten Sie nach der Einladung zum Kurs von uns.

Für die Gestaltung der Fotofilme benötigen Sie einen Rechner (ein Tablet ist nicht ausreichend) – Mac oder PC. Ein iPad wird empfohlen. Die Fotos können mit einer Digitalkamera oder einem Smartphone aufgenommen werden. Technische Kenntnisse wie Sie mit dem Smartphone Tonaufnahmen (Sprachmemos) machen (Standartanwendung) und diese Dateien auf den eigenen Rechner transferieren können, werden vorausgesetzt. Wer hat, kann auch ein digitales Aufnahmegerät verwenden. Die Bild- und Tonqualität eines durchschnittlichen Smartphones ist jedoch grundsätzlich ausreichend.

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