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Methoden und Rahmenbedingungen Kultureller Bildung an Volkshochschulen

12. Programmbereichs-Fachkonferenz
Kulturelle Bildung für eine nachhaltige Entwicklung

1992 haben die Vereinten Nationen Leitlinien für das 21. Jahrhundert – vor allem zur nachhaltigen Entwicklung – beschlossen. Als zentrales Element dieser Agenda 21 wurde die Bedeutung der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) beschrieben. Im Mai 2021 hat die UNESCO ihr neues Programm »Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen« (BNE 2030) gestartet. Darin heißt es:
»Erfolgreiche BNE schafft Situationen, in denen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, Werte und Haltungen zu hinterfragen und sich aktiv in Gestaltungsprozesse einzubringen. Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes thematisiert BNE dabei nicht nur Lerninhalte, sondern bezieht auch die Pädagogik und die Gestaltung der Lernumgebungen ein.«.1

Globale Herausforderungen zu lösen ist eine lebensbegleitende Aufgabe. Sie beginnt in der Kita, in Schule, berufsbildender Schule und Hochschule, im Verein, bei der Arbeit und in den Volkhochschulen – zusammengefasst: an Lernorten. Hier können wir lernen, wie wir zur Gestaltung einer nachhaltigeren Gesellschaft beitragen.2

Sich gestalterisch, schöpferisch mit allen Sinnen Zugänge zur Welt zu schaffen, ist Konzept und Potential der Kulturellen Bildung. Wir brauchen kreative Lösungen für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft und Anstöße für Veränderung eigener Verhaltensweisen und Einstellungen. Da können aus dem Bereich der Kulturellen Bildung vielfältige Angebote gemacht werden.

Prof. Dr. Max Fuchs wird einen ersten Impuls zu unserem Tagungsthema geben, der darum kreist, dass Bildung die Disposition zur Gestaltung des eigenen Lebens im sozialen Miteinander ist. Mit kultureller Bildung kann man auf solche Dispositionen, denen Werthaltungen zugrunde liegen, Einfluss nehmen. Darüber hinaus freuen wir uns auf ein Workshop-Angebot von Jasmin Mittag zur minimalistischen Leitidee »Fokus auf Wesentliches« und der damit verbundenen Frage: »Was ist mir wirklich wichtig?« Und schlussendlich geben wir dem Austausch unter uns in diesem Jahr viel Raum. An verschiedenen Thementischen haben wir auch bereits am ersten Tag Gelegenheit dazu.

Tagungsplanung und -leitung
Andrea Ehlert, Leiterin des Programmbereichs Kulturmanagement, -wissenschaft, -politik, ba• wolfenbüttel, Siemke Hanßen (kvhs Norden), Mathilde Pernot (vhs Hildesheim), Angelika
Schlößer (vhs Osnabrück), Dr. Claudia Schütze (kvhs Wesermarsch) und Janina Mink (LV der Volkshochschulen Niedersachsens) für die Fachgruppe Kultur beim Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsens

In Kooperation mit dem Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsens

1www.unesco.de/bildung/bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung
2www.unesco.de/node/6100

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