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Klezmer - von der Hochzeitsmusik zum globalen Musikgenre

Traditionelle und moderne Spielpraxis

In diesem Kurs wollen wir uns intensiv mit dem Genre „Klezmer“ auseinandersetzen. Wir beschäftigen uns zum einen mit der traditionellen Spielpraxis, hören historische Aufnahmen, spielen traditionelle Tunes und lernen den Kontext, in dem Klezmer entstanden ist, kennen. Wir gehen zum anderen darüberhinaus, blicken auf die Veränderungen, die das Genre erfahren hat und auf die aktuelle Vielfalt an Interpretationen und entstandenen Neukompositionen.
Das eigene Musizieren und die Weiterentwicklung der eigenen musikalischen Möglichkeiten/Fähigkeiten und Ausdrucksweisen stehen dabei im Vordergrund.
Dabei bildet das von Helmut Eisel entwickelte Prinzip „Talking Klezmer“ einen wesentlichen Kern.
Es basiert insbesondere auf der Herangehensweise Giora Feidmans, mit dem Helmut Eisel vielfach zusammengearbeitet hat. Neben dem Musikverständnis des Klezmers spielen dabei vorallem die Themen Improvisation, Kommunikation und Gesellschaft eine große Rolle.
Zusammen mit den Teilnehmern erörtern wir abschließend, wie die erlernten Gestaltungsprinzipien, für die eigene Spielrpaxis, die Ensemblepraxis oder z.B. in pädagogischen Kontexten eingesetzt werden können.

Zeitraum: 30. September bis 2. Oktober

Dozent_innen: Helmut Eisel, Ramona Kozma, Hannah Heuking

Kosten: 375 €
(incl. Übernachtung und Verpfegung)